in Finanzsystem

Dr. Michael Zorn (Foto: privat, mit freundlicher Genehmigung)

Dr. Michael Zorn (Foto: privat, mit freundlicher Genehmigung)

Michael Zorn hat Wirtschaftswissenschaften studiert und ist danach im Anlagengeschäft durchgestartet, wo er zuerst als Banker, dann als Vermögensverwalter in der Schweiz eine erfolgreiche Karriere hinlegte. Als kritischem Geist fiel ihm jedoch immer mehr die Diskrepanz zwischen der eigentlich zugedachten Rolle des Finanzwesens (Bereitstellung von Geldern für Menschen und Wirtschaft im Kreditbereich) und der Realität (ausufernde Spekulation auf Kosten von Mensch und Umwelt, massive Zunahme betrügerischer oder zumindest unseriöser Finanzprodukte) auf; also beschloss Dr. Zorn, sein Wissen und Können einzusetzen, um Veränderungen für ein menschenwürdiges und gerechteres Finanzsystem zu unterstützen.

Inzwischen ist Zorn für die in Österreich beheimatete, aber auch über die Grenzen hinaus aktive, genossenschaftlich organisierte Gemeinwohl-Kooperative „Allmenda“ tätig; hauptsächlich ist er dort für das Gebiet der Regional- und Komplementärwährungen zuständig, wo seine Expertise stets gefragt ist. Darüber hinaus engagiert er sich bei der „Bank für Gemeinwohl“, die gerade in Gründung begriffen ist und noch Zeichner (Mitgründer) sucht. Also mehr als genug interessante Ansätze, um den Mann einmal ausführlich dazu zu befragen.

Herr Dr. Zorn, die erste Frage ist wohl jene, die ein Finanzexperte zur Zeit am häufigsten gestellt bekommt: Geht unser Finanzsystem den Bach runter und wenn ja, wann?

Michael Zorn: Das Finanzsystem ist auf jeden Fall in seiner Endphase. Ob es Geldmengenwachstum, Staatsschulden, Spekulation, Krisenanfälligkeit oder Zentralbankinterventionen betrifft – überall zeigt sich, dass dieses System immer mehr an seine Grenzen stößt. Ein Hauptmerkmal unseres Finanzsystems ist, dass durch Zins und Zinseszins sowie Geldschöpfung der Banken (Fiat Money) die Geldmenge einem exponentiellen Wachstum unterliegt. In der Frühphase einer solchen Entwicklung ist das unproblematisch; wir befinden uns jetzt jedoch in der Phase, wo die Wachstumskurve bereits sehr steil ist, beziehungsweise nach oben zeigt. Wie weit und wie lange diese Entwicklung sich weiter fortschreiben lässt, weiß niemand; dass solche Kurven aber stets auch genauso schnell wieder von der Spitze in den Keller rasseln, wie sie hochgekommen sind, ist eine historische Gewissheit.
In Wirklichkeit ist unser Geldsystem nichts anderes als ein riesiges Schneeballsystem und der Tag, an dem sich dieser Schneeball in eine Lawine verwandelt, ist eher nah als fern.

Klingt bedrohlich; ist dieses Wissen ein Standardwissen in der Finanzbranche? Sind sich die Akteure im Klaren darüber?

Michael Zorn: Jedem Menschen mit etwas gesundem Hausverstand, sowieso aber jedem Fachmann sollte das eigentlich klar sein. Das Problem ist, dass dies eine sehr unbequeme Wahrheit ist, die wir lieber nicht hören möchten.

Das hieße ja in weiterer Folge, dass die Finanzbranche, gerade deren Spitzen, ziemlich unverantwortlich agieren?

Michael Zorn: Die Spitzen der Finanzbranche sind die klaren Profiteure dieses Systems. Sie verhalten sich daher – aus ihrer Perspektive gesehen – nicht unverantwortlich, da sie ja ihre Gewinne maximieren. Das ist eher unsozial als unverantwortlich. Wenn man bedenkt, dass Hedgefonds-Manager Milliardengehälter kassieren, dann ist es nicht verwunderlich, dass man diese Sache weiter durchzieht, so lange es eben geht.

Was bedeutet das für den einzelnen Menschen? Gibt es etwas, das ein Einzelner tun kann, um sich den zerstörerischen Auswirkungen dieses Systems zu entziehen?

