in Wirtschaft

Die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, teilte einem Bericht der „Welt“ am Freitag die Zahlen der Halbjahresbilanz der Branche mit. Die Zahlen fielen noch schlechter aus als befürchtet. Durch die Corona-Krise sind zuletzt so wenige Autos in Deutschland gebaut worden, wie im Jahr 1975. Bereits vor der Corona-Krise befand sich die Automobilindustrie auf dem absteigenden Ast, weil sie von Anti-Diesel-Fanatikern, Klima-Hysterikern, Lobbyisten und der Merkel-Regierung systematisch zerstört worden ist.

Die von Merkel & Co. hochgepriesenen Elektro-Autos verkaufen sich einfach nicht. Denn sie sind nicht nur vollkommen unpraktisch, sondern auch unsicher (Brandgefahr), teuer und umweltzerstörend. Eine Studie hat zudem ergeben, dass Elektro-Autos mehr CO2-Emissionen verursachen, als Autos mit Verbrennungsmotoren (https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/medieninformationen/2020/zusaetzlicher-strombedarf-hebelt-klimavorteile-von-e-autos-aus/).

Die Corona-Krise hat die Autoindustrie nun noch mehr in die Krise getrieben. Millionen Angestellte mussten in Kurzarbeit gehen und die Zahl der Beschäftigten der Autobranche schrumpft von Monat zu Monat. Der große Einbruch scheint aber laut den von Hildegard Müller präsentierten Zahlen noch bevorzustehen – und das Ereignis könnte zum Supergau für die ganze Branche werden.

Obwohl die Wirtschaft langsam wieder anzieht, sieht es für die Autoindustrie nicht gut aus. Im Juni wurden in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt 32,3 Prozent weniger Autos zugelassen, als im Vorjahresmonat. Hildegard Müller macht klar, dass „die Pandemie eine beispiellose Herausforderung ist“. Und damit dürfte die Präsidentin des VDA noch untertrieben haben: „Wenn die Trendwende nicht bald kommt, werden das auch die mehr als 800.000 Beschäftigten in der Autoindustrie noch deutlich stärker spüren als bisher.“ Denn bereits im April war die Zahl der Mitarbeiter, vor allem bei den deutschen Herstellern und Zulieferern von 836.000 auf nur noch 814.000 gesunken. Und die Hälfte dieser noch verbliebenen Beschäftigten ist in Kurzarbeit.

Müller warnt, dass die Kurzarbeit nur eine Brücke sei, die die Branche aber nicht ewig trage. Sie wolle aber nicht darüber spekulieren, wie vielen Menschen die Arbeitslosigkeit drohe, wenn die Nachfrage nicht wieder in Gang komme. Es sei klar, dass die Kurzarbeit kein Instrument ohne Ende sei. Der VDA schätzt, dass dieses Jahr nur noch rund 3,5 Millionen Fahrzeuge in Deutschland gebaut werden. Im vergangenen Jahr, nachdem Bundeskanzlerin Merkel beschlossen hatte, dass es eine Klimakatastrophe gibt, sank die deutsche Produktion auf einen 22-Jahres-Tiefstand von 4,6 Millionen Autos. In den Jahren davor – bevor der Diesel zum Klimakiller erklärt wurde – wurden in Deutschland durchschnittlich rund 5,7 Millionen Autos produziert.

Der aktuelle Wert ist ein historischer Wert – so niedrig lag die deutsche Fahrzeugproduktion zuletzt 1975 – vor 45 Jahren. Die VDA Präsidentin sagt, dass alle Schätzungen auf der Annahme liegen, dass es nicht zu einer weiteren Corona-Welle komme. Sollte dies der Fall sein, sei dies für die Autoindustrie nicht mehr zu verkraften.

Der Merkel-Schock wird wahrscheinlich größer als gedacht. Lesen Sie hier mehr dazu. 

