in USA

Die Pressefreiheit wird immer mehr eingeschränkt. Nicht nur in den „Bad States“ wie etwa Nordkorea, China, dem Iran, Saudi-Arabien, Syrien und Somalia, sondern auch in Russland, Mexiko, Kolumbien, der Ukraine, Weißrussland und der Türkei. Auch Deutschland steht  beim Ranking der Pressefreiheit von 179 Ländern lediglich auf Platz 17.

Einer, der sich einst für uneingeschränkte Freiheit und Unabhängigkeit der Medien einsetzte, war der  ehemalige US-Präsident John F. Kennedy. Bekannt wurde er vor allem hierzulande mit seiner Rede „Ich bin ein Berliner“ am 26.Juni 1963 vor dem Berliner Rathaus Schöneberg.

Doch eigentlich ist eine andere Rede viel bedeutsamer für Kennedys Politik, die er am 27. April 1961 vor Zeitungsverlegern im Waldorf-Astoria in New York gehalten hatte. Manch einer glaubt sogar, dass ihm diese Rede das Leben kostete. Der Präsident wurde am 22. November 1963 in Dallas ermordet.

Nachfolgend der Wortlaut seiner Rede, die gerade heute aktueller als je ist und deren Sinn in den USA schon längst von einem anderen Präsidenten ausgehöhlt wurde: Durch George Bush’s Patriot Acts.

John F. Kennedy:

“Meine Damen und Herren, Geheimhaltung ist abstoßend in einer freien und offenen Gesellschaft. Als Volk haben wir eine natürliche und historische Abneigung gegen Geheimgesellschaften und Geheimbünde. Die Nachteile einer übermäßigen Geheimhaltung übersteigen die Gefahren, mit denen diese Geheimhaltung gerechtfertigt wird. Es macht keinen Sinn, einer unfreien Gesellschaft zu begegnen, indem man ihre Beschränkungen imitiert. Das Überleben unserer Nation hat keinen Wert, wenn unsere freiheitlichen Traditionen nicht ebenfalls fortbestehen. Es gibt eine sehr ernste Gefahr, daß der Vorwand der Sicherheit mißbraucht wird, um Zensur und Geheimhaltung auszudehnen.

Ich habe nicht die Absicht, so etwas zu dulden, sofern dies in meiner Kontrolle liegt, und kein Beamter meiner Administration, egal in welchem Rang, zivil oder militärisch, sollte meine Worte hier und heute abend als eine Entschuldigung interpretieren, Nachrichten zu zensieren oder dezent zu unterdrücken, unsere Fehler zuzudecken oder der Presse und der Öffentlichkeit Tatsachen vorzuenthalten, die sie erfahren sollten.

Wir haben es mit einer monolithischen und ruchlosen weltweiten Verschwörung zu tun, die ihren Einfluß mit verdeckten Mitteln ausbreitet: mit Infiltration statt Invasion, mit Umsturz statt Wahlen, mit Einschüchterung statt Selbstbestimmung, mit Guerillakämpfern bei Nacht, statt Armeen am Tag. Es ist ein System, das mit gewaltigen menschlichen und materiellen Ressourcen eine komplexe und effiziente Maschinerie aufgebaut hat, die miltärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen verbindet. Ihre Pläne werden nicht veröffentlicht, sondern verborgen, ihre Fehlschläge werden begraben, nicht publiziert, Andersdenkende werden nicht belobigt, sondern zum Schweigen gebracht, keine Ausgabe wird in Frage gestellt, kein Gerücht wird gedruckt, kein Geheimnis enthüllt.

Kein Präsident sollte die öffentliche Untersuchung seines Regierungsprogramms fürchten, weil aus der genauen Kenntnis sowohl Unterstützung wie auch Opposition kommt, und beides ist notwendig. Ich bitte Ihre Zeitungen nicht, meine Regierung zu unterstützen, aber ich bitte Sie um Ihre Mithilfe bei der enormen Aufgabe, das amerikanische Volk zu informieren und zu alarmieren, weil ich vollstes Vertrauen … (Applaus) …. in die Reaktion und das Engagement unserer Bürger habe, wenn sie über alles uneingeschränkt informiert werden. Ich will die Kontroversen unter Ihren Lesern nicht ersticken, ich begrüße sie sogar. Meine Regierung wird auch offen zu ihren Fehlern stehen, weil ein kluger Mann einst sagte, Irrtümer werden erst zu Fehlern, wenn man sich weigert, sie zu korrigieren.

Wir haben die Absicht, volle Verantwortung für unsere Fehler zu übernehmen, und wir erwarten von Ihnen, daß sie uns darauf hinweisen, wenn wir das versäumen. Ohne Debatte und Kritik kann keine Regierung und kein Land erfolgreich sein, und keine Republik kann überleben.