Michael Zorn: Tatsache ist, dass sich solche Situationen, wie wir sie derzeit erleben, immer durch große Krisen, Crashes oder Kriege entladen. Wir sind deshalb gefordert, aus der Geschichte zu lernen. Die letzten beiden großen „Lösungen“ solcher Situationen waren der Erste und der Zweite Weltkrieg. Es wäre sehr wünschenswert, dass man jetzt endlich einmal andere Wege beschreitet. Deshalb müssen verantwortungsbewusste Menschen nach alternativen Lösungen und Wegen suchen.
Ich für mich, habe mich aus der Finanzbranche weitestgehend zurückgezogen und nehme mich hauptsächlich dreier Themen an: Die Gründung einer ethischen Bank in Österreich zu unterstützen, die Verbreitung von Regionalwährungen zu fördern und alternative Finanzsysteme in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Alternative Finanzsysteme – sowas wie Bitcoin?

Michael Zorn: Nein, ich meine eher den „Gradido“. Das ist ein vom Deutschen Bernd Hückstädt entwickeltes Modell für ein alternatives Finanzsystem.
Funktionieren tut das so: Jeder Bürger hat das Recht auf ein aktives Grundeinkommen, der Staat bekommt in gleicher Höhe finanzielle Mittel für seine Aufgaben bereitgestellt und außerdem wird als dritte Säule des Systems ein Umwelt- und Sanierungsfond dotiert – alles in gleicher Höhe pro Bürger. Die hierfür notwendigen Mittel schöpft ausschließlich der Staat.
Um die Geldmenge stabil zu halten, ist der Gradido einem Schwund von 50% pro Jahr unterworfen. So könnte dieses System allen dienen: Grundversorgung für alle Menschen (ähnlich dem bedingungslosen Grundeinkommen) bereitstellen, einen ausreichenden Staatshaushalt gewährleisten sowie Umweltprobleme und andere Altlasten sanieren. Eine Staatsverschuldung wäre dazu nicht notwendig.
Im Gegensatz zu unseren Finanzsystem wäre im Gradido-System durch den geplanten Schwund des Geldwertes die Regulierung, die bei unserem aktuellen System durch Krisen und Kriege erledigt wird, schon mit eingebaut; das würde uns in Zukunft viel menschliches Leid ersparen.

Ein häufiger Kritikpunkt am Geldsystem ist ja gerade dieser Punkt, nämlich dass das Geld eben von Zentralbanken geschöpft wird, hinter denen wiederum mächtige Privatbanken stehen; der Gradido setzt ja auch genau da an. Ist es nicht der Grundfehler des Systems schlechthin, dass die Staaten kein Monopol zur Geldschöpfung haben?

Michael Zorn: Ganz genau. Die Privatisierung der Geldschöpfung stellt ein Grundübel dar, sie gehört auf jeden Fall wieder verstärkt in die Hände des Staates gelegt (Monetative).
Es braucht eine Reform des Geldsystems (z. B. Vollgeldreform), das heißt, dass Geld wieder gedeckt sein muss und nicht aus Luft erschaffen werden kann. Denn wenn der Staat die Kontrolle über die Geldschöpfung hat, profitieren von diesem Vorteil alle; wenn hingegen die Geldschöpfung in der Hand privater Banken liegt, profitieren ausschließlich diese, während die Allgemeinheit die Lasten trägt.

A propos Bedingungsloses Grundeinkommen – Sie haben da einmal den bemerkenswerten Satz gesagt: „Je mehr man über ein BGE nachdenkt, desto mehr Sinn macht es.“ Lassen Sie uns an diesen Gedanken teilhaben!

Michael Zorn: Die ersten Reaktionen der meisten Menschen, wenn man vom BGE redet ist meist: „Dann würde ja niemand mehr arbeiten …“

Sehen Sie das nicht so?

Michael Zorn: Überhaupt nicht. Denn gerade, wenn man die gleichen Menschen die das behaupten fragt, ob sie selbst denn weiterarbeiten würden, sagen fast alle immer ja. Besonders interessant wird es wenn sie sagen: „Ja, aber…“.
Denn ein Grundeinkommen würde uns eine Wahlmöglichkeit verschaffen. Arbeiten ja – aber nicht für jeden Hungerlohn und nicht zu jeden Bedingungen.
Die zweite große Frage ist immer die nach der Finanzierung; auch hier muss man nur ein Stück weiterdenken und überlegen, welche Kosten des Staates wegfallen würden: Sozialhilfe, Arbeitslosen- und Notstandhilfe, viele Förderungen wie Kindergeld usw. – und natürlich auch die gesamte Verwaltung all dieser Bereiche! Das würde auch extreme Vereinfachungen in der Steuerverwaltung mit sich bringen; all das zusammen führt wiederum dazu, dass ein BGE überraschenderweise relativ problemlos finanzierbar wäre.
Und dabei hat man die Möglichkeit einer echten Steuerreform, bei der Konzerne, Höchsteinkommen und sehr große Vermögen stärker besteuert werden, noch gar nicht in Betracht gezogen.

