Klimaabzocke – Regierung möchte jetzt noch mehr Geld…

Die Wirtschaftskrise scheint der Regierung noch nicht zu reichen: Die Energiekosten werden jetzt trotz der sinkenden Preise etwa am Ölmarkt weiter steigen. Umweltministerin Svenja Schulze hat kundgetan, sie freue sich, dass die Preise für Sprit oder auch für das – meist private – Heizöl steigen werden. Das sogenannte „Klima-Paket“ der Bundesregierung sorgt dafür, dass die Abgaben auf die Energie steigen werden. Auf der anderen Seite sollten dafür Strompreise sinken. Selbst das wird jedoch nicht geschehen – die Merkel-Regierung trägt dafür (auch) die Verantwortung. Immerhin wird sich dem Gesetz nach die EEG-Umlage (auf die Stromkosten, die Sie zahlen) reduzieren. 1,5 Cent sind pro Kilowattstunde weniger zu zahlen.

Leider falsch gerechnet

Die EEG-Umlage sinkt zwar um diesen Betrag, aber nicht unbedingt absolut. Denn sie ist nicht fix, sondern ändert sich. Die Umlage sinkt, wenn die Ökostromerzeuger weniger Geld als Ausgleich dafür erhalten, dass die garantierten Vergütungen des Staates bezahlt werden müssen, wenn die Preise hoch sind.

Wenn aber die Preise am Energiemarkt (Rohöl etc.) sinken, wie es aktuell der Fall ist, erhalten die Ökostromanbieter wiederum mehr Umlage. Dies wiederum soll dazu führen, dass schon 2020 eventuell 3 Cent mehr pro Kilowattstunde gezahlt werden. Dies wäre im Vorgriff auf die angebliche Senkung des kommenden Jahres offensichtlich ein schlechtes Geschäft für Verbraucher, unabhängig ob privat oder in Unternehmen.

Die Regierung aber macht einfach weiter: 25 Euro pro Tonne werden CO2 werden alle Unternehmen ab 2021 zahlen müssen, die Rohöl verarbeitet in Umlauf bringen. Die Verschmutzungsrechte werden die Preise pro Liter deutlich erhöhen: 7 bis 8 Cent werden erwartet. In Kombination mit dem Corona-Virus und einer möglicherweise sogar noch höheren EEG-Umlage kann dies gegebenenfalls endgültig den Hahn für Unternehmen und die deutsche Wirtschaft zudrehen. Hier lesen Sie, wie Sie sich schützen können.