„Spiegel“ – egal wie, Hauptsache gegen Rußland hetzen

Nicht jedermann steht auf die Musik der Hannoverschen Band „Scooter“. In Osteuropa jedoch hat die Techno-Truppe um um Sänger H.P.Baxter seit Jahrzehnten viele Fans. Ihr jüngstes Konzert als Headliner beim Festival ZBFest in Balaklawa nahe der Marinestadt Sewastopol auf der Krim wurde jedoch zum Politikum, die Hintergründe erläutert „Spiegel-Online“. Dazu stellt der Spiegel fest:

„Trotz aller Beteuerungen, man mache nur Musik für Fans, ist eine Show im Besatzungsgebiet auch politisch.“

Und die Spon-Redaktion legt fleißig nach:

„Die von Rußland besetzte Schwarzmeerinsel“ („Insel“? Vielleicht mal auf die Landkarte gucken, werte Spiegelschreiber), „Illegale Einreise über Rußland“, „auf die 2014 von Russland annektierte Insel.“

Schon im Vorfeld ereiferten sich die Spiegel-Macher und titelten „Scooter empört Fans und Politiker„: „Der geplante Auftritt der Technoband Scooter auf der Krim spaltet die deutsche Fanszene. „Scooter wollen auf die Krim? Vor 75 Jahren wären sie wohl auch im besetzten Polen aufgetreten“, schrieb ein User auf der Facebook-Seite der Band. Ein anderer ergänzte:

„Einfach ekelhaft. Und an die Toten in diesem Konflikt wird nicht gedacht. Am besten, ihr bleibt gleich dort.“

Es gibt sicher jeden Tag hunderte Beispiele für die Regierungs- und Kriegspropaganda unserer Qualitätsmedien. Ob auf dem Feld der Politik, des Sports oder wie in diesem Fall der Unterhaltung; stets auf’s Neue wird dem Leser eingetrichtert, das böse Rußland habe sich die Krim widerrechtlich unter den Nagel gerissen. Dass man darüber durchaus anderer Ansicht sein kann, blenden Spiegel & Co. einfach aus.