Urteil für den Gleis-Mörder vom Frankfurter Bahnhof: Totschlag

Demnächst soll der Prozess um den gewaltsamen Tod des Jungen beginnen, der am 29. Juli am Frankfurter Hauptbahnhof von einem Mann aus Eritrea vor einen einfahrenden ICE gestoßen wurde. Der Afrikaner stieß ebenfalls die Mutter aufs Gleisbett. Während diese sich in letzter Sekunde noch retten konnte, wurde der Junge von dem Zug überrollt und getötet.

Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat nun den gewaltsamen Tod des achtjährigen Jungen als Totschlag eingestuft und nicht als Mord! Das geht aus der Antragsschrift für das Landgericht hervor, wo demnächst der Prozess beginnt. Der Rechtsanwalt, der die Eltern des getöteten Kindes vertritt, ist entsetzt: „Es war ein heimtückischer Mord!“

Der Rechtsanwalt der Familie des Jungen, Ulrich Warncke sagte dem „Focus“: „Ich habe die Einstufung der Staatsanwaltschaft mit großer Verwunderung zur Kenntnis genommen und kann sie nicht nachvollziehen.“ Sowohl er als auch die Eltern des getöteten Jungen seien von Mord ausgegangen. Warncke sagte weiter: „Wenn jemand sein Opfer von hinten mit Anlauf vor einen einfahrenden Zug stößt, dann ist das ein klassischer, heimtückischer Mord. Klassischer geht es gar nicht!“

Diese Meldung macht fassungslos und lässt die Zweifel am Rechtsstaat weiter wachsen. Die Staatsanwaltschaft macht aus dem Mord einen Totschlag, so als ob der Täter einen Menschen getötet habe, ohne ein Mörder zu sein. So wie die Tötung vonstatten gegangen ist, kann man kaum von Totschlag sprechen. Der Täter hat in voller Absicht gehandelt.

Hinzu kommt, dass die Staatsanwaltschaft gegen den 40 Jahre alten Beschuldigten kein Anklage erhoben, sondern eine Antragsschrift zur dauerhaften Unterbringung in der Psychiatrie eingereicht hat. Dieser Mann entgeht dadurch nicht nur seiner gerechten Strafe, sondern wird vermutlich noch auf Jahre in der Psychiatrie auf Kosten der Steuerzahler „behandelt“. Der Afrikaner soll angeblich an paranoider Schizophrenie leiden.

Der Fall erweckt bei inzwischen zahlreichen Beobachtern vielmehr den Eindruck, dass Straftaten, vorzugsweise von Asylanten und Asylbewerbern, die als „Flüchtlinge“ deklariert werden, systematisch wegpsychologisiert werden sollen. Der Verdacht entsteht, dass psychische Krankheit zum Synonym für jederzeitige Strafunmündigkeit wird, in dem die individuelle Verantwortlichkeit praktisch aufgehoben wird. So bleibt die Öffentlichkeit fassungslos vor der Feststellung der Staatsanwaltschaft, dass der Bahnsteigmord der Fall eines „Mordes ohne Mörder“ sein soll. Wir werden den Fall verfolgen. Hier.