in Politik

In einem Interview mit dem „Focus“ warnte Altbundespräsident Joachim Gauck jetzt davor, die DDR zu verklären. Die Aufarbeitung dauere mindestens noch eine ganze Generation: „Eine dieser roten Mythen ist, dass unsere Diktatoren Vertreter der Arbeiterklasse waren. Das Gegenteil ist richtig: Sie haben das Land ruiniert, die Menschen um ihre Rechte gebracht und diese Arbeiterklasse ausgebeutet. Unser schönes Sachsen wäre heute beispielsweise ein Land auf Augenhöhe von Baden-Württemberg.“ Dort habe es die gleiche Struktur gegeben: Mittelstand, Familienbetriebe und Erfindergeist, so Gauck.

Gauck bezeichnete es als „bedrohlich“, wenn „viele in linksliberalen Kreisen sehr pauschal alles ablehnen und als Gefahr für die Demokratie verurteilen, was rechts von der politischen Mitte oder rechts von der Union ist“. Auch linksliberale Meinungsführer müssten lernen zu tolerieren, dass Teile der Gesellschaft anders ticken, anders denken, anders sprechen, auch wenn diese bei den linken Eliten Kopfschütteln und Ablehnung hervorrufe, so Gauck.

Altmodische und konservative Menschen seien nun einmal Bestandteil der Gesellschaft und das würde vermutlich auch so bleiben. Dies erfordere echte Toleranz. Man könne in einer offenen Gesellschaft mit unterschiedlichsten Meinungen nicht alles akzeptieren, so Gauck weiter, aber nicht alles, was nicht akzeptiert werde, sei deshalb nicht gleich verfassungsfeindlich.

Gauck kritisierte zudem die Political Correctness. Wenn die deutsche Sprache unbedingt an eine erhoffte gesellschaftliche Entwicklung anpassen wolle, könnte das schnell zu Übertreibungen führen, die von großen Teilen der Bevölkerung abgelehnt werde. Diese Political Correctness, dieser „Neusprech“ sei wie ein „betreutes Sprechen“.

Es könne nicht sein, so Gauck weiter, dass man aus Angst vor dem Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit oder des Rassismus kritische Themen nicht mehr ansprechen dürfe. Wenn die demokratische Mitte Reizthemen meide, würden diese an den politischen Rändern zu Hauptthemen.

Leider thematisiert Altbundespräsident Gauck nicht, was derzeit politisch in diesem Land unter Angela Merkel, einer ehemaligen DDR-Funktionärin und mutmaßlichen Stasi-Mitarbeiterin geschieht. Dieses Land soll Kritikern zufolge langsam aber kontinuierlich zu einer neuen DDR umfunktioniert werden. Meinungsfreiheit und Rechte werden zunehmend eingeschränkt, die in Berlin zentralisierte Macht ist seit nahezu 14 Jahren kaum zu brechen, eine echte Opposition gibt es kaum. Wenn die westdeutschen Bürger nicht bald, wie einst die Ostdeutschen, gegen diese schleichende Entwicklung hin zum totalitären, deindustrialisierten und vollkommen ausgebeuteten Staat protestieren und friedlich für die Absetzung des Merkel-Regimes sorgten, würden wir einer dunklen Zukunft entgegensehen, in der der Staat übermächtig wäre.  Wie weit die staatlichen Eingriffe gehen (können), sehen Sie hier.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Ich bin schon lange der Überzeugung,das Angela Merkel,eine neue DDR unter ihrer Kontrolle einführen will. Sie hat schon gleich nachdem H.Kohl abgelößt war,gleich damit begonnen,nach und nach ihre hörigen Bewunderer in Ihrer Nähe zu installieren. Einige wenige,versuchten sich dagegen auf zu lehnen,und wo sind sie,abgetaucht,auf nimmer Wiedersehen.

    • …liebe/lieber JKH,und nun noch einmal den Text auf Rechtschreibfehler überprüfen!!! In der Schule oder im Elternhaus nicht aufgepasst?

  2. In der DDR war vieles besser als in der BRD. Wohnen und Leben muss jeder und das war alles bezahlbar, das müssten sie doch selbst wissen. In jedem Betrieb gab es eine Kita. Luxus war teuer und musste entsprechend bezahlt werden. Und die Situation heute? Wohnen fast nicht mehr bezahlbar, Kitas teuer und schlechte Öffnungszeiten, das niemand mehr arbeiten kann. Energiekosten explodieren und und und

    • Welchen Luxus meinen Sie. Sich einen Trabi leisten zu können, auf dem man dann 17 Jahre warten musste? Warum ist Wohnen , Strom usw. teurer geworden? Weil die Politik alles verkauft und privatisiert hat. Dank der Grünen ist Energie kaum noch zu bezahlen

    • Und warum gab es genügend Kitas?
      1. um schon den Kleinsten die üblichen Feindbilder einzuhämmern
      2. weil die Frauen berufstätig sein sollten und auch mussten, wenn es zu mehr als „Brot und Butter“ reichen sollte. Kaffee war Luxus zum Pfundpreis von 40 MDN ? Könnte man fast meinen.

      Was nutzten denn die billigen Mieten, wenn die älteren Häuser von oben nach unten unbewohnbar wurden, weil es durchregnete?

      Auch im Westen war früher manches besser als heute. Danke Merkel. Vor gebraten durch die Luft fliegenden Tauben habe ich bei Ostbesuchen immer gewarnt. Nicht so wenige Menschen dort glaubten aber daran.

  3. das schlimmste ist, dass solche menschen wie gauck noch gehört werden….diese person gehört für mich weggesperrt und er sollte seinen mund nie mehr aufmachen…ein und die gleiche truppe…