in Politik

Die Partei der „Grünen“ möchte nun nach Auskunft ihrer politischen Spitze den OB Tübingens, Boris Palmer, künftig nicht mehr stützen. Palmer würde bei einer weiteren Kandidatur in seiner Stadt sowie „bei weiteren politischen Tätigkeiten“ nicht mehr unterstützt, so Annalena Baerbock als Vorsitzende am Wochenanfang in Berlin. Die Partei würde zudem weitere Sanktionen gegen den Politiker prüfen, was im Zusammenhang mit vorhergehenden Äußerungen bedeutet, Palmer wird sich Parteiausschlussverfahren gegenüber sehen.

Palmer: Retten Leute, die ein halbes Jahr später tot sind

Palmer hatte sich bundesweit in die Schlagzeilen geredet: „Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären.“ Die Aussage kommentierte bereits Robert Habeck, der männliche Parteichef der Grünen, in der Sendung „Anne Will“ als „falsch, herzlos. Und kann den Eindruck erweckt haben, vielleicht war es auch so gemeint, dass es sich nicht lohnt, um Menschenleben zu kämpfen.“ Er spreche damit weder für Habeck noch für die Partei der Grünen.

Palmer war in den Jahren zuvor bereits damit aufgefallen, dass er sich nicht parteikonform zum Thema „Flüchtlingspolitik“ äußerte. Zudem wurden ihm Äußerungen als „rassistisch“ ausgelegt. Nun dürfte es eng für Palmer werden – zumindest in der Partei der Grünen. Denn die Stimmung in den Medien scheint relativ eindeutig seine Äußerungen in ähnlicher Weise zu betrachten wie die Partei der Grünen selbst. Sollte Palmer aus der Partei ausgeschlossen werden, könnte es dennoch politisch weitergehen. In der Stadt Tübingen selbst hat der Politiker im Jahr 2014 bei der jüngsten Wahl zum Oberbürgermeister 61,7 % der Stimmen bekommen. Selbst als parteiloser Kandidat würde er möglicherweise nicht chancenlos.

Auf der anderen Seite fragen sich Kritiker, wie sich die Partei der „Grünen“ über Jahre einen Politiker herangezogen habe, der derart weit neben den in Deutschland zumindest öffentlich transportierten Werten agiert. Jetzt wird es interessant: Lassen die „Grünen“ sich von den Medien jagen? Lesen Sie hier mehr.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die Grünen sind und waren schon immer Menschenverachtend und Naturzerstörend eingestellt. Was Palmer sagte ist doch in Wahrheit eine Grüne Grundeinstellung. Er hätte es halt nur nicht Öffentlich sagen dürfen. Somit hat er die Grünen enttarnt und muss jetzt gehen. Nazibande.

  2. Sein Vater hatte als junger Mensch unter braunen Faschisten zu leiden und wurde sogar von seinem Lehrherren – einem Nazi – in dessen Büro brutal zusammengeschlagen.
    Nach dem Krieg wurde sein Vater ausgelacht, mit Schlägen bedroht und von den Streuobstwiesen gejagt, weil er sich „erfrechte“ als junger Mann sein in der Schweiz gesammeltes berufliches Wissen an seine württembergischen Landsleute zu vermitteln. Ein Wissen, das heute Standard ist.
    Vater Palmers – manchmal überzogener – Einsatz für Meinungsäußerungsfreiheit und Demokratie brachten ihn oft ins Gefängnis. Er war unbequem.
    Nun ist sein Sohn der Unbequeme. Grüne Faschisten verbieten ihm den Mund und drohen mit Berufsverbot. Dabei weinen sie dicke medial inszenierte Krokodilstränen.

  3. Wenn man ehrlich ist und die allgemein verbreiteten Zahlen zu den Covid-Toten so weit in Zweifel zieht, dass man auf ein Zehntel oder weniger tatsächlich mit Covid in Verbindung stehenden Toten kommt, dann sieht man, dass Boris Palmer nicht die Grüne Parteilinie vertritt, sondern einen realistischen Blick auf die tatsächliche Lage hat.
    Man kann nicht die gesamte Wirtschaft an die Wand fahren und dann jeden schwerkranken Senior zum finanziellen Wohl der Nutzniesser und zum Schaden nicht nur der zahlenden Allgemeinheit, sondern oft auch gegen den Willen des direkt Betroffenen, kurze Zeit länger am Leben erhalten bevor der Körper endgültig streikt.
    Hier wird wieder Menschlichkeit auf dem Parteialtar geopfert.

    • Das geht ja noch viel weiter! Von dem Geld, das jetzt den Bach runter gegangen ist und noch gehen wird, hätte man für alle gefährdete Senioren einen „goldenen Palast“ betreiben können, mit allen nur denkbaren Sicherheitsvorkehrungen.
      Beispiel: Sonderregeln für Pflegepersonal. Wochen Schichtdienst im Pflegeheim. Personalkosten x 2 oder 3 oder 4. Schleusen, Tests und Quarantäne für jeden Zu oder Abgang usw. Da hätte man alle Gecshütze für auffahren können, um dem Seniorenkreis jeden nur denkbaren Schutz bieten können.
      Alle anderen, jüngeren, hätten sich halt infiziert und hätten ihren Beitrag zur Herdenimmunität geliefert. Wäre alles für einen Bruchteil der Kosten machbar gewesen. Demokratie und Freiheit bliebe erhalten.

  4. Zitat neopresse:
    “ Die Aussage kommentierte bereits Robert Habeck, der männliche Parteichef der Grünen, in der Sendung „Anne Will“ als „falsch, herzlos.“

    Das finde ich gut, wenn die Grünen gegen Euthanasie sind.
    Wie sieht es mit Abtreibungen aus?

Webmentions

  • Palmer: Am grünen Ende – Die Welt 11. Mai 2020

    […] Source link […]