Unfassbar: Ist der „Corona“-Notstand eine Blaupause für den Kampf gegen den Klimawandel?

Wer sich kritisch mit den aktuellen Entwicklungen der Corona-Bekämpfungsmaßnahmen auseinandersetzt, kommt nicht umhin, einige Maßnahmen als gefährlich einzustufen. Die Bewegungsfreiheit wird praktisch eingedämmt, die Versammlungsfreiheit ist eingeschränkt oder praktisch abgesetzt und es gibt schwerwiegende Eingriffe in die vertragliche Privatautonomie. So müssen Vermieter – auch private – beispielsweise stillhalten, wenn Mietparteien die Miete nicht mehr zahlen.

Lässt sich diese Gesellschaft alles gefallen?

Nun mögen die Maßnahmen dem Kampf gegen das Virus dienen. Dies kann zur Zeit niemand auf wissenschaftlicher Basis nachvollziehen. Schon die Messdaten der Erkrankungen und Neuerkrankungen beruhen im Wesentlichen auf unterschiedlichen Verfahren in den einzelnen Ländern. In der Regel jedenfalls können derzeit nur diejenigen „vermessen“ werden, die sich freiwillig melden – sei es für einen Test, sei es für den nötigen Aufenthalt im Krankenhaus.

Wie hoch die Dunkelziffer ist, weiß niemand. Unabhängig davon jedoch lautet die Kritik dennoch, dass wir uns diese Maßnahmen ohne Gegenwehr gefallen lassen, ohne sie kritisch zu hinterfragen oder sogar dagegen zu protestieren. Dies gefällt offenbar Menschen, die gegen den Klimawandel kämpfen wollen. So sehen zwei Politikwissenschaftler, Ulrich Brand und Heinz Högelsberger, die Krise offenbar als Chance für eine bessere Organisation des Kampfes gegen den Klimawandel und harte Restriktionen.

„Die Krise als Aufbruch“ heißt ein Text der beiden Autoren im „Neuen Deutschland“. Ihre Idee: „“Wir schreiben das Jahr 2030. Vor zehn Jahren lernte die Gesellschaft, dass sie im Kampf gegen den Coronavirus tagtäglich neue drastische Einschnitte und „Zwangsmaßnahmen“ akzeptieren muss. Die Bewegungsfreiheit und der Gestaltungsspielraum der Menschen wurden extrem eingeschränkt, der Alltag musste umorganisiert werden. Flüge wurden eingestellt, Grenzen geschlossen. Statt zu shoppen, befassten die Menschen sich mit anderen Dingen. Die Arbeitslosigkeit stieg stark an. All das passierte in einer funktionierenden Demokratie und wurde von gewählten Regierungen verfügt.“

Beobachtern läuft bei diesem Szenario ein wahrer Schauer über den Rücken.

4 Kommentare zu "Unfassbar: Ist der „Corona“-Notstand eine Blaupause für den Kampf gegen den Klimawandel?"

  1. Es wird über eine Lockerung der Massnahmen nachgedacht obwohl noch nicht einmal sichergestellt ist wie man Alte und Vorerkrankte schützen kann. Es scheitert doch schon an Masken in Altenheimen und bei Pflegediensten. Bevor die Massnahmen gelockert werden sollte man doch zumindest den Risikopersonen einen Vorrat an Schutzmasken zugänglich machen können.

  2. Hermann Götze | 12. April 2020 um 08:45 | Antworten

    Die Planwirtschaft unseres zukünftigen Arbeiter- und Bauernstaates hat ihre Duftmarken gesetzt und ist dabei, sich dauerhaft in unserer Gesellschaft zu etablieren. Sie stinken bis zum Himmel. Freiheit gehört der Vergangenheit an, ebenso die hart erarbeiteten Grundrechte. Oder anders ausgedrückt, wir erleben gerade, wie sich die Merkelsche Demokratie zur Monsterkrake entwickelt. Niemand hat die Absicht, unsere Grundrechte zu beschneiden,….

  3. Perspektive: Eurogulag

    Die halbe Billion wird auf den Tisch geschmissen, dann geht kurz das Licht aus, man hört das Geräusch grapschender Hände, dann geht das Licht wieder an und – die Kohle ist weg! Auf dem Tisch ein leerer Pizza-Karton und irgendeiner lacht dreckig aus dem Hintergrund.

    Draghis luftgedruckte 2 Billionen sind bereits spurlos im Süden verschwunden, warum soll das jetzt anders laufen? Die merkwürdige Ruhe nach dem „großen Zeichen der Solidarität“ sollte niemanden darüber hinwegtäuschen, daß die EU als China-Klon, vom Selbstbedienungsladen zum Superknast mutiert, eines Tages jeden Widerstand, jeden Aufstand des Volkes gegen solchen Lug und Trug, gnadenlos im Keim ersticken wird. Sozialistischer Handschlag und Bruderkuß zwischen Oberstem ZK und einer DDR 2.0 besiegelten dann eine Zukunft, in der Blaupausen für alle möglichen Hirnlädiertheiten – nicht nur fürs Klima – zur Tagesordnung gehören.

    Nur die Briten können sich jetzt noch gemütlich zurücklehnen und eine Tasse Earl Grey schlürfen. Was für ein Glücksgefühl muß das sein, seine Freiheit zu genießen, während sich bleiern schwer die Gefängnistore der EU schließen …

  4. In China läuft gerade zweite Welle an, hier ist noch nicht mal die erste Welle durch. Macht eine Lockerung der Massnahmen wirklich Sinn?

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