Peter Sutherland – Migration, Freihandel und Weltregierung

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Globalisierung um jeden Preis oder wie man sich die Welt zu eigen macht. Dies könnte auf dem Banner des 69jährigen, in Dublin (Irland) geborenen Peter Sutherlands stehen. Wer ist dieser Mann, dessen Lebenslauf allein sich schon liest, wie eine Verkettung aus finanz- und machtpolitischen Größenwahnvorstellungen. Sutherland gilt als „Insider der Insider“! In den weltweiten Korridoren des Großkapitals, der Konzerne und der Entscheidungsträger ist er bekannt und fühlt er sich zuhaus.

Als Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen für internationale Migration, spricht er von Kanzel zu Kanzel, prophetengleich und verkündigt Botschaften zu den aktuellen Flüchtlingsproblematiken:

„Nationale Souveränität ist eine Illusion, eine „*Schibboleth“ , die beseitigt werden muss!“

* (Schibboleth, aus dem Hebräischen, bedeutet dem Ursprung nach „Getreideähre“, wird aber auch meist als ein Code-oder Kennwort verwendet – aus dem alten Testament, dem jüdischen Tanach, Buch der Richter).

Mit Getreide kennt sich Sutherland auch aus. In seiner Funktion als Vorsitzender des Finanzgiganten Goldman Sachs, war er für den Kauf und das Halten von „Weizen Futures“ verantwortlich. Mit dem Trick von „Replikationen“ wurden Getreide Futures gehalten bis sich die Weltmarktpreise verfünffachten. Enorme Preissteigerungen bei Grundnahrungsmitteln, beflügeln nicht nur den Hunger in der Welt, sondern bewirken in gewisser Weise auch die damit einhergehenden Flüchtlingsbewegungen, über die Sutherland nun so gern referiert.

„Europa und die USA haben nicht nur eine moralische, sondern eine gesetzliche Verpflichtung zum Schutz von Flüchtlingen“, sagt Sutherland weiter.

„Ich will die Regierungen bitten zusammenzuarbeiten, zu erkennen, dass die Souveränität eine Illusion ist, dass Grenzen veraltet sind. Dazu gehört, zu begreifen, dass alte Parolen und Erinnerungen vom eigenen Land zu begraben sind und wir uns als „eine Menschheit“ sehen.“

Ja – natürlich gibt es die Verpflichtung Flüchtlingen zu helfen. Aber was sagt Sutherland hier genau. Die Staaten sollen faktisch ihre Souveränität aufgeben, ihre Erinnerungen, ihr kulturelles Erbe? Er fordert den Zuzug eines nicht definierten Kontingentes, also auch millionenfach, von Flüchtlingen, im Moment hauptsächlich muslimischen Ursprungs, nach Europa und in die USA.
Nebenbei, in Sutherlands Heimat Irland, wo er als enger Berater des amtierenden Premierministers Enda Kenny gilt, wurden im Jahr 2014 ca. 1500 Asylanträge bewilligt. Vom neuen Brüsseler Quotenschlüssel zur Verteilung der Flüchtlinge, ist Irland neben Großbritannien und Dänemark, gar nicht betroffen. In einem Land, wo sich seit ewigen Zeiten schon Katholiken und Protestanten bekämpfen, wäre ein tausendfacher Zustrom von muslimischen Migranten auch schwer vorstellbar.

„Wir hätten wissen müssen und wir müssen wissen, dass, wo es schreckliche Konflikte gibt, heute und in der Vergangenheit, riesige Migrationsströme die Folge sind.“ – Natürlich wissen wir das! Sutherland in jedem Fall, weiß es nur zu gut, denn schließlich sind gerade er und seine Globalisierungskomplizen dafür ursächlich verantwortlich. Seine Vita schreit es geradezu hinaus.

