in Medien

Über die Sperrwut im Internet: Schwindsucht Freiheit

Hasskommentare, hieß es anfangs, würden nicht akzeptiert. Die frohe Botschaft: Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz sollte alles auffangen. Das ist gelungen – und noch viel mehr. Viele alternative Seiten sind inzwischen am Ende (wir nicht, vielen Dank an Sie). Inzwischen gibt es allerdings Alternativen zu den großen Plattformen, Alternativen, die den „Freien“ die Flucht nach vorne ermöglichen.

Niemand ist auf Youtube und Co. angewiesen…

Dazu zählt inzwischen auch eine kleine Armada an Kanälen, die eine Alternative zu Youtube darstellen. Dabei nennt etwa die Seite unzensuriert.at aus Österreich solche Plattformen wie „Dailymotion“, „Bitchute“, „Pewtube“ oder „Dtube. Zudem gibt es einen russischen Anbieter, der versucht, Facebook Konkurrenz zu machen. Dies ist „Vkontakt“. Auch „Minds.com“ oder „Gab.ai“ versuchen diesen Unternehmen beziehungsweise auch Twitter Konkurrenz zu bieten.

Kann es erneut zu einem Evolutionsschritt kommen? Gewinnt die Freiheit gegenüber der Verbotskultur? Es sieht zumindest so aus, als sei dies technisch möglich. Jetzt ist die Frage, wie weit die Reichweite schnell erhöht werden kann, um freien Stimmen tatsächlich die Möglichkeit zur Diskussion zu geben.

Denn der Staat und die staatlichen Institutionen wie eben die Bundesrepublik oder gleich die gesamte EU bieten inzwischen mehr und mehr schwere Geschütze, um die Informationsfreiheit und die Freiheit zur Meinungsäußerung zu unterdrücken. Nach dem nächsten Schlag, dem DSGVO, der Datenschutzgrundverordnung, bereitet die EU bereits die nächsten Einschränkungen vor. Eines der wesentlichen Probleme soll sein, dass die ausgehenden Links einzelner Beiträge und Seiten noch stärker von denjenigen kontrolliert werden „sollen“ als bislang.

Wer hätte schon die Zeit, um dies zu realisieren? Wer hat genug Geld, um diese Zeit zu kaufen? Die Regulierungen treffen stets die, die ohnehin um ihre Existenz kämpfen. Schon die DSGVO hat viele bekannte Blogs dazu gebracht, von der Bühne zu verschwinden. Und wer einmal geht, kommt nicht wieder.

Dass nebenher das Bargeldverbot weiter vorangetrieben wird, zeigt, in welche Richtung die staatlichen Gruppierungen agieren: Die Meinungs- und Informationsdiktatur und die „Datentransparenz“ zugunsten der Großen nehmen Gestalt an.

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