in Politik

Seit knapp 5 Wochen haben die chinesischen Behörden die Region um Wuhan, wo das Coronavirus ausgebrochen ist, abgeriegelt. Die Provinz Hubei, die überwiegend von dem Virusausbruch betroffen ist, zählt rund 58 Millionen Einwohner. Diese sind nun seit Wochen nahezu vollständig von der Außenwelt abgeschottet. Der Reiseverkehr zwischen großen Städten ist in China praktisch zum Erliegen gekommen. Die Zahl der Reisebewegungen ist von mehr als 85 Millionen auf knapp 13 Millionen gesunken. Die lange Abschottung und Quasi-Stilllegung der Region macht sich nun in Chinas Wirtschaft bemerkbar.

Die Lähmung der Wirtschaft hat bereits Auswirkungen auf die Versorgungslage. Medien berichten über Hamsterkäufe. Lebensmittel, Wasser, Hygieneartikel und Medikamente werden knapp. Die Auswirkungen zeigen sich auch in der Entwicklung der Preise, die seit Ausbruch des Virus gestiegen sind und weiter steigen. Seit dem chinesischen Neujahrsfest, welches als Folge des Virusausbruches nur kalendarisch am 25. Januar stattfand, sind die Verbraucherpreise um mindestens drei Prozent gestiegen. Hotels, Restaurants, Kinos und andere Unterhaltungseinrichtungen leider unter der Quarantäne. Die Einbußen der Branche belaufen sich inzwischen auf über eine Milliarde Dollar.

Immobilienmarkt in Schwierigkeiten

Auch der Immobilienmarkt ist am Einbrechen. Zuletzt wechselten in den 30 größten Städten nur noch 590 Objekte den Besitzer – vor einem Jahr waren es im gleichen Zeitraum noch über 4000 gewesen. Die Quarantäne macht sich auch im Energiekonsum bemerkbar. Der Ölverbrauch sank um etwas 25 Prozent und die chinesischen Kohlekraftwerke haben ihre Leistung zum Neujahrsfest nicht wie üblich gesteigert, sondern seit dem Ausbruch gesenkt. Die wirtschaftlichen Einbrüche haben inzwischen Auswirkungen auf andere Länder, wie Südkorea, welches einen Rückgang der Einfuhren aus China um 50 Prozent zu verzeichnen hat. Europäische Autokonzerne sind ebenfalls betroffen. Allein in der Provinz Hubei sind 700 Autozulieferer ansässig. Bauteile werden kaum noch nach Europa geliefert.

Der Ausbruch des Coronavirus in Italien schürt dort nun die Sorge vor einem Konjunktureinbruch. Finanzanalysten befürchten im Fall einer weltweiten Pandemie eine globale Rezession mit massiven Kursverlusten an den Aktienmärkten. Die wirtschaftlichen Schäden durch Produktionsausfälle, gestörte Lieferketten, eingeschränkte Konsummöglichkeiten und die Ausfälle im Reiseverkehr seien vor allem für China und die asiatischen Anrainerstaaten schon jetzt beträchtlich, heißt es. Ein Kurseinbruch des Deutschen Aktienindex (Dax) um 30 Prozent wird befürchtet. In China hat die Notenbank die Geldpolitik bereits gelockert und die Zinsen gesenkt. Anleger in den USA wetten darauf, dass die Fed die Zinsen ebenfalls senken wird. Obwohl der Leitzins der EZB bereits bei null liegt, hat die Zentralbank aus Sicht ihres Chefvolkswirts Philip Lane bei den Zinsen noch Spielraum nach unten.

Die Konkreten Auswirkungen der Pandemie auf die deutsche Wirtschaft sind noch nicht absehbar. Die Finanzelite und Banken schlagen aber bereits Alarm, denn die unmittelbare Bedrohung der Wirtschaft komme durch den Ausfall von Zulieferungen. Konsum- und Investitionsausfälle in China können die deutschen Exporteure in einer schwachen globalen Nachfragephase treffen, so die Befürchtung.

Es sieht so aus, als ob der „Tiefe Staat“ nochmal alles versucht, um einen globalen Crash herbeizuführen.

Dennoch ist es nicht falsch, sich in solch unsteten Zeiten wie diesen zuhause auf mögliche Engpässe vorzubereiten. Unabhängig davon ist es nie verkehrt, genügend Lebensmittel, Wasser, Hygieneartikel und Medikamente zuhause zu haben, um im Notfall für einige Wochen versorgt zu sein. Hier lesen Sie mehr zu dieser Checkliste…

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Kommentar

  1. So schlimm das alles auch ist, vor allem für direkt oder indirekt Betroffene, so sollte man die Entwicklung auch mal ganz nüchtern und emotionslos betrachten. Lobbyisten, Politiker, all die „Soros“ auf dieser Welt, all die Macher, die Linken und Grünen Weltverbesserer, all die Untergangs Gurus und Börsenkurs Manipulanten, sie erscheinen plötzlich in einem ganz anderen Licht. Wie hilflos und machtlos sie plötzlich sind. Keine geopolitische Krise konnte die Börsen bisher beeinflussen, weil die Kurse von den ganz Großen dieser Welt, den Fonds und Notenbanken im Gleichschritt gemacht werden, rund um den Globus. Und da kommt auf einmal ein winziger, klitze kleiner Virus daher und zeigt sich stärke als all die Bosse. Mich beeindruckt das!

