in Politik

Die Industrieproduktion in Deutschland wird langsam aber sicher zum Symbol für den wirtschaftlichen Niedergang des MERKEL-Landes. Am Freitag wurde bekannt, dass das statistische Bundesamt nun einen Rückgang der Aufträge um 1,7 % gegenüber dem Vormonat meldete. Es wird problematischer.

Schockmeldung

Analysten sprechen vermehrt davon, dass dies eine Schockmeldung darstelle. Denn Volkswirte hatte vor Wochen noch propagiert, es könne eine Steigerung des Outputs geben. Jetzt fallen die Auftrage „aus dem Ausland außerhalb der Eurozone“ um insgesamt deutliche -4,1 % im Vergleich zum September. Die Analysten sind noch heute der Meinung, das Ende der – negativen – Fahnenstange sei nicht erreicht. Die Problemlage wird düsterer. Wir hatten vor Tagen bereits davon berichtet.

„Nicht nur Condor und Thomas Cook hat es erwischt. Die Zahl der Insolvenzen von deutschen Großunternehmen hat sich im dritten Quartal dieses Jahres verdoppelt. 33 Unternehmen mit einem Umsatz von 20 Millionen Euro haben einen Insolvenzantrag gestellt. Das sind doppelt so viele Anträge wie im zweiten Quartal 2019. Das dritte Quartal 2019 übersteigt sogar das vierte Quartal 2018 mit dem bisherigen Höchststand von 31 Insolvenzanträgen.

Wirtschafts- und Finanzexperten warnten seit Monaten davor, dass dies bald passieren werde. Durch die Politik des billigen gedruckten Geldes durch Ex-EZB-Chef Mario Draghi ist die Zahl der sogenannten „Zombie-Unternehmen“, Unternehmen, die ohne diese billigen Kredite schon längst pleitegegangen wären, noch künstlich aufrechterhalten worden. Eine „natürliche“ marktwirtschaftlich basierte „Auslese“ der Besten, Effizientesten und Leistungsorientiertesten konnte es somit seit dem Finanzcrash 2008 nicht mehr geben.

Nun beginnt die Fassade zu bröckeln. Die desaströse, zerstörerische Geldpolitik Draghis beginnt zu wirken. Die ersten großen Insolvenzen stehen in Deutschland an. Doch nicht nur Insolvenzen machen Schlagzeilen in Deutschland. Die Zahl der Entlassungen steigt von Monat zu Monat. Die Abwärtsspirale, vor allem in der Automobilbranchen, dreht sich weiter und immer schneller nach unten.

Die jüngsten Negativ-Schlagzeilen stammen von BMW, Audi und Daimler. Bei BMW kündigen sich „große Einschnitte“ an, heißt es, und große Umbaupläne. Zwar soll es keine direkten Kündigungen geben, aber einen massiven Stellenabbau. Betroffen sind vor allem Mitarbeiter der Verwaltung des Konzerns. Auch Audi will Stellen streichen. Die VW-Tochter kündigte an, insgesamt 9.500 Stellen zu streichen. 2.000 neue Jobs sollen in „Zukunftsbereichen“ geschaffen werden. Der drastische Stellenabbau solle „sozial verträglich“ verlaufen, betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen sein, hieß es.

Der Automobilbauer Daimler hatte es bislang vermieden, Stellen zu streichen. Daimler wollte der Krise mit Einsparungen und Investitionsstopps begegnen. Doch nun kündigte der Stuttgarter Autobauer an, 10.000 Stellen abbauen zu wollen. In der Autobranche zeigen sich die Folgen der desaströsen und unverantwortlichen Energie-Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihren „Grünen“ Einflüsterern mit voller Wucht. Mit Audi und VW verliert die Automobilbranche insgesamt weitere 20.000 Stellen. Und ein Ende der Abwärtsspirale ist noch nicht abzusehen. Lesen Sie zudem hier weiter.“

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Hinterlasse eine Antwort für illo Antwort Abbrechen

Dein Kommentar

Kommentar

13 Kommentare

    • Bevor das 0% Zinsgeld der Banken durch QE entwertet
      wird, wird es lieber in Aktienmärkte investiert, anstelle in
      Anleihen oder in Vergabe von Krediten.
      Das geht solange die Gewinne sprudeln, der Zwangsarbeitsmarkt in
      der BRD ist noch lange nicht ausgeschöpft und macht das alles Möglich.

  1. „Jetzt fallen die Auftrage „aus dem Ausland außerhalb der Eurozone“ …“

    Dass bei den „Fachkräften“, die wir uns ins Land holen, das Vertrauen in Deutsche Wertarbeit schwindet, dürfte doch keinen wundern.