Er ist Mitglied der Bilderberg-Konferenz, bei denen sich einmal im Jahr der elitäre Kreis der Mächtigen dieser Welt versammelt, um ihre perfiden Planungen zum Wohle der Welt abzustimmen. Er ist Mitglied der „Trilateralen Kommission“, die auf David Rockefeller zurückgeht, um die Verbindungen zwischen Wirtschaft und Politik zu festigen. Er ist Mitglied des European Round Table, einer Lobbyorganisation für die größten multinationalen Konzerne. Sutherland ist Berater der Güterverwaltung des „apostolischen Stuhls“, einer Behörde für Finanzangelegenheiten des Vatikans. Er war in den Vorständen von British Petroleum (BP), ABB und der Royal Bank of Scotland und und und ….

Er war letzter GATT-Generaldirektor und erster Generaldirektor der Welthandelsorganisation und damit natürlich glühender Verfechter und auch einer der Architekten von TTIP und CETA. Als gern gesehener Redner des Council of Foreign Relations (CFR), der von Paul Warburg und Edward House gegründeten New Yorker „Denkfabrik“ über die Belange politischer und finanzieller Weltstrategien, hat Sutherland , auch über den Ableger „Atlantik Brücke e.V.“, zu den Regierungschefs der führenden Nationen und einflussreichsten Unternehmen, beste Kontakte.

Als einer der Väter der Globalisierung kann Sutherland gern einräumen, dass die laufenden Konflikte der Welt eine „rollende Katastrophe“ sind, nur allzu gern verschweigt er aber dabei, dass gerade er und seine mitverantwortlichen Befürworter der „Eine-Welt-Regierung“, größten Anteil an dieser Entwicklung haben. Durch das Ausbeuten der letzten Bodenschätze, schüren von profitsteigernden Hungersnöten, Waffenexporten, durch gezielte Destabilisierung und undurchsichtiger Geldmarktpolitik, Verwüstung und Verödung ganzer Regionen, müssten hier die wahren Drahtzieher und „Vollstrecker“ vor dem europäischen Gerichtshof oder dem Tribunal in Den Haag, Rede und Antwort stehen und einer Verurteilung zugeführt werden.

Stattdessen ging Sutherland hart mit den Regierungen Europas ins Gericht, die versuchten europäisches Recht durchzusetzen, um sich so den unkontrollierten Zuzug millionenfacher Flüchtlingsströme zu widersetzen oder diese einzugrenzen. Ebenfalls in diesen Tenor schlug Sutherlands langjähriges Mitglied der Bilderberger Lenkungsgruppe, der ehemalige Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso, ein:

„Man sollte den einzelnen Nationalstaaten die Einwanderungspolitik aus den Händen nehmen! Internationale Migration sollte der gleichen Art von Regeln unterworfen sein, wie z.B. Luftverschmutzung!“

Barroso ist inzwischen Elite-Aktivist eines weiteren Globalisierungsplayers, der IBA (International Bar Association), dessen Führung natürlich auch wiederum eng verstrickt ist mit Sutherlands Council of Foreign Relations (CFR). Die glühenden und unverhohlenen Plädoyers hinsichtlich der neuen Weltordnung und der Eine-Welt-Regierung sind augenscheinlich und unverkennbar. Strategen wie Peter Sutherland sind es, die Völker, ja ganze Kontinente, wie auf einem Schachbrett oder Spielfeld hin-und her verschieben, solange Profite und Zielsetzungen zum, für ihre Interessen gewünschten Ergebnis führen. Längst zu spät ist ein mutiges Eingreifen und Handeln, um sich diesen Gegebenheiten zu widersetzen.

* Quellen: Laenderdaten.info, Spiegel-online, ibanet.org, UN-Site, Allianz Deutschland, Wikipedia, Lobbypedia, Wikileaks, Blog: Der Honigmannsagt… Atlantik Brücke, petersutherland.co.uk, project-syndicate.org, esa, BBC

Bild: Peter Sutherland, World Economic Forum from Cologny, Switzerland [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons lizenzfrei

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