in Gesellschaft

Unglaublich, welche Bilder aus Frankreich jetzt die Welt erreichen. Die Aufstände der „gelben Westen“, der Schüler und der Studenten bringen die Regierung Macron offenbar an den Rand der Handlungsunfähigkeit. Die Regierung schickt jetzt offenbar, so zumindest geben es Videos und Fotos im Netz her, Panzer in die Krisengebiete.

Soziale Medien lassen militärische Verteidigung vermuten…

Dabei sind Fotos sowie Videos erschienen, auf denen gepanzerte Fahrzeuge abgebildet werden, die allerdings ihr Ziel nicht von selbst erkennen lassen. Die Fahrzeuge sollen sich der französischen Hauptstadt nähern. Diese Bilder kursierten vor den geplanten Demonstrationen am Sonnabend. Immerhin stützen sich die Verdachtsmomente auch darauf, dass der französische Premier angekündigt hatte, dass es dazu kommen könne, gepanzerte Militärfahrzeuge in die Krisenregionen zu senden.

Damit wird auch deutlich, dass der Kern des Protestes über den ursprünglich formulierten Sinn hinausgeht. Die ersten Proteste richteten sich gegen die Erhöhung der Benzinsteuer zum 1. Januar 2019. Als die Regierung erkannte, dass sie dieses Programm nicht durchsetzen könnte, hat sie die Erhöhung einfach auf eine Warteliste gestellt.

Nun sind die Proteste als Kundgebung gegen die Steuer- und Sozialpolitik der Regierung Macron insgesamt gedeutet worden. Macron hat zudem in den Umfragen derzeit schon einen Rückgang auf bis zu 18 % hinnehmen müssen. Damit hat die Regierung ein Problem, das sie so schnell nicht loswerden dürfte.

Der angekündigte Einsatz des Militärs wird jedenfalls das Bild nicht beruhigen. Der Premier Philippe hatte 8.000 weitere Polizisten für Paris angekündigt und den Einsatz von insgesamt 89.000 Polizisten im gesamten Land angekündigt. Auch die oben genannten „gepanzerten Fahrzeuge“ hatte er angekündigt. „Ein Dutzend Fahrzeuge“.

Bilder, die wir demnächst auch in Deutschland sehen könnten. Die ersten „gelben Westen“ demonstrierten auch hierzulande. Allerdings sind die Teilnehmerzahlen bei uns noch ausgesprochen gering. Insofern ist die Regierung noch nicht gefährdet.

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Kommentar

  1. Auch in Europa gibt es inzwischen Militärische Trainingszentren für den Häuserkampf. Kulissenstädte für den Krieg. Die größte: in der Nähe von Sissonne, Frankreich. Für 100 Millionen Euro wurde hier eine Stadt nachgebaut, die verblüffende Ähnlichkeit mit einer mitteleuropäischen hat. Bewusst. Militärs gehen davon aus, dass die nächsten Kriege in unseren Städten stattfinden.

    „Es ist schon eine beunruhigende Entwicklung, die man da sieht“ sagt Sailer. „Da werden die Vorbereitungen getroffen. Was aus militärischer Sicht natürlich sinnvoll ist. Insgesamt gesehen aber doch eher eine bedrohliche Entwicklung ist.“
    https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/ttt-170810-gregor-sailer-100.html

    Mehr dazu klick auf meinen Namen

  2. Bei uns wurde doch vor Jahren bereits eine Elitetruppe mit 30.000 Mann gegründet mit der Lizenz zu Töten, und um Aufstände blutig nieder zu schlagen, gell?