  2. Wenn die eigentliche Handarbeit weiter ins Ausland verlagert wird oder diese durch Maschinen ersetzt werden, träumen viele von einem angenehmen sorgenfreien Leben im Büro. Die bittere Wahrheit ist, dass 50% der in Deutschland lebenden Menschen gistig nicht in der Lage sind, einen anspruchsvollen Bürojob auszuüben. Im Grunde sind diese Menschen für die Handarbeit auserkoren und dieser Sachverhalt betrifft nicht nur Menschen mit Migrationshintergrund. Diese Annahme ist falsch. Was nun machen mit diesen Reccourssen und Geld fressenden Menschen, die nicht produktiv sind? Das sollte sich jeder selbst vorstellen ….

    • “ Was nun machen mit diesen Reccourssen und Geld fressenden Menschen, die nicht produktiv sind?“

      Und weil wir von DIESEN Reccourcen selbst reichlich zuviel haben, holen wir uns noch ein paar Millionen davon ins Land.
      Verstehe das, wer will.

      • Es ist schön, dass Sie sich Anfangsgedanken gemacht haben. Schade daran ist nur, dass Sie diese die Scenarien nicht selbst vor Augen haben. Erstmals sollten wir uns die Frage stellen, warum viele Deutsche arbeitslos sind, obwohl Arbeit im gewerblichen Bereich in Hülle und Fülle vorhanden sind. Ich sag es Ihnen. Diese Menschen sind verwöhnt worden fürs Nichtstun eine Mindestversorgung zu erhalten. Warum die Kanalisation für einige Euro reinigen oder warum sollten sich Menschen mit geringerem IQ schmutzig machen etc., wenn ein Leben auch ohne Arbeit möglich ist. Die Neuankömmlinge und deren Nachkommen dienen dem deutschen Volk später als Altenpfleger, Krankenpfleger, Strassenreiniger, Müllabfuhrpersonal, Kanalisationsreiniger, Sattler, Automechaniker, Bauarbeiter etc. Alles Berufe die wir Deutsche und unsere Abkömmlinge nicht machen möchten. Meine Kinder studieren! Wie sieht es mit Ihren aus?

        • Am Samstag sagte Merkel: „Wir kennen viele Handwerker und Betriebe, die händeringend Fachkräfte suchen. Deshalb ist es notwendig, dass wir uns um ausreichend Fachkräfte bemühen. Denn sonst müssen Unternehmen abwandern “

        • Zitat Mausi:
          „Altenpfleger, Krankenpfleger, Strassenreiniger, Müllabfuhrpersonal, Kanalisationsreiniger, Sattler, Automechaniker, Bauarbeiter etc. Alles Berufe die wir Deutsche und unsere Abkömmlinge nicht machen möchten.“

          Meinung des afghanischen Präsidenten Aschraf Ghani dazu:

          „Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin stolz auf handwerkliche Tätigkeiten. Doch sie stellen einen starken Abstieg für diese (Afghanen) Menschen dar“

          Nationalzustand dieser eigenen Selbstdarstellung nach Auswertigen Amt:
          Landesweit kommt es immer wieder zu Attentaten, Überfällen, Entführungen auch von Ausländern und anderen Gewaltverbrechen. Auch deutsche Staatsangehörige waren bereits betroffen.
          In ganz Afghanistan, auch in den Städten sowie in der Hauptstadt Kabul, besteht für Deutsche ein hohes Risiko, Opfer einer Entführung oder eines Gewaltverbrechens zu werden. Kriminelle Gruppen haben Ausländer als Ziel von Angriffen und Überfällen erklärt. Es gibt keine gänzlich sicheren Orte.

          • ???
            Die Rede ist von Deutschland und nicht Afgahnistan!
            Haben Sie meinen Tect überhaupt verstanden?

        • „Alles Berufe die wir Deutsche und unsere Abkömmlinge nicht machen möchten. Meine Kinder studieren!“

          Dann hätten Sie doch Ihre Kinder anders erziehen und denen das Handwerk nahe legen können!
          Ich könnte mir gut vorstellen, dass die auch freitags hüpfen gehen, wenn ich mir so Ihre Einstellung betrachte.

        • Zitat Mausi:
          „Erstmals sollten wir uns die Frage stellen, warum viele Deutsche arbeitslos sind, obwohl Arbeit im gewerblichen Bereich in Hülle und Fülle vorhanden sind.“

          „Zum 31. Dezember 2018 lebten 257.110 Afghanen in Deutschland. Insgesamt lebten am 31. Dezember 2018 in
          Deutschland 10.915.455 Ausländer. “
          Quelle: Statista

          Zitat Mausi:
          „Diese Menschen sind verwöhnt worden fürs Nichtstun eine Mindestversorgung zu erhalten.

Webmentions

  • Industrielle Produktion geht weiter zurück – wohin geht die Reise? – Die Welt 15. Dezember 2019

    […] Source link […]