Der Geldsozialismus 2021: Verheerende Folgen

Einen interessanten Gastbeitrag veröffentlichte nun Prof. Felix Dirsch auf Reitschuster.de. Darin griff er die Pläne der aktuell Mächtigen auf, die gute Gelegenheit der Corona-Krise zur Auflösung der nationalen Ordnungen zu nutzen. Weltorganisationen, hier vor allem die UN selbst, sollen nach dem Willen von António Guterres, deren Generalsekretär, den „Great Reset“ begründen. Damit sollten vor allem „Ungerechtigkeiten“ beseitig werden. Es ginge um eine „globale Regierungsführung“, die selbstverständlich auch die bis dahin Drangsalisierten, nicht Nicht-Beteiligten berücksichtigen müsse.

Damit erinnert die UN an den „Great Reset“, den schon Klaus Schwab als Begründer des Weltwirtschaftsforums von Davos in einem Buch niedergelegt hat. Eines der vielfältigen Instrumente der „globalen Regierungsführung“ bestehe und besteht letztlich darin, alle Ungerechtigkeiten mit Geld zu beseitigen. Geldströme, finanziert aus immer neuen Schulden zu Negativzinsen, sollten die große Umverteilung mobilisieren. Das große Vorbild Japan allerdings hat mit genau dieser Politik kseit 30 Jahren schon schlechte Erfahrungen gemacht. Die lohnt es zu betrachten.

Japan: Negativzins-Zombie

Der Zins ist auch in Japan der Dreh- und Angelpunkt. Mit immer neuen Zinssenkungsrunden versucht Japan seit Jahrzehnten, die Wirtschaft zu stabilisieren. Längst zeigen sich Folgen, die auch wir werden besichtigen können. Eine Zombie-Wirtschaft, die wirtschaftlich tote Unternehmen am Leben hält. Immobilienblasen, die immer größer werden. Ein sinkendes Pro-Kopf-Einkommen, da die derart deflationierte Wirtschaft schlicht unproduktiver wird und ein schwindender Mittelstand.

Diese Form des Geldsozialismus, der über eine Entwertung des Vermögens durch die Zinspolitik gefördert wird, stehe nun bei den Globalisten auf der Agenda. Der „Green New Deal“, den EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ausgerufen hat, sei nur ein erstes Beispiel für die Politik des künftigen Weltregime. „The great Reset“ steht nicht nur an, sondern läuft bereits. Ihr Sparbuch ist der erste Beleg.