in Wirtschaft

Einem Bericht des „Forbes Magazine“ zufolge haben Hunderte von New Yorker Restaurants eine Klage in Gesamthöhe von 2 Milliarden Dollar gegen den demokratischen Gouverneur des Bundestaates New York, Andrew Cuomo, und gegen den demokratischen Bürgermeister von New York City, Bill de Blasio, eingereicht. Seit Wochen versinkt New York City aufgrund der von Antifa und Black Lives Matter inszenierten Krawalle und „Rassenunruhen“ im Chaos.

Viele New Yorker Restaurants und Geschäfte auf den Prachtstraßen wie der Fifth Avenue haben deshalb ihre Fenster verbarrikadiert, da seit Wochen marodierende Banden durch die Straßen ziehen. Präsident Trump hatte sowohl dem Bürgermeister als auch dem Gouverneur von New York mehrfach angeboten, die Nationalgarde zur Verfügung zu stellen, damit dort wieder Gesetz und Ordnung hergestellt werden kann. Doch Cuomo und de Blasio wollen das Hilfsangebot des Präsidenten nicht in Anspruch nehmen.

Die New Yorker, die seit Beginn des Lockdowns erst vom Corona-Shutdown und nun von den Krawallen schwer betroffen sind, haben Klagen gegen die Schließungen, die Mitte März vom Gouverneur verhängt worden sind, eingereicht. Sie sind der Ansicht, die Restaurantschließung sei „verfassungswidrig“. Die Sammelklage auf Schadenersatzforderung beläuft sich insgesamt auf 2 Milliarden Dollar. Das Verbot, Innenrestaurants zu betreiben, besteht in New York noch immer, obwohl in anderen Bundesstaaten das Besuchsverbot in den Innenräumen von Restaurants aufgehoben wurde.

Die Klage wurde von mehreren hundert Restaurants beim Obersten Gerichtshof des Bundesstaates New York eingereicht und wirft Cuomo und de Blasio vor, eine „katastrophale“ Politik gegen Restaurants in New York City durchgesetzt zu haben. Das Verbot, in Innenräumen zu speisen, wurde aufrechterhalten, während es Restaurants im Bundesstaat New York erlaubt wurde, ihre Speiseräume wieder zu öffnen. In der Klage heißt es weiter, Cuomo habe in den vergangenen Monaten strengere und verwirrende Maßnahmen erlassen, obwohl die Ausbreitung des Virus sowohl in der Stadt als auch im ganzen Bundesstaat unter Kontrolle geblieben sei. Die Exekutiv-Anordnungen hätten die Restaurantbetreiber ihrer Rechte beraubt und die bürgerlichen Freiheiten ausgesetzt.

Die Kläger, über 350 Restaurants, fordern „eine gerechte Entschädigung“ in Höhe von 2 Milliarden Dollar, da das Verbot, die Innenräume von Restaurants zu öffnen einen „irreparablen Schaden“ angerichtet habe. New York City ist die einzige Stadt im Bundesstaat New York, in denen in Innenräumen noch immer nicht gespeist werden darf, obwohl die positiven Corona-Fallzahlen seit Wochen unter 1% liegen.

Mitte August reichten bereits 1.500 Fitnessstudio-Besitzer in ganz New York eine Sammelklage gegen den Gouverneur ein, die dazu führte, dass Fitnessstudios und Yogastudios wenige Wochen später mit einer Auslastung von 33% ihre Pforten wieder öffnen durften.

Weder Cuomo noch de Blasio hatten bislang eine Perspektive gegeben, wann die Restaurants in New York City wieder öffnen dürfen. Bürgermeister de Blasio sagte, dass die Restaurants der Stadt „zumindest einen Zeitplan verdient“ hätten und er hoffe, dass im September ein Plan vorgelegt werden könne. Doch die Entscheidung liege nicht in seinen, sondern in Cuomos Händen. Auch in den USA gilt: Die Wirtschaft wird zertrümmert – wie bei uns. Sehen Sie sich hier die Dokumentation an.

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  1. Hier bei uns in Deutschland sind die Restaurants zwar unter gewissen Abstand, Hygiene und Registrierungen der Kunden geöffnet. Jedoch machen sie nicht mal soviel Umsatz um ihre Kosten zu decken. Kein Wunder denn bei maximaler Auslastung sind durch die Abstände der Tische – das Restaurant je nach Schnitt der Räumlichkeiten meistens nur zu 40-60 % belegt.
    Dieser Schwachsinn geht immer weiter – kenne genug Restaurants die deswegen kann ich erst öffnen. Warum gehen die Inhaber hier nicht auf die Barrikaden ?!
    Natürlich sollte jeder sein Leben genießen und das beste daraus machen.
    Aber diese wertvolle Zeit welche die Eliten der Gesellschaft sowohl im Berufsleben als auch im Privaten Leben stehlen – dafür werden sie irgendwann verrecken.

    • Inhaber von Restaurants sind nicht die Menschen die auf die Strasse gehen
      würden um zu demonstrieren, Dinge zu zerstören oder anzuzünden.

      Leute die sich auf die Strasse begeben das sind Menschen die nichts mehr zu
      verlieren haben, oftmals auch weil sie noch nie etwas besessen hatten, das ist der
      Unterschied den man dabei nicht ausser acht lassen sollte.

      • Aus der Hinsicht habe ich das nicht betrachtet und das ist absolut richtig das nur Menschen die nichts zu verlieren haben auf die Strassen gehen um zu demonstrieren.
        Aber Zerstörung ist weder eine Lösung noch eine sinnvolle Option – Wir sehen ja in Leipzig was los ist – so kann das nicht weiter gehen. Da kommt noch einiges auf Deutschland zu..

    • Nicht nur Gastronomen- sehr, sehr viele sterben in ihrer Selbstständigkeit leise und fragen sich schlußendlich: Warum 24 h täglich selbst und ständig gegen Hornochsen, Umverteilungs-Sozis und Grünprediger anrennen und sich zum lächerlichen Don Quijote machen? Dann lieber den Laden dicht und ab geht es in die soziale Hängematte der Arbeitslosigkeit. Das scheint alles vom „vorsorglichen“ Staat und seiner „lieben“ Politik so gewollt: Alle Schafe in totale Abhängigkeit – scheint denen das unbedingte Ziel- oder warum gängeln die uns alle an jeder Ecke- diese Verfluchten?