in Wirtschaft

Der bekannte Mittelstandsökonom Prof. Eberhard Hamer hat nun in einem kürzlich veröffentlichten Beitrag kundgetan, dass die EU aus seiner Sicht den Schritt von einer Wirtschaftsgemeinschaft hin zu einem Staat machen wird. Emanuel Macron hat demnach schon vor Monaten damit begonnen, nationale Sparzwänge aufzugeben, um die Union zu einer Schuldenunion zu formen – in der „alle“ für „alle“ haften.

Es geht um 750 Milliarden Euro – und nun könnten, so Hamer, „endlich“ die „italienischen, französischen, spanischen Schulden“ auch zu „deutschen Schulden“ werden. Dies ist ja bereits bei den Verbindlichkeiten der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie den bekannten „Target“-Schulden so.

Deutschland hat nach der Rechnung von Prof. Hamer die Haftung für etwa 2 Billionen Euro Schulden übernommen. Immer dann, wenn ein anderes EU-Land nicht zahlen kann, dürfte Deutschland einspringen.

Wer haftet?

Die EU-Schulden könnten auf der einen Seite allerdings ohnehin zu „ewigen Schulden“ werden. Wenn nämlich die Schulden „ewig“ laufen, werden sich auch die Kreditgeber freuen, also jene, die Jahr für Jahr auf einfache und gut gesicherte Weise Zinsen einnehmen.

Auf der anderen Seite könnten die Schulden auch gleich von der gesamten EU zurückgezahlt werden – also aus der Kasse der Steuerzahler und hier: vornehmlich aus der Kasse, die wir in Deutschland aufgestellt haben. Die Kanzlerin habe nicht nur „der Haftung für alle Schulden aller Schuldner“ bei uns in der EU zugestimmt, sondern auch weitere Geschenke durchgewunken: 380 Mrd. Euro für die Länder, die „nicht gespart“, sondern geprasst haben. Namentlich sind dies hier Italien, Frankreich, Spanien und Griechenland.

Während andernorts geprasst werden, hat die Merkel-Regierung jahrelang die „Schwarze Null“-Haushaltspolitik gefahren – zu Lasten etwa der Infrastruktur. Jetzt steht dieses Geld praktisch zur Verfügung, um über den ohnehin schon hohen 27%-Anteil in der EU hinaus noch weiter zu haften. Sie haften – sind Sie darauf vorbereitet?

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Kommentar

  1. https://www.juraforum.de/forum/t/owig-zpo-und-stpo-aufgrund-von-geltungsbereich-ungueltig.376738/ Beachten Sie besonders Artikel 56, Aufhebung des Einführungsgesetzes zum Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (454-2): „OWiG (Ordnungswidrigkeitengesetz) – ungültig!
    ZPO (Zivilprozeßordnung) – ungültig!
    StPO (Strafprozeßordnung)- ungültig!
    Und wieso sind die UNGÜLTIG?
    Weil ALLEN Gesetzen in der BRD der Geltungsbereich fehlt! Und wenn ich nicht weiß, WO ein Gesetz anzuwenden ist, dann ist es NIRGENDS anzuwenden (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts).
    Wer‘s nicht weiß – zahlt eben Das Einführungsgesetz zum Gesetz über Ordnungswidrigkeiten vom 24. Mai 1968 (BGBl. I S. 503), zuletzt geändert durch Artikel 25 des Gesetzes vom 13. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3574), wird aufgehoben.

    • Wenn dem so ist, warum halten sich die Politiker, die Gerichte, die Richter,
      die diversen Komunal Verwaltungen nicht daran…!
      Und was ist dann mit dem GEZ – Beitragsservice…?
      Das Grundgesetz wird in vielen Artikeln missachtet und keiner schert sich darum.

Webmentions

  • Der dumme deutsche Sparer – Die Welt 3. Oktober 2020

    […] Der bekannte Mittelstandsökonom Prof. Eberhard Hamer hat nun in einem kürzlich veröffentlichten Beitrag kundgetan, dass die EU aus seiner Sicht den Schritt von einer Wirtschaftsgemeinschaft hin zu einem Staat machen wird. Emanuel Macron hat demnach schon vor Monaten damit begonnen, nationale Sparzwänge aufzugeben, um die Union zu einer Schuldenunion zu formen – in der „alle“ […] Source link […]