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Corona ist nur ein weiterer Beerdigungsgast, zu einem Todesfall, den man ohne Proklamation eines Klimawandels erst gar nicht gehabt hätte. Ein letales Dilemma, in dem die Autoindustrie gezwungenermaßen feststeckt.

    Von einer etwas höheren Warte aus betrachtet, stehen sich nämlich ein Teil des klassischen Maschinenbaus und die Elektrotechnik bzw. elektrische Antriebstechnik gegenüber. Die Denkweisen dieser Lager sind in entscheidenden Belangen ohnehin wenig kompatibel und jetzt kommt auch noch hinzu, daß die innovative Elektrotechnik den rückständigen Maschinenbau vor sich hertreibt.

    Wenn man heutzutage etwa lesen muß, daß VW eine Getriebefabrik für Elektroautos baut, zeigt dies nur, daß die etablierte Verbrennerauto-Industrie offenbar keine Ahnung hat, wie ein Automobil der Zukunft auszusehen hat. So etwas geniales wie ein Drehstrom-Asynchronmotor kann ganz einfach per FU frequenzgeregelt werden und benötigt eben KEIN Getriebe. Ein „Gas-Wasser-Schmierstoff“-Motormensch aus der Automobilbranche kann sich das halt nur sehr bedingt vorstellen, womit das eigentliche Problem zum Vorschein kommt: Das Auto wandelt sich momentan von einem Maschinenbau- zu einem Elektrotechnik-Produkt und daß erfordert eine harte Cäsur, zu der in der jetzigen Automobilbranche offenbar keiner bereit oder in der Lage ist.

    BMW, Mercedes & Co. werden spätestens dann vom Markt verschwinden, wenn ihnen Newcomer zeigen wo’s lang geht – oder sie bekommen endlich doch noch die Kurve.

  2. „Durch die Corona-Krise sind zuletzt so wenige Autos in Deutschland gebaut worden, wie […]“
    Das ist er, der Satz, der uns verrät, wie berechtigt es ist anzunehmen, dass die Corona-Schikanen einzig zu dem Zweck inszeniert worden sind, ein totales Marktversagen zu kaschieren.
    Die gravierenden Veränderungen in der Automobilbranche sind seit spätestens Mitte der 1990er Jahre ein Thema innerhalb der Branche. Zuletzt wurde Masse produziert, nicht weil die Nachfrage so hoch war, sondern weil Firmen sich mit ihren Produktionszahlen in Szene setzen wollten! Deshalb die Autohalden. Die kindische Managergockelei müssen nun die Beschäftigten und die Gesellschaft ausbaden.

  3. Irgendwo muss doch die ganze Energie von Windrädern und Photovoltaik hin, die Anlagen werden oft von den Netzbetreibern gedrosselt, weil bei Sonne und Wind ein Überangebot an Energie vorhanden ist. Also erfindet man das Auto in D neu, baut brandgefährliche und Umwelt-Schädliche Li-Ionen-Akkus ein und verkauft das Ganze unter dem potentiellen Deckmantel von Umweltschutz. Da fallen deutschen Politikern ziemlich abstruse Sachen ein, die angeblich der Umwelt dienen und vor allem sehr viel Geld kosten. Das die Akkus nach 5 Jahren aufwendigst recycled werden müssen und die Infrasruktur zum Laden gar nicht vorhanden ist, ist dabei scheinbar völlig egal. Die Reichweiten der E-Autos sind viel zu gering, eine unvorhergesehene längere Sperrung der Autobahn durch zum Beispiel einen Unfall würde zu einem einzigen Chaos führen. Ohne Strom mit einem leeren Akku wieder losfahren, ziemlich dumm wer sich das ausgedacht hat. Gleichzeitig reiben sich die Autoverkäufer unserer Nachbarländer die Hände, weil sie fast neue Verbrenner-Autos für lau kriegen und damit ein riesen Geschäft machen können.

    Die Dummheit mag ja an der Grenze aufhören, dem Feinstaub ist es aber egal und dem radioaktiven Atom waren Grenzen auch schon immer ziemlich egal.