in Wirtschaft

Das Misstrauen gegen die Geldpolitik der verschiedenen EU-Regierungen und der Europäischen Zentralbank (EZB) wächst und wächst. Noch liegen keine entsprechenden Umfragen dazu vor, dennoch eröffnen sich gerade Publizisten in persönlichen Gesprächen nahezu überall genau jene Sorgen der Menschen. Unternehmer, Selbstständige und private Verbraucher ahnen, dass die Geldflut die Preise nach oben treiben wird.

Produktion bricht ein

Hintergrund der großen Angst ist eine explodierende Geldmenge in der Euro-Zone. Die Geldmenge ist jetzt bereits um 10,3 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (sogenannte Geldmenge M1). Dies entspricht im Vergleich zum Monat zuvor einer Beschleunigung in Höhe von 8,1 %-Punkten.

Gleichzeitig ist die Produktion so stark gesunken wie seit den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nicht. Schließlich haben die „Leitzinsen“ teils die 0%-Marke sogar unterschritten. Für Banken ist es also attraktiver, neue Kredite zu vergeben, als das Geld bei der EZB zu parken. Jeder Kredit erhöht wiederum die Geldmenge.

Letztlich gilt: Wenn die umlaufende Geldmenge den Wert der produzierten Güter bei weitem übersteigt, werden die Preise nach und nach steigen – in einer funktionierenden Wirtschaft. Dabei kann es Verzögerungen geben, wenn die Produktion beispielsweise unerwartet hoch steigt. Nirgends jedoch ist zu sehen, dass die Wirtschaft wächst. Vielmehr korrigierte der Internationale Währungsfonds IWF kürzlich die ohnehin schon schlechten Zahlen massiv nach unten. Die Wirtschaft wird 2020 bei sehr stark steigender Geldmenge schrumpfen.

Das heißt: An verschiedenen Ecken der Welt und für einige Bereiche droht sogar fast eine Hyperinflation – galoppierende Preise. Niemand weiß, wo diese Probleme ausbrechen werden. Wenn es so weit ist, sollten Sie viel Sachvermögen, Immobilien, Gold, Aktien, Edelsteine, vielleicht auch Silber oder Wald und Grund haben. Geld oder gar Geldforderungen gegen Lebensversicherungen dürften dann ganz plötzlich zwischen den Fingern zerrinnen. Sie sollten sich wappnen.

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Kommentar

  1. Meiner Ansicht nach haben wir eine Superdeflation, die z.B. vom Überangebot ausgelöst wird, welche die Preise nach unten drückt.
    Die Zinsen der Zentralbank sind seit Jahren im Keller. Der Ölpreis sinkt, obwohl er steigen sollte. Öl ist ein begrenzter Rohstoff und mindestens die Hälfte, wenn nicht viel mehr, ist herausgepumt.
    Die Zentralbank überschwemmt seit Jahren den Markt mit Geld, kriegt aber keine Inflation zu stande.
    Die Wirtschaft wächst nur, wenn es Inflation gibt. Eine Inflation von 10 oder 15% wäre kein Problem. Die gab es schön öfter.
    Am Goldmarkt hat man scheinbar begriffen, daß es sich nicht um eine Inflation handelt. Die Notierung steigt. (Inflation war eine Falschmeldung aus den Bankhäusern selber; Deflation verschreckt die Fondsmanager, die steigen sofort aus der Börse aus)
    Aber wir könnten kurz vorm Tipping Point stehen. Deflation ist schwer zu bekämpfen. Und Geldschwemme ist keine Lösung. Bricht der Damm, dann heißt es plötzlich: Haste mal ’ne Milliarde für’n Kaffee?

    • Die Notierung am Goldmarkt steigt natürlich als Frühindikator der drohenden Hyperinfaltion.

      Ein unterhaltsame neue Doku über Peak Oil würde ich gerne empfehlen. Ich glaube, daß das Fracking Peak Oil unberechtigt aus dem Fokus gerückt hat.

      Oil! Es gibt kein Morgen! youtube

      https://www.youtube.com/watch?v=isGy512d_68

      Sollte es nicht der Flash-Animierte Film sein – er beginnt mit Dinosaurieren, findet man ihn in jedem Fall anderweitig auf Youtube.

  2. Das alles hatten wir schon. Nicht nur einmal.

    Wer einen Fehler macht, hat sich geirrt. Und wer denselben Fehler zweimal macht, ist dumm, sagt ein Sprichwort.

    Nun stellen sich die Fragen:

    a) Regieren die Dummen?

    b) Liegt es am kapitalistischen System, dass es zyklisch zu den oben beschriebenen Verwerfungen und Zusammenbrüchen kommt,
    mit all dem bekannten menschlichen Elend?

    Ich meine, beide Fragen sind mit einem fetten JA zu beantworten.

    Das kapitalistische System ist ein verbrecherisches, eine Schande der Menschheit. Es gehört abgeschafft. Diejenigen, die die Macht (geliehen bekommen) haben, das zu tun, tun es wiederholt und ganz bewusst nicht. Sie machen Krieg gegen das eigene Land!

    Also meine ich: Vor’s Kriegsgericht mit ihnen!

      • Hier kommt es nicht auf den Intelligenzquotienten an, sondern auf den Amtsmissbrauch, den geleisteten Meineid und auf die vorsätzlichen Vermögensbeschädigungen sowie auf die beruflichen und physischen Existenzvernichtungen durch den psychologischen Corona-Krieg gegen das eigene Land und gegen die eigene Bevölkerung.

        Da 80 % aller Wähler*innen noch dümmer sind als die von ihnen Gewählten und sie mit ihrer Wählerstimme den von Politikern organisierten Krieg der Reichen gegen die Armen befürworten, mag gestritten werden, ob die größere Dummheit der Wähler die Bestrafung der Politiker mildert oder ob die Wählerstimmen als rechtfertigende Einwilligung der Dummen zur straffreien Vernichtung von Land und Leuten zu sehen ist.

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  • Droht uns eine Hyperinflation? Schock-Verarmung in Reichweite – Die Welt 24. Mai 2020

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