Nach Morddrohungen: Pressesprecher der WerteUnion verlässt die Politik

Vergangene Woche kam die überraschende Rücktrittserklärung des Pressesprechers der WerteUnion, Ralf Höcker. Höcker schrieb auf seiner Facebook-Seite:

„Wir alle haben hautnah mitbekommen, was in den letzten Tagen passiert ist: Über uns werden übelste Falschbehauptungen und heute sogar gefälschte WU-Memes verbreitet, man schnüffelt unser Privatleben aus und man verfügt erstaunlicherweise über die notwendigen Mittel und Möglichkeiten dies zu tun. Wir sind das Ziel einer konzertierten Verleumdungs- und Beleidigungsaktion. Mir persönlich wurde mittels einer gefälschten Bestellung unterstellt, ich hätte bei einem rechtsradikalen Onlineshop Waffen gekauft. In meiner Kanzlei haben mich anonyme Morddrohungen erreicht. Schon vor längerer Zeit haben Unbekannte mich unter meiner Wohnanschrift „besucht“ und die Kölner Antifa hat gegen mich persönlich demonstriert.

All das ist halb so schlimm.

Als Anwalt, der auf Krisensituationen spezialisiert ist, bin ich es gewohnt, im Feuer zu stehen und habe ein dickes Fell. Schon vor längerer Zeit habe ich eine ganze Reihe von Maßnahmen zum Schutz meiner Familie getroffen, denn in wenigen Wochen werde ich zum ersten Mal Vater. Was ich allerdings heute erlebt habe, toppt alles. Mir wurde vor zwei Stunden auf denkbar krasse Weise klar gemacht, dass ich mein politisches Engagement sofort beenden muss, wenn ich keine ‚Konsequenzen‘ befürchten will. Die Ansage war glaubhaft und unmissverständlich. Ich beuge mich dem Druck und lege mit sofortiger Wirkung alle meine politischen Ämter nieder und erkläre den Austritt aus sämtlichen politischen Organisationen. Ich habe die LSU und die WerteUnion mit aufgebaut. Auf beides bin ich stolz. Jetzt geht es für mich nicht weiter. Das schmerzt mich sehr. Mein Entschluss steht dennoch fest. Ich brauche jetzt ein paar Tage Ruhe, stehe aber in den laufenden Presseangelegenheiten weiter mit meinem Rat zur Verfügung. Bitte versucht nicht, mich umzustimmen oder Näheres in Erfahrung zu bringen. Beides bringt nichts. Ich wünsche Euch von Herzen alles Gute! Passt gut auf Euch auf, wir leben in stürmischen Zeiten! Herzliche Grüße Ralf.“

Der Rücktritt Höckers kam wenige Tage nach dem Bundeskanzlerin Merkel angeordnet hatte, die Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen „rückgängig“ zu machen. Was in Medien und Politik folgte war eine weitere, verschärftere Dämonisierung von Parteimitgliedern der AfD, vorneweg von Björn Höcke, dem Vorsitzenden der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag und Landessprecher der AfD Thüringen. Nicht nur die AfD war nach der Wahl des FDP-Manns Kemmerich der Feind, sondern neuerdings die FDP, die sich erdreistet hatte, einen ihrer Politiker von der AfD wählen zu lassen. Wie wir berichteten, ergoss sich daraufhin eine Welle des Hasses über die FDP im ganzen Land (https://www.watergate.tv/thueringen-sturm-wird-zur-goettlichen-komoedie-fdp-will-bundes-afd-verbieten/).

Schließlich wurde auch der WerteUnion eine Nähe zur AfD angedichtet und das Bashing der Mitglieder des konservativen Flügels der CDU ließ nicht lange auf sich warten. Die Drohungen gingen soweit, dass sich der Sprecher der WerteUnion gezwungen sah, von seinem Amts zurückzutreten: „Mir wurde vor zwei Stunden auf denkbar krasse Weise klar gemacht, dass ich mein politisches Engagement sofort beenden muss, wenn ich keine ,Konsequenzen‘ befürchten will.“ Alexander Mitsch, Vorsitzender der WerteUnion, bestätigte den Rücktritt Höckers und sagte: „Ich kann nachvollziehen, dass er unter dem Druck nicht mehr weitermachen möchte, und bedauere und verurteile zutiefst, dass solche Dinge in Deutschland möglich sind.“

Ungeheurer Druck auf die Organisation

Der Druck auf die WerteUnion wurde offenbar hinter den Kulissen weiter erhöht, denn man sah sich dort schließlich genötigt, sich öffentlich von der AfD zu distanzieren: Die WerteUnion erteilte einer möglichen Zusammenarbeit mit der AfD eine Absage. „Man stehe voll und ganz hinter den diesbezüglichen Beschlüssen des CDU-Bundesparteitags“, hieß es in dem Beschluss, den Alexander Mitsch verkündete. „Die AfD vertritt Positionen, die mit unseren Zielen und Werte nicht vereinbar sind.“ Hier wird offenbar, dass auch Mitsch erpresst worden ist.

Angesichts dieser Geschehnisse der letzten 1-2 Wochen muss inzwischen jedem Bürger klar geworden sein, dass das Merkel-Regime diesen Staat politisch in eine Neo-DDR umgewandelt hat. Dass sich dieses zutiefst bösartige Regime und seine Hintermänner jedoch im Niedergang und im Endkampf befinden, ist an der sich täglich zuspitzenden Lage und den immer abstruseren Versuchen, alle, die gegen Merkels Regime sind, pauschal als „Nazis“ zu verunglimpfen, zu erkennen: Um gegen die Kemmerich-Wahl in Thüringen zu protestieren, seien Meldungen zufolge offenbar eigens Mitglieder der Antifa und bezahlte Demonstranten mit mindestens 50 Bussen aus dem ganzen Bundesgebiet nach Erfurt gekarrt worden, damit diese dort gegen „den Faschismus“ protestieren sollten. Es ist interessant, was dieses Regime alles auffährt, um die Bevölkerung zu spalten und seine Position in Berlin zu halten. Es ist jedoch egal, was in diesem Land noch alles gegen die Bevölkerung unternommen wird, die Tage dieses Regimes sind gezählt. Die Hoffnung von Merkel-Gegnern: Den Haag wartet auf die Verbrecher.