Gold: Keine Rettung – Goldverbot durch die Hintertür

Gold könnte in diesen Tagen mit enormer Verschuldung eine Rettung sein, hoffen Analysten und Berater sowohl für unsere Währung, für unseren Staat wie auch für Sie selbst. Vorsicht, mahnt der Mittelstsandsprofessor Prof. Dr. Eberhard Hamer:

„Risiko“

Gold sei, so beschreibt er, am Ende nicht ganz risikolos. Auch wenn es noch keinen „Crash“ gibt, bleibt Gold begehrt. Die „meisten großen Goldbesitzer haben ihr Gold bei Banken hinterlegt“, erinnert er – und dies seien sogar die Staaten selbst.

Die Bundesbank kann seit Jahr und Tag nicht zu 100 % auf das Gold zurückgreifen, das sie in den USA bei der Zentralbank FED lagert. Wir haben – unsere Bundesbank – lediglich einen „Rechtsanspruch“ auf die Lieferung. Venezuela lagert sein Gold bei der britischen Nationalbank Bank of London. Die gibt das Gold nicht heraus – mit Verweis auf die landesinneren Konflikte zwischen den Machthabern und der – von den USA geförderten – Opposition.

Kritiker meinen, das Gold sei vielleicht längst nicht mehr da. Dies dürften auch private Anleger kennen. Denn so berichtet das Hamer-Mittelstandsinstitut, dass in einigen Fällen Schweizer Banken sich geweigert hätten, Gold auf Verlangen von Eigentümern herauszugeben. Dies sei vor allem bei Erbfällen passiert.

Noch gravierender: Wenn es zu Programmen kommt, in denen Staaten – auch die EU oder Deutschland selbst – eine Währung einführen wollten, denen Gold zugrunde liegen würde, könnte es durchaus passieren, dass die Banken das Gold staatlich abgesichert nicht mehr herausgeben. Das Gold, das bei Banken lagert, selbst in Schließfächern, ist also jederzeit gefährdet. Das Risiko, dass Banken Schließfächer nicht mehr unkontrolliert leeren lassen werden, gilt als beträchtlich.

Genau damit werden Sie letztlich rechnen müssen – schützen Sie sich.