Bayer verkaufte HIV-kontaminierte Impfungen

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Im Jahr 2014 ist eine umfassende Studie eines Professors der California State University pupliziert worden, die sich mit der Firma Bayer in den 80er Jahren auseinandersetzt: Dieser Studie nach hat der Chemiekonzern Bayer im Jahr 1985 wissentlich mit HIV infizierte Impfungen gegen Blutererkrankungen nach Asien und Südamerika verkauft.

Bis auf wenige Ausnahmen, die NY Times und vereinzelte Onlinequellen haben über das Thema berichtet, hat der Skandal kaum Beachtung in den Medien gefunden. Im Jahre 2007 hat der WDR eine Dokumentation mit dem Titel ‘Tödlicher Ausverkauf – wie AIDS nach Asien kam’ ausgestrahlt. Eine Massenklage asiatischer Kläger zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist nie zu nennenswerten Ergebnissen gekommen, geschweige denn, dass darüber berichtet wurde.

Der Studie zufolge ist es in der Herrstellung von Impfstoffen Faktor VII und Faktor IV gegen Blutererkrankungen zu einer Kontaminierung durch das Humane Imundefizienz Virus (HIV) gekommen. Mit der Argumentation die Investitionen seien zu hoch wurden durchgeführte Studien zurückgehalten bzw. die Ergebnisse über die Kontaminierung nicht entsprechend weitergegeben. Die notwendige Hitzebehandlung des Impfstoffes zur Aufhebung des Risikos der Kontamination blieb aus. Folgend haben sich viele der damit behandelten Patienten mit HIV angesteckt und AIDS entwickelt.

Im gleichen Kontext ist auch Kontamination mit Hepatitis C und die Involvierung der Firmen Baxter International Inc., Armour Pharmaceutical Co. und Alpha Therapeutic Corp. zu sehen. Laut einem Artikel über den Beginn des Gerichtsprozesses in der LA Times geht der Skandal damit über die HIV-Kontamination der Bayerprodukte hinaus. Die erwähnte Studie aus 2014 kommt nun zu dem Schluss, dass die Kontamination kein versehen war, sondern bekannt war und wissentlich geheim gehalten wurde.

Ob die Ebola-Epidemie des letzten Jahres in einem ähnlichen Kontext betrachtet werden sei dahingestellt. Viele Kontroversen um Ebola machen es zumindest mehr als theoretisch möglich. Nichtsdestotrotz sollte im Falle Bayer eine umfassende gerichtliche Untersuchung durchgeführt werden, die zu einer entsprechenden Verurteilung führt und verantwortliche zur Rechenschaft zieht.

Quellen:

http://www.exposingtruth.com/bayer-deliberately-infected-asians-and-latinos-with-hiv/

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24785997

http://www.nytimes.com/2003/05/22/business/2-paths-of-bayer-drug-in-80-s-riskier-one-steered-overseas.html?pagewanted=print

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/bayer-aids-praeparate

http://articles.latimes.com/2003/jun/04/business/fi-bayer4

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