US-Epidemiologen warnen vor Lockdown-Maßnahmen

Donald Trump ist gegen die Wahrnehmung und Darstellung in Deutschland nicht der Einzige in den USA, der vor den Folgen des Lockdowns warnt. Professoren verschiedener Elite-Universitäten haben sich in einer Petition über die Folgen eines Lockdowns für die Wirtschaft und die Gesellschaft geäußert. Diese Petition haben aktuell über 7.500 Wissenschaftler unterschrieben. Weitere 17.500 Mediziner haben ihre Unterschrift geleistet und 270.000 Bürger.

Irreparable Schäden

Die Unterzeichnenden unterstellen, die Beschränkungen zur Bekämpfung des Virus würden „irreparable Schäden“ mit sich bringen und „mehr Todesopfer“ hervorbringen als das Virus selbst. Davon seien vor allem sozial Schwache betroffen – daher müsse die aktuelle Politik eine Kehrtwende einleiten oder erfahren.

Die Forderung: Alle Menschen, die nicht zu den üblichen Risikogruppen zu rechnen sind, sollten ein „normales Leben“ führen dürfen. Damit würde sich eine Herdenimmunität entwickeln könne, die wiederum die Ausbreitung des Virus dauerhaft verhindern könne. Deshalb sollten nur diejenigen Menschen geschützt werden, die eine Infektion mutmaßlich gesundheitlich nicht verkraften könne. Die Forderung wurde als „Focus Protection“ beschrieben. Übersetzt: „fokussierter Schutz“.

Hintergrund der Forderungen ist die Befürchtung, die sozialen und insbesondere die gesundheitlichen Folgen eines Lockdowns seien immens. Dies gelte kurz- wie auch langfristig. So würden Betroffene aus Angst, sich dort mit dem Virus infizieren zu können, meiden, eine Arztpraxis aufzusuchen. Damit würden auch notwendige Operationen nicht durchgeführt.

Wie schon in Deutschland würden somit zahlreiche Herz-Kreislauf-Erkrankungen unnötig wesentlich später behandelt werden. Es gäbe mehr Krebstote, weil die notwendigen Vorsorgeuntersuchungen während der Zeit der Pandemie seltener oder später durchgeführt würden. Zudem würde es niedrigere Impfraten bei Kindern geben. Damit ließe sich für die nächsten Jahre eine „Übersterblichkeit“ erwarten. Diese sei jetzt schon nachweisbar.

Zahlen dazu finden Sie hier.