in D/A/CH

AKK wird die Nachfolgerin von Angela Merkel. Als Parteichefin ist sie bereits angetreten, als Kanzlerkandidatin will sie wohl. Nun fangen die Medien an, AKK auf den Prüfstand zu stellen. Jüngste Beispiele: Ein Beitrag im „Focus“, nach dem sie die „letzten Zweifel, ob sie – nicht – geeignet sei“, ausgeräumt habe. Sie sei also ungeeignet. Ein anderer Beitrag im selben Umfeld sieht die Vorsitzende vor einer großen Aufgabe: Sie habe die „Trümmer der Merkel-CDU geerbt“.

Partei in Trümmern?

Ist die Partei tatsächlich nur noch in Trümmern zu besichtigen? Sie sei ähnlich wie zur Jahrtausendwende, als Merkel übernahm, aufgestellt. Denn die Partei war auch damals „schwer angeschlagen“, wie es heißt. Nur musste Merkel damals die Missstimmung in einer Partei beenden, die den Altkanzler Kohl hinter sich lassen musste. AKK muss Merkel überwinden und zudem auch noch die Inhaltlosigkeit der Konservativen auffüllen.

Wofür die CDU stünde, wüsste niemand, so auch der „Focus“. Kohl hatte damals schlicht eine konservative Partei hinterlassen, der ein moderner Anstrich – möglicherweise – fehlte. AKK hat weder ein politisches Programm, das sich mit dem damaligen auch nur annähernd vergleichen könnte noch ein parteiliche Zukunftsvision. Vielmehr sei die Partei zwischen den Frankreich-Freunden und den EU-Verteidigern auf der einen Seite und den Atlantikern, also US-Freunden auf der anderen Seite gespalten.

Tatsächlich aber, so die Einschätzung dieser Redaktion, ist dies nicht die einzige Spaltung. Auch die christliche Orientierung vs. der liberalen Grundhaltung, die ländliche konservative Union gegen die bemüht junge Union in den Metropolen oder auch die Klimaschutzkontroverse versus wirtschaftlich orientierter Mitglieder spaltet.

AKK dürfte sich schwertun, die Scherben zusammen zu fegen. Die Union wird unter dem Druck der Verhältnisse mutmaßlich noch kleiner werden – während Grüne und Parteien wie die AfD wegen pointierterer Positionen Macht gewinnen. Merkel herrschte derweil zumindest in der EU. AKK hat nichts. Wie geht es weiter in Merkel-Deutschland?

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Kommentar

  1. Mit AKK wird Deutschland endgültig vor die Hunde gehen. Wenn die CDU mit dieser Krampfhenne auftritt, ist das ein untrügliches Zeichen der Selbstauflösung. Ähh, des SPD geht es nicht anders. Die Zeit selbstgefälliger, raffgieriger und volksferner Parteien ist vorbei. Wir Bürger haben es kapiert, die selbsternannten Gralshüter der Demokratie nicht.

  2. Bitte nicht die Trümmerfrauen beleidigen, die es ja nach linksrotgrüner Auffassung nicht gegeben hat, denn die Arbeit nach dem 2. WK hat sich ja selber geschafft. Die haben jedenfalls gearbeitet und nicht ihre Knochen auf dem Fleiß der Bürger ausgeruht und sind dabei immer fetter geworden. Die Dummbürger wollen aber anscheinend ein weiter so. Aber wem nicht zu raten ist, dem ist auch nicht zu helfen.

  3. Wenn diese Person und die anderen politischen Typen von der Rente einer Trümmerfrau leben müssten, hätten wir „unsere“ Staatsverschuldung bereits seit Jahren fest im Griff!!!