Wissenschaftler: Leben mit dem Virus

Die Merkel-Regierung lässt sich von einem festen Kreis an Wissenschaftlern aus eingeschränkten Fachrichtungen beraten. Diese Kritik begleitet die permanenten Lockdown-Maßnahmen der Kanzlerin und der Ministerpräsidenten in Deutschland seit Monaten. Nun haben sich einige Wissenschaftler zusammengeschlossen, um eine eigene neue Online-Plattform zu begründen, die strategische Impulse liefern soll. Es ginge um „eine neue, evidenzbasierte, auf die Minimierung von Kollateralschäden zielende Pandemiestrategie“, heißt es als in einer Erklärung. Zu den Gründern gehören der Mediziner Prof. Matthias Schrappe sowie der Medizinstatistiker Prof. Gerd Antes.

Wesentliche Bereiche der Gesellschaft nicht vertreten

Zur Begründng der Gründung heißt es weiterhin, dass „wesentliche Bereiche der Gesellschaft“ nicht vertreten seien. Es würde „zu wenig oder kein Platz für den wissenschaftlichen Diskurs im Vorfeld der Entscheidungsfindung“ geschaffen. Zudem herrsche der Eindruck, dass die Positionen, die nicht „zum fest geprägten Standpunkt der Entscheidungsträger passen, nicht berücksichtigt werden, auch wenn sie die Entscheidungsfindung schärfen und die Suche nach der besten Lösung befördern können.“ Vielmehr sei es indes entscheidend, die wesentlichen Fachgebiete in einen offenen Diskurs einzubeziehen.

Aktuell sei etwa wichtig, den „Beitrag von bestimmten Lebensbereichen für Infektionen von Risikopatienten und in stationären Einrichtungen zu evaluieren“. Prof. Schrappe war im November 220 im ZDF damit zitiert worden, die RKI-Zahlen seien für die Entwicklung einer brauchbaren Strategie wertlos. Es würden Grundrechte eingeschränkt, ohne dass genau verwertbare Zahlen vorliegen. Als Wissenschaftler und als Bürger hielte er dies für ein Unding – massive Einschränkungen ohne feste Zahlenbasis vorzunehmen.

Die Wissenschaftler fordern aktuell einen „elastischen und transparenten Stufenplan“. So sei es wichtig, den R-Wert aufzunehmen, die Situation in den Intensivstationen, die Sterbefälle und deren Entwicklung, die risikogruppenspezifischen Inzidenzen zu messen und die Belastung des Gesundheitssystems generell. Davon werden sich die Wissenschaftler bis auf weiteres in der Praxis verabschieden müssen.

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