in Gesellschaft

Eine Psychologin aus Wien hat jetzt davor gewarnt, dass das Handling der Corona-Krise bei etwa 30 Prozent aller Kinder zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und zu anhaltenden Angstzuständen führen könne. Besonders Kinder, die durch die Corona-Krise stark belastet seien, würden nun gefährliche Extremsituationen erleben, die zu einer PTBS führen könnten. Denn durch die Überlastung von Homeoffice, Homeschooling, Existenzängsten und Einsamkeit würden Kinder psychisch stark überbelastet werden.

Viele Eltern seien seit Wochen von der Mehrfachbelastung betroffen. Sie müssten einerseits im Homeoffice ihre Arbeit erledigen, andererseits müssten sie die Kinder unterrichten. Durch das Kontaktverbot sei es den meisten Kindern aber unmöglich gemacht worden, mit anderen Kindern zu spielen oder ihre Verwandten zu sehen. Daher spiele sich das von Überlastung oder Existenzängsten geprägte Leben der letzten Wochen überwiegend zuhause ab und es gebe keine Ventile und Entlastungen.

Viele Eltern würden aufgrund der extremen Belastungssituation oftmals gegenüber ihren Kindern überreagieren. Die Zahl von Kindesmisshandlungen und häuslicher Gewalt hat seit der Corona-Krise zugenommen. Zwar versuchen viele Eltern, trotz allem ihr Bestes zu geben. Doch das traumatische Erlebnis der Corona-Krise können viele Eltern ihren Kindern nicht vorenthalten. Die vermeintliche Pandemie erleben die Kinder als eine extrem bedrohliche Situation, eine akute Gefahr, die das Leben oder die Sicherheit von einem selbst oder anderen bedroht.

Aufgrund der Überforderung sind Eltern gereizt, statt Fürsorge herrscht schnell Lieblosigkeit, die Distanz wird größer und das Kind wird in seinem Urbedürfnis nach Schutz und Liebe allein gelassen. Gerade in einer traumatischen Lage, wie sie Kinder und ihre Eltern erfahren haben und noch erfahren, brauchen Kinder aber besonders das Gefühl, geliebt, beschützt und sicher zu sein. Denn viele Fragen sind bei Kindern durch die Medienpanikmache aufgeworfen worden: Warum darf ich meine Freunde nicht sehen? Werden meine Großeltern sterben? Kann Corona uns auch zuhause befallen, warum darf ich meine Freunde nicht mehr sehen?

Die Kinderpsychologin Luise Hollerer warnt: Wenn Kinder gerade in dieser Situation nicht die Zuwendung bekommen, die sie brauchen, kann das Folgen haben. Laut einer US-Studie fanden Forscher bei etwa 30 Prozent der Kinder aus Familien, die im Zuge anderer Viren wie zum Beispiel der Schweinegrippe in Quarantäne gehen mussten, Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung. Dort, wo Eltern trotz der Corona-Krise nicht ausreichend Sicherheit, Zuwendung und Liebe geben können, weil sie selbst stark belastet sind, muss mit einer posttraumatischen Belastungsstörung gerechnet werden, meint Hollerer. Die Kinder gehören zu den Verlierern dieser Krise. Herzlichen Dank u.a. Frau Merkel – hier.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Mit den Lockerungen ist man auf dem richtigen Weg und auch die Regionalisierung ist richtig. In den meisten Regionen sind die Zahlen gut, liegen unter dem Richtwert. Das Problem mit vielen Zahlen, die derzeit veröffentlicht werden ist, dass sie gar nicht vergleichbar sind. In all den Statistiken mit denen man überschüttet wird fehlt der Wert pro 100.000 Einwohner, damit überhaupt ein Vergleich möglich ist. Wichtig ist doch auch die Anzahl der aktuell Erkrankten und die Anzahl der tatsächlich schweren Fälle, die im Krankenhaus behandelt werden und auf Intensivstationen liegen.

  2. „Eine Psychologin aus Wien hat jetzt davor gewarnt, dass das Handling der Corona-Krise bei etwa 30 Prozent aller Kinder zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und zu anhaltenden Angstzuständen führen könne.“

    Corona-Merkel: „Na und?!“

    • Oh mein Gott…. das ich ja furchtbar!!!

      Gibt es in diesem Land denn nur noch Weicheier ????

      Was haben denn Kinder im 2.Weltkrieg mitgemacht??? Haben/Hatten die dann auch PTBS, oder ist das nicht wieder eine sehr nützliche Erfindung einer Krankheit durch die Pharmaindustrie und deren Lobbyisten in der Regierung / im Bundestag ?

      Grabt euch doch gleich ein… dann is Ruhe.

  3. Geschlossene Räume mit vielen Menschen sind für das Coronavirus nach wie vor perfekte Verbreitungsräume. Daher sieht es für Diskotheken, Innengastronomien etc. für die nächsten Jahre sehr schwarz aus.