Wäre das BGE dann in jedem Land gleich hoch oder unterschiedlich?

Michael Zorn: Das BGE definiert sich so, dass es in dem Land, wo es eingeführt wird, eine existenzsichernde Betragshöhe sein sollte und dabei nicht an irgendeine Bedingung zur Auszahlung gebunden sein darf. In Österreich und Deutschland wären das aktuell so etwa 1200 Euro, in der Schweiz natürlich wesentlich mehr.
Allerdings halte ich den vorher schon erwähnten Gradido für das fortschrittlichere, besser entwickelte Modell als „nur“ ein normales BGE.

Ist das nicht ein bisschen eine utopische Träumerei, an sowas wie BGE und Gradido zu glauben?

Michael Zorn: Natürlich sind das sehr idealistische Modelle. Aber wenn wir den sozialen Frieden wahren wollen, werden wir über kurz oder lang nicht umhin kommen, darüber nachzudenken. Möglicherweise sind wir von solchen Systemen noch weit entfernt, darum gefällt mir auch das Projekt zur Gründung der ersten ethischen Bank in Österreich so gut.

Gutes Stichwort: „Bank für Gemeinwohl“, das klingt fast schon zu schön, um wahr zu sein. Können Sie kurz erklären worum es da geht und wie es funktioniert?

Michael Zorn: Das ist ein sehr konkretes Projekt, das sich jetzt aktuell in Umsetzung befindet und wo sich auch jeder daran beteiligen kann. Aus der Mitte der Bevölkerung heraus soll eine ethische Bank gegründet werden. Diese soll wiederum ausschließlich den Menschen und der Realwirtschaft dienen; Spekulation wird ausgeschlossen.

Wie erwirtschaftet diese Bank dann Gewinn?

Michael Zorn: So wie es eigentlich jede Bank tun sollte: Aus einer Spanne zwischen den Kosten für die Einlagen der Kunden und den Kosten für vergebene Kredite.

Kosten? Sind da Zinsen gemeint?

Michael Zorn: Diese Bank hat in ihrer Vision das Ziel, sich vom Zinsanspruchsdenken zu verabschieden. Kunden werden zum Zinsverzicht eingeladen und für Kredite sollen in Zukunft keine Zinsen, sondern kostendeckende Gebühren verlangt werden. Der Kunde erhält als Gegenwert nicht Rendite sondern die Gewissheit, dass sein Geld sinnstiftend, ethisch und ökologisch verantwortlich sowie dem Gemeinwohl dienend verwendet wird – und zwar indem ausschließlich Projekte finanziert werden, die diesen Kriterien genügen. Also weg von der materiellen, hin zur ideellen Rendite.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit aus dem Projekt „Bank für Gemeinwohl“ auch was wird?

Michael Zorn: Diese Bank wird nur entstehen, wenn die Bürger in Österreich, die ja die Gründer dieser Bank sein sollen, sich jetzt auch aktiv an dem Projekt beteiligen und Genossenschaftsanteile zeichnen. Zur Gründung der Bank benötigt das Projekt mindestens 6 Mio. Euro; Ziel sind allerdings 15 Mio. Grundkapital, das von bis zu 40.000 Genossenschaftern zur Verfügung gestellt werden soll.

Es heißt ja, innerhalb eines falschen Systems könne es gar kein „richtig“ geben. Ist so eine Bank innerhalb des bestehenden Geldsystems nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt?

Michael Zorn: Ziel muss es sein, das bestehende System zu verändern und neue Wege zu gehen. Mein Leitspruch in diesem Projekt ist ein Zitat von Buckminster Fuller, sinngemäß: „Wer etwas verändern will, sollte nicht das bestehende System bekämpfen, sondern neue Modelle schaffen, die das Alte überflüssig machen.“

Wird die „Bank für Gemeinwohl“ auch Komplementärwährungen im Angebot haben? – Könnten diese gar ein Ausweg sein?

