in Gesellschaft

Der Millionär und Gründer der Pariser Modelagentur „Karin Models“, Jean-Luc-Brunel, der nachweislich in den Epstein-Skandal verwickelt ist, ist laut Berichten der britischen Zeitung „Daily Mail“ „spurlos verschwunden“. Die französische Polizei hatte angekündigt, den 72-jährigen im Fall Epstein zu befragen. Seitdem ist Brunel verschwunden. Brunel hatte bislang geleugnet, an den Verbrechen Epsteins beteiligt zu sein.

Die Forderungen über eine Untersuchung über die Beziehungen der Pariser Modeszene zum Epstein-Fall kamen von der französischen Staatssekretärin für die Gleichstellung der Geschlechter, Marlène Schiappa. Denn anscheinend sind zwölfjährige französische Models an Epstein und seine Mittäter vermittelt worden. Die Staatssekretärin hatte die französische Justiz gedrängt, die Ermittlungen in der Affäre Epstein aufzunehmen: „Es ist wesentlich, dass eine Untersuchung eröffnet wird, um Licht in die Affäre zu bringen. Der Tod von Herrn Epstein darf die Opfer nicht um die Gerechtigkeit bringen, auf die sie Anspruch haben.“

Die US-Ermittlungen hätten die Verbindungen nach Frankreich ans Licht gebracht, so Schiappa. Pariser Medien hatten den Namen des Modelagenten Jean Luc Brunel genannt. Denn vier Models hatten sich gemeldet und ausgesagt, als Minderjährige von Brunel unter Drogen gesetzt und missbraucht worden zu sein. Brunel soll als „enger Freund“ Epsteins diesem viele minderjährige Mädchen vermittelt haben. In Pariser Medien wurde Brunel als „Gefahr für junge Models“ bezeichnet, weil „er Drogen und stumme Vergewaltigung möge“.

Epsteins Hauptanklägerin Virginia Roberts Giuffre hatte bei ihrer Vernehmung 2016 erklärt, Brunel scheine „über ein Arrangement mit der amerikanischen Regierung (damals Obama) verfügt zu haben“, um für die Mädchen Reisedokumente zu erhalten. Robert Giuffre sagte aus, viermal Sex mit Brunel gehabt zu haben, als sie sechzehn Jahre alt war. Viele der Mädchen, die von Epstein missbraucht wurden, sollen aus Paris stammen.

Nachdem die französische Staatsanwaltschaft nun offenbar die Ermittlungen eröffnete, soll Brunel spurlos verschwunden sein. Es sei nicht möglich, ihn zu kontaktieren, denn es gebe von ihm weder Adressangaben noch Social Media Accounts, hieß es. Brunel soll von Ermittlern nun in ganz Europa, den USA und Brasilien gesucht werden, denn man habe „dringende Fragen an ihn über Herrn Epstein“, hieß es.

In dem weiterhin laufenden Prozess gegen die Mitangeklagte und Komplizin Epsteins, Ghislaine Maxwell, behaupten Klägerinnen, sowohl Epstein als auch Brunel und Prinz Andrew hätten mit ihnen als Minderjährige sexuellen Verkehr gehabt. Bekannt wurde laut Aussagen der Hauptzeugin Virginia Roberts Giuffre zudem, dass Brunel Epstein 12-jährige Drillingsmädchen aus Frankreich „als Geburtstagsgeschenk“ geschickt haben soll. Brunel soll die Mädchen ihren Eltern in Paris abgekauft haben und die üblichen Geldsummen, Visa und Model-Karriereaussichten angeboten haben. „Es sei unfassbar“, so Giuffre, „wie man mit Geld jede Gesellschaftsschicht verführen könne – nichts und niemand könne nicht gekauft werden“.

Über die Epstein-Enthüllungen haben wir umfassend berichtet – klicken Sie hier.

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Kommentar

  1. Verflixt …. Wenn ich soetwas lese, dann werde ich wüntend und möchte dieses pädophile Gesindel einenhändig zum Teufel jagen. Ich hoffe, die justiz kennt kein Erbamen und verfrachtet solch Gesindel in ein gefängniss, in dem diese als Sexsklaven gehalten werden. Im übrigen wünsche ich dieses auch jedem Israeli, der sich über tote palestinensiche Kinder erfreut.

    • Wem gegenüber soll dieses „Gesindel“ als Sexsklaven dienen?
      Ich persönlich habe keinerlei Interesse an Sklaven und an solchen Sklaven erst recht nicht.

    • auch die Justiz gehört zum „Deep State“ Gesindel. Deswegen wird keinem von diesen Pädophilen irgendwas passieren. sie sind gedeckt von ihrer Religion