Deshalb verfügte der athenische (altgriechische) Gesetzgeber Solon, daß es ein Verbrechen für jeden Bürger sei, vor Meinungsverschiedenheiten zurückzuweichen, und genau deshalb wurde unsere Presse durch den ersten Verfassungszusatz besonders geschützt.

Die Pressefreiheit in Amerika wurde nicht durch einen speziellen Verfassungszusatz geschützt, um zu amüsieren und Leser zu gewinnen, nicht um das Triviale und Sentimentale zu fördern, nicht um dem Publikum immer das zu geben, was es gerade will, sondern um über Gefahren und Möglichkeiten zu informieren, um aufzurütteln und zu reflektieren, um unsere Krisen festzustellen und unsere Chanzen aufzuzeigen, manchmal sogar die öffentliche Meinung zu führen, zu formen, zu bilden, herauszufordern. Das bedeutet mehr Berichte und Analysen von internationalen Ereignissen, denn das alles ist heute nicht mehr weit weg, sondern ganz in der Nähe und vor der Haustür.

Das bedeutet mehr Aufmerksamkeit und besseres Verständnis der Nachrichten sowie verbesserte Berichterstattung, und es bedeutet schließlich, daß die Regierung auf allen Ebenen ihre Verpflichtungen erfüllen muß, Sie mit unzensierten Informationen außerhalb der engen Grenzen der Staatssicherheit zu versorgen.

Und so liegt es in der Verantwortung der Printmedien, die Taten des Menschen aufzuzeichnen, sein Gewissen zu bewahren, der Bote seiner Nachrichten zu sein, damit wir die Kraft und den Beistand finden, auf daß mit Ihrer Hilfe der Mensch zu dem werde, wozu er geboren wurde: frei und unabhängig.”

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=GR5m1-5ksj0[/youtube]

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13 Kommentare

  1. Es gab eigentlich drei Gründe, warum die Wächter zuschlugen, der Beschluss eigenes Geld zu schaffen, an der FED vorbei. Der zweite Grund war der Versuch, den Vietnamkrieg zu beenden, ein Bevölkerungsreduktionsprogramm.
    Der dritte Grund war das Sprechen über die geheimen Gesellschaften – an der Erwähnung des Komitee der 300 starb schon Walter Rathenau:

    “Dreihundert Männer, von denen jeder jeden kennt, leiten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents und suchen sich Nachfolger aus ihrer Umgebung. Die seltsamen Ursachen dieser seltsamen Erscheinung, die in das Dunkel der künftigen sozialen Entwicklung einen Schimmer wirft, stehen hier nicht zur Erwägung”

    Walter Rathenau (1867-1922) in der Weihnachtsausgabe 1909 der “Neue Freie…

  2. bitte wenn sie wirklich journalist sein wollen dann recherchieren sie zuerst bevor sie hier sowas behaupten
    http://archive.org/details/jfks19610427
    hier ist die originalrede zu hören deren quelle sie nicht genannt haben waldorf-astoria hotel april 27 1961
    153 – Address „The President and the Press“ Before the American Newspaper Publishers Association, New York City.
    es ging um den kalten krieg um die gefahr de s kommunismus und wie die presse damit umgehen soll und bereits in der einfuehrung fallen die namen karl marx und cold war was sie und all die anderen immer geflissentlich weglassen hier nochmal zum nachlesen
    http://www.presidency.ucsb.edu/ws/index.php?pid=8093
    luegen die immer wieder wiederholt werden werden dadurch nicht…

    • Was hat das Ganze mit Journalist oder nicht Journalist zu tun??

      Sie und ich kennen vermutlich beide genügend „Journalisten“ die ausser Mist nicht viel produzieren!?

      • Ich weiß es auch nicht.

        Alles, was Ihren obigen Beitrag in Mißkredit bringt, lässt beim Leser Zweifel aufkommen.

        Da die Sache an sich unzweifelhaft ist – Kennedy hat schließlich diese Rede gehalten – mutiert Guido Grandt erst einmal zum Möchtegern Journalisten…

        Keine Sorge, Herr Grandt, bei den Lesern hier dürfte das wenig fruchten.

    • Frage, wußten Sie oder w e r sonst DAMALS schon von Goldsboro? Und warum wusste man n i x???

      Fakt: Inauguration Präsident Kennedy 20.1.61

      v i e r Tage später am 24.1.61:

      Fakt:Absturz einer B 52 mit zwei 260-fachen Hiroshima Bomben an Bord bei Goldsboro

      Fakt: Datum der Rede am 27.4.1961

      Dann liest man nur seinen ERSTEN Satz, und den Hinweis auf EIGENE Fehler usw….. Da gibt es nichts zu deuteln: Er mein die USA selber!

      Sind wir nach der Wiedervereinigung neutral geworden?
      Sind wir wurklich ein souveräner Staat?
      Gehört dieses Land uns oder den Banken?
      Wer herrscht in Wirklichkeit über uns , die „Regierung“ oder die Rüstungs-, Industrie- und Bankenlobby?

