in Wirtschaft

Das Münchner Wirtschaftsinstitut „ifo“ ist der Ansicht, dass das wahre Ausmaß der Corona-Krise erst noch bevorstehe. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2020 zeige bei weitem nicht das volle Ausmaß der Krise. Die vom Staat verhängten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise hätten die Produktion von Waren und Dienstleistungen im März und April gedrosselt. Ein Großteil der Auswirkungen werde aber erst jetzt zu Buche schlagen. Nach Schätzungen des ifo Institutes ist die Wirtschaft allein in den ersten Wochen bereits um 16 Prozent eingebrochen, sagte der Leiter der ifo-Konjunkturforschung, Timo Wollmershäuser.

Durch die Krise sind bereits die Preise für Lebensmittel explodiert, der Warenfluss ist künstlich verknappt worden, frisches Obst und Gemüse wurden zum knappen Gut. Von April 2019 bis April 2020 sind die Lebensmittelpreise im Durchschnitt um 4,8 Prozent gestiegen. Besonders bei Obst, mit einem Preisanstieg von 11 Prozent und Gemüse, mit einem Preisanstieg von 6,5 Prozent, werden die Auswirkungen der Coronakrise deutlich. Innerhalb nur eines Monats sind die Preise insgesamt um 5,1 Prozent angestiegen.

Beiträge für Krankenversicherungen werden steigen

Damit nicht genug, sollen auch bald die Beiträge für Krankenversicherungen steigen. Durch Kurzarbeit (10 Millionen Kurzarbeiter!) und höhere Arbeitslosigkeit drohen den Kassen Beitragsausfälle in Milliardenhöhe und ein Liquiditätsengpass spätestens zum Jahresende, berichtete das „Handelsblatt“. Das bedeutet: Entweder die Krankenkassenbeiträge steigen oder die Zuschüsse durch den Steuerzahler steigen. Das Bundesamt für Soziale Sicherung ist nach einer Auswertung zu dem Ergebnis gekommen, dass allein im April die Beitragseinnahmen der Krankenkassen im Vergleich zum Jahresvormonat um etwa fünf Prozent gesunken sind. Das entspricht einem Ausfall von rund 680 Millionen Euro – pro Monat!

Der Lockdown, den Merkel & Co. zu verantworten haben und welcher vermeidbar gewesen wäre, führte dazu, dass bis zu 2 Millionen Geschäfte, Selbstständige, Hotels und Restaurants vor der Insolvenz stehen. 10 Millionen Menschen mussten in Kurzarbeit gehen. Das bedeutet, dass diese Menschen mit 60 Prozent ihres Lohns auskommen müssen. Die Lebensmittelpreise sind explodiert, die Reisebranche zusammengebrochen. Laut Angaben der Bundesagentur für Arbeit (deren Zahlen ja ohnehin als zu niedrig und deshalb falsch angesehen werden müssen), sind dieses Jahr durch die Corona-Krise 415.000 Menschen arbeitslos geworden. Die Kosten für den Lockdown werden wiederum uns, den Steuerzahlern auferlegt. Man hat in der Merkel-Regierung schon die Idee von Enteignungen auf den Tisch gebracht. Mehr zum Thema Enteignung finden Sie hier.

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Kommentar

  1. „Nicht dem Geld, nicht verbrieften Vorrechten, sondern der Tüchtigkeit, der Kraft, der Liebe, der Weisheit der Eltern müssen die Kinder ihre Erfolge verdanken. Dann darf man hoffen, dass mit der Zeit die Menschheit von all dem Minderwertigen erlöst werden wird, mit dem die seit Jahrtausenden vom Geld und Vorrecht geleitete Fehlzucht sie belastet hat, dass die Herrschaft den Händen der Bevorrechteten entrissen werden und die Menschheit unter der Führung der Edelsten den schon lange unterbrochenen Aufstieg zu göttlichen Zielen wieder aufnehmen wird.“

    (Silvio Gesell, Vorwort zur 3. Auflage der Natürlichen Wirtschaftsordnung, 1918)

    Eine Menschheit, die 19 Jahrhunderte verschläft, kann noch ein Jahrhundert verschlafen, wenn ihr zum zweiten Mal erklärt wird, was sie falsch und wie man es richtig macht. Weiterschlafen ist verboten, denn nach dem dritten Weltkrieg müsste bekanntlich im vierten Weltkrieg mit Stöcken und Steinen gekämpft werden.

    Die Wahrheit wird – wie stets – weit erstaunlicher sein. Im Positiven wie im Negativen.

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2020/05/der-finale-allumfassende-crash.html

  2. Diese linke Garbage unter Merkel fährt Deutschlands Wirtschaft und unseren Wohlstand an die Wand. Für eine Krankheit, die im Wesentlichen Kaum die Rede wert ist.

    • Dass der Wurm drin ist, das wissen aufmerksame Menschen.
      Wer der Wurm ist, ist ebenfalls bekannt.
      Dass der vom Wurm zerfressene Apfel keinen sonderlichen Wert mehr hat, ist jedem klar, der so ein Ding mal in Händen hatte.
      Worum es also – im Fall des Apfels – geht, ist die Schädlingsbekämpfung.
      Was macht man da? Wie geht man vor?
      Zwei Fragen, die mir als Obstbauer – auch angesichts der vom Corona-Faschismus angerichteten Schäden – nahe liegen könnten.

  3. Wenn man einige Jahre Erfahrung hat als „Obstbauer“ sollte man auch entsprechend wieder Schädlingsbekämpfung vornehmen.
    Hotels und Restaurants als Alternative wäre Schwachsinn –
    Wir haben keine Erfahrungen vorzuweisen in der Hotellerie.
    Los geht‘s – jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht.

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  • Wahres Ausmaß des Lockdowns steht noch bevor – Die Welt 28. Mai 2020

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