in Wirtschaft

R. L. – Innerhalb der 1 Prozent Superreichen in den USA wird der Unterschied immer grösser. Die Super-super-Reichen werden ständig reicher.

Die realen, also kaufkraftbereinigten Arbeits- und Kapitaleinkommen der 0,01 Prozent reichsten US-Haushalte sind seit den 80er Jahren explodiert – viel stärker als die Einkommen der nächsthöchsten 0,1 Prozent (blau) und 1 Prozent (rot) der Bevölkerung.

Die braune Linie zeigt die Entwicklung der realen Einkommen von 90 Prozent der Bevölkerung von 1913 bis 2012.

Auch innerhalb der 1 Prozent Superreichen herrscht also eine Klassengesellschaft. Die Statistik stammt von der «World Top Incomes Database», die Steuerdaten auswertet. Autoren sind Facundo Alvaredo, Tony Atkinson, Thomas Piketty and Emmanuel Saez.

16’000 Haushalte verdienen im Schnitt über 30 Millionen

Die Grafik zeigt, dass die obersten 0,01 Prozent (grüne Linie) heute im Durchschnitt über 30 Millionen Dollar verdienen. Es handelt sich um 16’000 Haushalte. Diese verdienen damit etwa 30-mal so viel wie der Durschschnitt der reichsten 1 Prozent der Haushalte.

Die Einkommensschere zwischen diesen 16’000 Super-super-Reichen und dem Rest der 1 Prozent Superreichen hat seit 1980 gewaltig zugenommen. Die obersten 0,01 Prozent der Haushalte verdienen heute rund 1000x mehr als der Durchschnitt der 90 Prozent «unteren» Haushalte. 1970 waren es noch 120x mehr.

Ein Grund sind die explodierenden Einkommen der Konzernchefs und Verwaltungsräte, schreibt die New York Times. Ein grösserer Teil dieser Super-Einkommen besteht aus Aktien und andern Wertanlagen, die viel tiefer besteuert werden als normale Gehälter.

Erschienen bei www.infosperber.ch

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