Michael Zorn: Komplementärwährungen werden sicher für diese Bank auch ein Thema sein. Wie und in welcher Form, steht allerdings noch nicht fest. Durch die Einführung des Euro ist unser Währungsraum rapide angewachsen und viele Menschen haben das Vertrauen in diese Währung (Euro) verloren.
Komplementär- und/oder Regionalwährungen können dabei helfen, wieder Kontrolle über „sein Geld“ zurück zu erhalten, da sie nur dort zirkulieren und Wertschöpfung schaffen, wo sie auch ausgegeben werden.
Regionalwährungen schaffen damit wieder mehr Identifikation und somit auch mehr Vertrauen; deshalb erleben sie im Moment auch einen Boom in ganz Europa. Sollte der Euro einmal kollabieren, könnten Regionalwährungen bereits bestehende, funktionierende, lokale Strukturen und Geldsysteme bieten.

Wie zuversichtlich sind Sie, dass sich in dieser Thematik in absehbarer Zeit etwas ändern wird?

Michael Zorn: Wenn wir diese Themen Parteien und Politikern überlassen, bin ich nicht sehr zuversichtlich. Ein trauriges Beispiel dafür hat man gesehen als die Finanztransaktionssteuer eingeführt werden sollte und dann doch von den Lobbyisten der Banken wieder verhindert wurde. Veränderungen müssen von der breiten Zivilbevölkerung ausgehen. Dazu sind Verständnis zu den Themen und Engagement notwendig.
Die vielen zivilgesellschaftlichen Projekte, Genossenschaften und Bewegungen, die derzeit überall entstehen, geben mir am meisten Hoffnung.

Links:
Allmenda Social Business e.G.
Alternatives Geld- und Wirtschaftsmodell „Gradido“
Bedingungsloses GrundeinkommenDie vierte Säule – Monetative
Bank für Gemeinwohl
Genossenschaftsanteile

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65 Kommentare

  1. So, mit solchen Artikeln kommen wir der Sache „Nützlich“ schon mal näher !
    Meine ersten spontanen Gedanken dazu : …hat ein Deutscher erdacht = gibt mir Vertrauen !
    Regionalwährung = Na klar, die gute alte DM !
    40.000 Genossenschaftler sollen Anteile zeichnen = …was kriegen die dafür, wenn die Bank doch nur ihre Kosten erwirtschaftet, – oder ist dabei keine Dividende vorgesehen ? Für mich wär‘ das ok !
    Jetzt, wo sowieso keiner mehr Zinsen für seine Einlagen erhält, ein guter Zeitpunkt um sich einem zinslosen System anzuschließen, da tut der Wechsel nicht weh !
    Ergo : Ich will das auch für Deutschland !
    Denke heimlich : wenn, wo sind die Haken ?

    • und …. das mit den 50% Grandidoschwund jährlich bedeutet was genau ? Das klingt natürlich erstmal horrend und wenn damit der Kaufkraftverlust gemeint sein sollte (?) stellen sich mir Fragen !

      • natürlich Kaufkraft, ein weiterer marxistischer Clown und möchtegern Oekonom in neuer Verkleidung, solche Schnapsideen sind an Dummheit kaum zu übertreffen.

        • Es müsste also jedes Jahr das Grundeinkommen um 50% steigen um die gewohnte Versorgung sicher zu stellen. Dies würde vermutlich immer am Jahresbeginn auf Grundlage des abgelaufenen Jahres erfolgen, wohingegen der Kaufkraftverlust ab Jahresbeginn voranschreitet. Ganz wichtig dabei : Das erste Grundeinkommen so niedrig wie möglich halten. In der Tat, das ist Blödsinn – Abzocke in neuem Gewand !

          • Lisa ich möchte wetten dass diese Schnapsideen durch die Bankenmafia selbst immer wieder gestreut werden, in der Regel durch angeblichen Experten die meistens irgendeine staatliche Stelle bekleiden. Die Banken sind sich bewusst, dass ihr Schneeballsystem sich dem Ende neigt und brauchen das Gleiche in einer neuen Verpackung den Menschen schmackhaft machen. Die Geldentwertung dient nur zwei Gruppen, den Banken und Reichen und der Politik alle anderen sind Verlierer.

