Millionendeals – So ging der „Heilige Stuhl“ mit Spenden um

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Bereits im Oktober vergangenen Jahres machte der Vatikan Schlagzeilen aufgrund der Enthüllung seiner korrupten Geschäfte und der pädo-kriminellen Verbrechen innerhalb der Vatikanmauern. Vor einem Jahr sickerte nach einer Razzia bei der vatikanischen Finanzaufsicht durch, dass der Vatikan Immobiliengeschäfte im Ausland zur Geldwäsche getätigt hat. Mitarbeiter der Kurie wurden wegen Immobilienbetrugs entlassen. Spenden in Millionenhöhe sollen veruntreut worden sein.

Nachdem die skandalösen und illegalen Immobiliengeschäfte aufgeflogen sind, tauchen immer mehr Details auf, die zeigen, wie unheilig der „Heilige Stuhle“ mit seinen Finanzen umgegangen ist. Der Skandal um ein prestigeträchtiges Immobilienprojekt des Vatikans im Londoner West End zieht weitere Kreise. Die beiden Hauptfiguren des Wirtschaftskrimis sollen Millionen vom Vatikan selbst abkassiert und mit der Mafia Verbindungen haben. Es geht um den Erwerb eines ehemaligen Harrods-Lagerhauses im Londoner Nobelvorort Chelsea, welches zu Luxus-Apartments umgebaut werden sollte. Der Vatikan zahlte einem italienischen Investor namens Mincione rund 350 Millionen Euro.

Dabei flossen Millionen von Schweizer Konten der Bank Credit Suisse an eine Beteiligung an diesem Projekt sowie für eine Beteiligung an dem Luxemburger Anlagefonds Athena Capital. Der italienische Investor Mincione soll bei der Vermittlung der Geschäfte dreifach abkassiert haben. Nach dem Brexit brachen jedoch die Londoner Immobilienpreise ein, für den Umbau der Luxus-Immobilie, in die der Vatikan investiert hatte, wurden bei einem Londoner Hedgefonds nun 100 Millionen Pfund Kredit aufgenommen.

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Das Staatssekretariat geriet in Panik und bat die Vatikan-Bank (IOR) um eine Finanzspritze. Doch die IOR weigerte sich, die interne Finanzaufsicht schlug Alarm, führte eine interne Razzia durch und beschlagnahmte Unterlagen. Neben der vatikanischen Finanzaufsicht ermitteln auch die italienischen Justizbehörden. Es geht um Veruntreuung, Betrug, Korruption und Geldwäsche. Bei dem Kauf der Chelsea-Immobilie agierte der italienische Geschäftsmann Torzi als Mittelsmann des Vatikans. Der Vermittler soll 15 Millionen für seine Dienste eingestrichen haben. Der Vatikan spricht nun von „Erpressung“, Torzis Anwälte von einem „Missverständnis“.

Während der Beschuldigte auf Kaution auf freiem Fuß ist, gehen die Ermittlungen im Vatikan weiter. Mindestens fünf Vatikan-Angestellte waren in den Immobiliendeal verwickelt. Sie sind mittlerweile suspendiert. Laut Nachrichtenagentur CNA soll es zwischen Torzi und dem Immobilienvermittler Mincione Verbindungen zur Camorra in Neapel geben. Die Behörden in Rom gehen von einem Betrugsverdacht beider Vermittler aus doch offenbar sind auch Kardinäle in Immobilienbetrug verwickelt. Kardinal Becciu hat in London laut „Financial Times“ Luxus Apartments in London für rund 20 Millionen Pfund erworben. Hierfür wurden Gelder aus dem Peterspfennig zweckentfremdet, Spendengelder von Gläubigen, welche für eigentlich für Arme gedacht sind.

Die Finanzierung soll über Gesellschaften gelaufen sein, die auf der Insel Jersey, dem Steuerparadies, registriert sind sowie über eine Rothschild Bank. Papst Franziskus hatte im vergangenen Jahr eingeräumt, dass es sich um einen „großen Skandal“ handele. Tatsächlich dürfte der Sumpf im Vatikan wesentlich tiefer und korrupter sein, als von den Medien dargestellt. Denn nicht nur Geldwäsche, Betrug und Veruntreuung wurden im Vatikan praktiziert, sondern Missbrauch von Kindern und Nonnen. Es ist an der Zeit, dass das ganze Ausmaß der Verbrechen hinter den „heiligen Mauern“ enthüllt wird.

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