  2. Anton das ist doch Unfug, der Virus ist aus meiner Sicht derzeit das einzige Mittel, das freigesetzt wurde, um die Menschen weiter zu verdummen…wie wenn nicht unter diesem Gesichtspunkt kann man endlich die Wirtschaften einbrechen lassen und die unvermeidliche Krise starten….jetzt kann jeder erzählen es war ein Virus….der übrigens derzeit weniger Menschen trifft als ein Grippevirus….mal nachlesen…….es ist einfach nur eine weitere Form des Wirtschaftskriegs gegen die Menschen und ihr werdet sehen…wenn das Vorbei ist …schauen wir in ganz neue Sachlagen…wie die Blinden in die Glaskugel….da läuft was Böses von wenigen gemacht.

    • Das ist nur ein Wirtschaftskrieg. Nicht mehr und nicht weniger. Es gibt noch ein weiteres Szenario was ich mitbekommen habe : Es gibt da so eine Weltmacht die auf einmal Angst das bald der Big Mäc nicht mehr die Welt regiert, sondern Reis Süss/Sauer. Wer Kriege weltweit schürt und Bodenschätze dadurch ausbeutet kann auch solche Mittel einsetzen um andere Länder zu schwächen.
      Welcome to the Rules of Power in 21.Century..

  3. Am 14.9.2019 berichtete die Tagesschau über eine Verlautbarung der WHO: „Jede Minute sterben fünf Menschen wegen fehlerhafter Behandlung“

    Hat das irgend jemanden interessiert?

    Wieso dann und gerade jetzt die Aufregung um einen grippeähnlichen Virus, der unter der Wirtschaft mehr Schaden anrichtet als unter den Menschen?

    Nun – falls das Weltfinanzsystem jetzt vor seinem vermuteten großen Crash steht, ist es für die „Großen Brüder“ allemal besser, sie können den Crash auf einen kleinen Virus schieben als auf ihr großes Versagen.

    Nebenbei bemerkt – Alois Irrlmaier hat u.a. auch diese Epidemie angekündigt und gesagt. nach 2048 würde öffentlich, dass ihre Ursache eine biologischer Kampfstoff gewesen sei.

  4. Am Dax kann man sehen wie Tief die Eier der Deutschen Eiche hängen, wenn der Chinese einmal Schnupfen hat.
    Soviel zum Schwachsinn Bildung, Bildung über alles, sch.x aufs Handwerk, sch.x auf Facharbeiterbriefe, holt alles in den Luftballon bis einem das Fachwerkzeug in der Hose aufplatzt und kein Ballast in Form von Sand mehr da ist.
    Hochmut kommt immer vor dem Fall, mit der Rolex an der SPD Hand.

    • Bildung ist etwas sehr Gutes und deshalb sehr Wichtiges!

      Doch wenn deutsche „Bildungspolitiker“ von „Bildung“ sprechen, meinen sie nicht „Bildung“, d.h., Persönlichkeitsbildung. Sie meinen „Ausbildung“ und vielleicht auch noch Belesenheit, was beides etwas ganz anderes ist als Bildung der Persönlichkeit.

      Geht man entsprechend dem Pareto-Prinzip davon aus, dass ca. 80 % ausgebildet und aufgrund ihres Studiums auch noch ein wenig belesen, jedoch nicht gebildet sind, dann versteht man besser, warum das heutige Niveau von Schulen, Unis und Bundestag so ist, wie es ist – Papageienzucht statt Rückgrattraining.

      • Kurzum, Sie möchten Witschaftsbildung von der Persönlichen (Ab)Bildung
        unterscheiden.
        Ich gebe jedem Zahnrad im System, die gleiche Chance sich in seiner Richtung zu drehen.

        Das mit den Tiefhängenden Eiern war kein Kompliment, eher die Analogie
        zu einem Sackhüpfenden auf der Flucht vor etwas.

        Mal sehen ob dieser „Fall“ im Dax Barrierefrei bleibt, Geld um die
        Edelmetallpreise zu behindern ist anscheinend noch am „TV-Preismarkt“
        da.

Webmentions

  • Bedroht das Virus nun die globale Wirtschaft? – Die Welt 28. Februar 2020

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