in Wirtschaft

Die Corona-Wirtschaftskrise kommt. Peter Altmaier, der Wirtschaftsminister des Merkel-Landes, hatte einst im März versprochen, es würde kein Arbeitsplatz verloren gehen. Nun kann er demonstrieren, wie er dies umsetzen möchte. Das „Gesetz zur Soforthilfe für Unternehmen“ jedenfalls scheint nicht zu helfen. Gerade die kleineren Unternehmen, die wg. der Corona-Krise in Bedrängnis geraten sind, kommen an die Gelder kaum heran. Nur 1 % der Gelder ist dem Vernehmen nach aktuell in den Betrieben angekommen.

Weniger als 300 Millionen Euro sind angekommen

Dem Bericht der „Augsburger Allgemeinen“ nach sind Mittel in Höhe von 24,6 Milliarden Euro für diesen Zweck eingeplant worden. Davon sind nach Angaben des Wirtschaftsministeriums auf Anfrage der „Grünen“ lediglich 250 Millionen Euro bei den betreffenden Unternehmen angekommen.

Die Bundesländer hätten, so heißt es, 248 Mio. Euro ausgezahlt. Die Regierung hat nach der Mitteilung des Ministeriums damit gerechnet, 20 % der insgesamt 3,5 Millionen Unternehmen in Deutschland würden diese Überbrückungshilfe in Anspruch nehmen. Seit Juli haben insgesamt lediglich 38.600 Unternehmen die Unterstützung beantragt.

Das hat Gründe. So vermuten Experten, dass die Kriterien, nach denen die Unterstützungen ausgezahlt werden, so eng gefasst seien. Denn zu den Bedingungen, mit denen Geld abgefragt werden kann, sehen vor, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Buchprüfer müssten Träger der Anfragen sein. Das Problem: Wer keinen Kontakt zu diesen Institutionen hat oder bezahlen kann, wird den offenbar auch unter den gegebenen Bedingungen nicht herstellen.

Die „Grünen“ haben sich dementsprechend rasch zu Wort gemeldet: Sie werfen der Regierung vor, zu bürokratische Regelungen getroffen zu haben. Die Hürden seien sogar „willkürlich hoch“. Die Unternehmen sollen demnach Hilfen in Höhe von höchsten 150.000 Euro beziehen. Der nächste vergebliche Versuch, zu retten, was kaum noch zu retten scheint? (NPA) Lesen Sie hier mehr zur großen Krise.

 

 

 

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