Pharma- und Gesundheitsindustrie: SO wird in MERKEL-Deutschland kassiert

Pharma- und Gesundheitsindustrie: SO wird in MERKEL-Deutschland kassiert

Mit Pharma und „Gesundheit“ lässt sich in Deutschland viel Geld verdienen. 12 Jahre Merkel – und ein wenig mehr – sowie Schröder davor haben den Markt durchgemischt. Jetzt kümmert sich die Branche noch weniger um „Gesundheit“ denn je zuvor. Es wird Geld verdient. Neue Zahlen der „Pharmzeutischen Zeitung“ zeigen, wie verkommen der Markt ist.

Internationale Investoren greifen zu

Dabei kassieren vor allem internationale Investoren. Die übernehmen demnach zunehmen die Gesundheitskonzerne in Deutschland. Dabei geht es nicht nur um die Unternehmen der Pharmaindustrie, sondern auch um die Betreibergesellschaften von Pflegeheimen, ein sehr lukratives Geschäft, so heißt es.

Im Jahr 2017 wurden in Europa fast 11 Milliarden Euro investiert. Dieser Betrag ist dreimal so hoch wie noch im Jahr 2016. Dabei fallen zwei Geschäfte besonders auf. Stada wurde von „Bain and Cinven“ übernommen, jedenfalls mehrheitlich. Kritiker nennen diese Unternehmen „Heuschrecken“. Nordic Capital hat Seniorenresidenzen im Wert von 1,3 Milliarden Dollar gekauft (allerdings nicht in Deutschland).

Warum suchen sich die Investoren gerade Deutschland aus? Hier sind die Märkte relativ frei, Übernahmen sind relativ gut zu bewerkstelligen, der Gesetzgeber hat wenig Schranken aufgestellt und die Bevölkerung ist mit fast 46 Jahren schlicht älter als in anderen Gesellschaften.

Die Vorgehensweise ist wirtschaftlich brutal – und geht zu Lasten der Patienten oder Bewohner und Kunden. Es geht zunächst darum, Kosten zu senken und die Auslastung zu erhöhen. Dafür werden verschiedene Funktionen wie die Reinigung oder der Einkauf und die Verpflegung zentralisiert, wie es heißt – also nimmt man Rabatte mit und reduziert die Personalkosten.

Zum Hintergrund: 1995 hat die Pflegeversicherung in Deutschland, damals unter der Regierung Kohl, das staatliche Gesundheitswesen in Deutschland auch privaten Gesellschaften geöffnet. Die Betreuung wird seither schlechter.