      Genau das wirkt fort bis heute und auch bei uns!

    • wenn sie, als sogenannter Journalist, eigenständig Recherschieren würden, dann wäre ihnen eine zionistische verbindung u.a. zu marx nicht entgangen.

      nutzen sie doch einfach mal, die google suchfunktion
      bevor sie was veröffentlichen. was könnte man denn jetzt mal suchen fragen sie sich? wie wäre es mit, „KARL MARX ROTHSCHILD“ usw…, einfach mal ins suchfeld eingeben und enter drücken! mfg Anonyous

  3. Naja…die Frage die man sich heute stellen sollte, ob es überhaupt investigativer und freier Journalismus im Westen überhaupt noch gibt…

    oder wundert ihr euch nicht, dass die alle Deutsche Sender immer die gleiche Nachrichten send und das wenige aber mächtige Verlage uns eine Welt diktieren möchte, die im größten Teil sehr zweifelhaft und extrem einseitig berichten

    Wenn wir wirklich freie Medien haben möchten, dann dürfen Sie nicht von wenigen Verlagsfirmen sein oder vom Staat beeinflusst werden

  4. die rede von Kennedy bezieht sich eindeutig auf Geheimgesellschaften, die mit Hilfe der Weltleitwährung Dollar die Welt nach ihrem Gusto tanzen lassen möchte:
    Deshalb wurde er auch ermordet, als er eine fünf Staatsdollar eingeführt hatte,
    http://antimatrix.org/Convert/Books/Jacque_Fresco_Designing_the_Future/img/Kennedy5DollarLarge.jpg
    den sein Nachfolger L.B, Johnson sehr schnell wieder eingestampft hat, weil er das private FED-Dollarimperium gefährdet hätte. Hier wird die ganze Geschichte ab der Minute 13 in Deutsch verdeutlicht http://www.youtube.com/watch?v=PSFqjB0Bzu8 und wenn die Kritiker dies nicht so sehen möchten, sind sie der Lüge verpflichtet und an der Ablehnung in rot ihrer Kommentare wird das deutlich,

  5. die rede von Kennedy bezieht sich eindeutig auf Geheimgesellschaften, die mit Hilfe der Weltleitwährung Dollar die Welt nach ihrem Gusto tanzen lassen möchte:
    Deshalb wurde er auch ermordet, als er eine fünf Staatsdollar eingeführt hatte,
    http://antimatrix.org/Convert/Books/Jacque_Fresco_Designing_the_Future/img/Kennedy5DollarLarge.jpg
    den sein Nachfolger L.B, Johnson sehr schnell wieder eingestampft hat, weil er das private FED-Dollarimperium gefährdet hätte. Hier wird die ganze Geschichte ab der Minute 13 in Deutsch verdeutlicht http://www.youtube.com/watch?v=PSFqjB0Bzu8 und wenn die Kritiker dies nicht so sehen möchten, sind sie der Lüge verpflichtet und an der Ablehnung in rot ihrer Kommentare wird das deutlich,

  6. Meine Damen und Herren,
    das hätte, wäre, wenn …., das kann man sich ersparen, Fakt ist, es gibt Geheimgesellschaften,
    Die 7 ZWerge, ( ich nenne sie so, in anderen Kreisen, nennt man sie anders, 7 Schwestern, 7 Töchter …..)
    Komitee der 300
    Consil of Foreign Relations,
    Club of Rom,
    Bilderberger,
    Skull and Bons,
    BC,
    …..
    und noch einige mehr, sie stehen alle unter der FUCHTL, des Kapitals, ….., schnöder Mammon, …..
    und weil die Gier die Menschheit überfallen hat, die Habgier, der Neid, der Hass …..

    Geschichte ist gut, wenn man sie den lesen und verstehen tut, nicht Jahre,nicht Jahrzehnte,nicht Jahrhunderte,sondern Jahrtausende,MENSCHHEITSGESCHICHTE,
    und dann kann man erkennen,wer sind die GUTEN,
    Gott zum…

  7. Ich habe ein Bericht gehört nachdem der Vater von John F Kennedy in sein Büro kam und Ihn inständig warnte den Dollar wieder dem Staat zurückzugeben.
    „Wenn du das tust bringen sie dich um !“hat sein Vater ihm gesagt.Er hat es getan.
    Das Berichtete seine Sekretärin.Es ereignete sich eine Woche vor seinem Tod.Danach wurde der Erlass rückgangig gemacht.
    Die Weltwährung Dollar gehört heute noch nicht den USA sondern der FED(in Privatbesitz)

Webmentions

  • Freetrade vs. Fairtrade : Mathias Broeckers 13. Juli 2014

    […] F. Kennedy am 27. April 1961 vor Zeitungsverlegern im Waldorf-Astoria in New York (der gesamte Text hier , der Audio-Mitschnitt hier ). Sie ist nicht nur wegen der unsäglichen TTIP-Verhandlungen – […]