Wie die Verlängerung der Merkel-Maßnahmen vorbereitet wird…

Bis Ende November werden wir noch einen Teil-Lockdown erleben, heißt es aktuell noch in den Medien bzw. „voraussichtlich“ bis Ende November. Die Regierung arbeitet, so zumindest einige Beobachter, bereits jetzt daran, die Maßnahmen auszudehnen. Voraussetzung dafür wäre, Erfolge vorweisen zu können – dies wäre das Einfallstor für Maßnahmen fast jeder Machart.

Diese Erfolge könnten sich auf Basis einer neuen RKI-Teststrategie schon sehr bald einstellen, so die „Befürchtung“ von Beobachtern. Die Logik: Geht die Zahl der positiv Getesteten zurück, dann wird dies als „Erfolg“ zu verkaufen sein. Dies wäre der Schlüssel zu erheblichen Eingriffsmöglichkeiten der Regierung, die praktisch zur Herrin des Weihnachtsgeschäftes würde. Die Phantasie: Großzügig werden auf Basis „besserer Zahlen“ einige Weihnachts-Vor-Tage mit etwas mehr Freiheiten zugeteilt – um dann wieder abzuschotten.

Dazu findet sich eine neue Test-Strategie des Robert-Koch-Instituts RKI:

„Das Robert-Koch-Institut ändert überraschend seine Teststrategie. Weil die Kapazitätsgrenze für Corona-Tests erreicht sei, gibt das RKI eine neue Strategie vor, berichtet die „FAZ“. Der Vizepräsident des RKI, Lars Schaade, kündigte an, dass nicht mehr alle Corona-Verdachtsfälle getestet werden sollten. Wenn man alle Menschen mit Erkältungssymptomen testen würde, brauchte es jede Woche mehr als drei Millionen Tests. Das sei weder möglich noch erforderlich, so Schaade.

Stattdessen sollten „Patienten“ lieber „zielgerichtet“ zum Arzt gehen und Ärzte nur noch testen, wenn mehrere Corona-Symptome wie hohes Fieber, Husten und Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns zusammenkämen und wenn Patienten der Risikogruppen darunter seien. Um sofort eine Einschätzung vornehmen zu können, sollten vermehrt Antigentests eingesetzt werden.

(…)

Panik soll bleiben

Spahn indes rührte erneut die Panik-Trommel und prophezeite, dass „der Höhepunkt der Pandemie noch längst nicht erreicht sei. Der November werde hart“. Die „Infektionslage“ sei „nicht zu beschönigen“, denn die Zahl der Infizierten steige exponentiell und die Zahl derer, die wegen einer Covid-19-Erkrankung beatmet werden müssten, steige „zu stark“, sagte Spahn.

Es komme jetzt „auf jeden Bürger an, die Bemühungen zur Eindämmung der Pandemie zu unterstützten“ fuhr Spahn fort. Spahn empfiehlt weiterhin, die Corona-App herunterzuladen und zu nutzen, obwohl sich auch diese bereits als nutzlos erwiesen hat. Die Virologin Melanie Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung sagte, man hätte die „Welle schon früher brechen sollen“. Man habe den „Sommer verschwendet darüber zu diskutieren, wie gefährlich das Virus sei“.

Das Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, das neuerdings auch die Merkel-Regierung berät, arbeitet wie die Charité mit der Bill & Melinda Gates Stiftung zusammen. Die Aussagen der Helmholtz-Virologen dürften daher niemanden verwundern. (AM)“

https://www.helmholtz-hzi.de/de/forschung/kooperationen/sammlung/gates-foundation/