in D/A/CH

Die Mehrheit der Deutschen will nicht nur Merkels Rücktritt als Parteivorsitzende, sondern auch ihren Abgang als Kanzlerin. Das ist das Ergebnis einer Insa-Umfrage, die im Auftrag der „Bild“-Zeitung durchgeführt wurde. 62,2 Prozent der 4000 Befragten, also zwei Drittel, haben dafür gestimmt, dass Merkel vollständig von allen Ämtern zurücktritt. Merkel solle Anfang nächsten Jahres ihr Amt als Kanzlerin an den dann neu gewählten CDU-Vorsitzenden übergeben. Dagegen wollen nur 37,8 Prozent an Merkel als Kanzlerin festhalten.

Vergangene Woche kündigte Merkel nach 18 Jahren Parteivorsitz an, bei den kommenden Wahlen zum CDU-Vorsitz nicht mehr kandidieren zu wollen. Ihre Amtszeit als Kanzlerin wolle Merkel aber noch beenden, sagte sie bei einer Pressekonferenz nach dem Wahldebakel für die CDU bei den Hessischen Landtagswahlen. Die Legislaturperiode endet allerdings erst im Herbst 2021. Als aussichtsreichster Kandidat für Merkels Nachfolge gilt Friedrich Merz, Chef der deutschen BlackRock-Niederlassung in Deutschland. Denn Merz wird derzeit von den Mainstream-Medien hochgelobt und als Nachfolger von Merkel aufgebaut.

Dass es mit Merz für die deutschen Bürger wieder bergaufgehen könnte, ist stark zu bezweifeln. Watergate.tv hatte den möglichen Nachfolger und seine Motivationen in mehreren Beiträgen beleuchtet. Bislang hält Merkel noch immer strikt an ihrer Kanzlerschaft fest. Das entspricht offenbar aber nicht mehr dem Mehrheitswillen der Wähler. Der Rücktritt Merkels vom Parteivorsitz dürfte auch innerhalb der CDU für weitere Erdrutsche sorgen.

Dass Merkel sich bis 2021 halten kann, ist unwahrscheinlich. Zudem ist Friedrich Merz hinter den Kulissen hochaktiv. Gestern soll es laut „Bild“-Zeitung ein „Geheimfrühstück“ zwischen Merz und den CDU-Abgeordneten gegeben haben. Denn Merz war 10 Jahre lang weg von der Politik. Er will sich die Unterstützung der CDU-Abgeordneten holen. Der Raum soll so voll gewesen sein, „dass viele Teilnehmer stehen mussten“, während Merz mit Fragen „gelöchert“ wurde, schreibt die „Bild“. Seine Kandidatur „habe in der Partei große Begeisterung ausgelöst“.

Indes bezeichnete FDP-Vize Wolfgang Kubicki die Debatte um die Tätigkeiten von Merz bei dem Finanzkonzern BlackRock als „extrem übertrieben und scheinheilig“. Der Wechsel von der Wirtschaft in die Politik dürfe nicht als moralisch angeprangert werden. „Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem nur noch arbeits-oder erfolglose Studienabbrecher politischen Führungsfunktionen ausüben können“, so Kubicki.

Nach dem Treffen von Friedrich Merz mit den CDU-Abgeordneten sagte Merz der Deutschen Presse-Agentur, dass er vorhabe, Unionsanhänger von der AfD zurückzugewinnen. Allerdings wolle Merz die politischen Entscheidungen der vergangenen Jahre nicht rückgängig machen. Er wolle „keine konservative Revolution“. Stattdessen wolle er die CDU „zur modernsten Partei Europas“ machen. Also doch „weiter so“ nur in neuem Gewand?

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  1. Na ja, zu erwarten, dass BILD ja fragen könnte, ob die Deutschen nicht gern eine Verfassung hätten, wäre wohl doch zu blöd und selbst der
    Bil-Dung einer solchen Zeitung widersprechend.

  2. Hat die Bild kein anderes Problem? Da sind wohl die Verkaufszahlen abgeschmiert?
    Und JA, ich will die Rautenfrau auch nicht und das schon sehr lange!!! Was die abzieht ist nur noch gegen das eigne Volk gerichtet. Ach, sind wir ja gar nicht. Die gehört vor das Kriegsgericht. Aber die wandert dann bestimmt auch aus wie Honnecker. Hoch lebe das neue muslimische Land. Ne, war nicht ernst gemeint. Wir können nur noch zusehen oder endlich ein GENERALSTREIK auf die Beine bringen. Mal sehen was dann passiert.