          • Ja, genau so wird’s sein ! Man sollte tatsächlich damit aufhören, irgendwelchen Illusionen nachzujagen. Am Ende steht man doch immer wieder vor sich selbst, wie der letzte Depp !
            Das war für mich jetzt aber auch wirklich das letzte mal, dass ich mich mit so einem Mumpitz beschäftigt habe, wozu auch die „Reformen“ des Voluntaristen gehören, der an einen funktionierenden Privatstaat glaubt. Alles nur Ablenkungsmanöver – und im manövrieren sind sie geschult, unsere Maden !
            Ätzend, wie einem hier die Lebenszeit gestohlen wird – beinah wie im Science Fiction ! :(:(:(

          • Na Danke!
            Ich habe stets nur Gold, Silber und Bitcoin empfohlen.
            Gerade weil kein Staat es beliebig drucken kann und man sich eben nicht auf irgendwelche Maden verlassen muss, die einem irgedwelchen Bullshit vorrechnen.
            Wenn Du denkst, dass man ohne Arbeit Geld bekommen sollte, ist Dir nicht zu helfen. Wegen solchen Naivlingen wie dich schaffen es Politiker immer wieder, der dummen Masse den Staat zu verkaufen.
            https://www.youtube.com/watch?v=_56Jv0J1dG8

          • Und schon wieder quatschst du Blödsinn !
            1. Hast du dich selten auf ein Thema beschränkt ohne das ganze System in Frage zu stellen !
            2. Hab ich nie behauptet, dass man ohne Arbeit etwas „verdienen“ sollte !
            3. heißt es : „wie dir“ und nicht „wie dich“ !
            …und 4. kannst Du mal aufhören mit deiner allaround-Privatisierung den Leuten auf den Kecks zu gehen !
            Statt dessen, kannst Du schon mal bei „Campact“ oder anderswo, gegen die Autobahn-AG unterschreiben, oder willst Du dir in Zukunft den günstigsten, privaten Autobahn-Anbieter raussuchen, dafür 300 km Umweg fahren um 2 Std. später 10,- € Maut zu sparen !?

            PS : Nerv mich nicht !!!

          • 1. Wenn man das Ganze außer Acht lässt, wird man keine Lösung finden.
            2. Was ist denn ein „Grundeinkommen“?
            3. Dir und Dich verchechsle ich nicht, dass kommt bei mich nicht vor :-)
            Autobahnen: Wer bezahlt die denn jetzt? Willst Du mir erzählen, dass der Staat irgenwas besser oder günstiger könnte, als ein Unternehmen im freien Markt? Schon mal eine öffentliche Ausschreibung gesehen?
            Sehr gerne würde ich Maut statt Steuern zahlen. Die zahle ich wenigstens nur, wenn ich die Straße auch benutze und finaziere damit keine Kriege!

        • Dein Clown hat aber sehr schön vorgerechnet, warum ein BGE immer funktioniert. Vor allem kostenmäßig, ist es sogar billiger, wie das jetzige Zwangs- Bestrafungssystem, auch (nicht nur) weil viele personal intensive und teure Behörden samt ihrer ultra-teuren Beamten (samt teuren Pensionen) wegfallen würden.

          • @stan nochmal:
            „Lisa ich möchte wetten dass diese Schnapsideen durch die Bankenmafia selbst immer wieder gestreut werden, in der Regel durch angeblichen Experten die meistens irgendeine staatliche Stelle bekleiden.“

            Bitte verschon uns doch mit solchen dummen Verschwörungstheorien. Ich lese von dir was dieses Thema angeht, kein einziges Argument nur Andeutungen, Vermutungen und völlig undifferenzierte Pauschal-Behauptungen, die du an keiner Stelle beweißt. Was du über BGE schreibst, ist Grober Unfug,
            weil alle deine Argumente dazu schon vor Jahrzehnten widerlegt wurden.

          • mach Dich nicht lächerlich, es gibt Tausende möchtegern Oekonomen die in der Theorie alles picco bello berechnen, Realität sieht anders aus. Ich kann mich noch gut erinnern wie ein stolzer Preisträger des Nobel Memorial Prize in Economic Sciences einen neuen Investmentmodel berechnet hat und den Long-Term Capital Management Fond mitgegründet hat, die Pleite war gigantisch und hat fast das gesamte System mitgerissen. Es ist völlig egal wer das „Geld“ aus der warmen Luft produziert, der Staat oder die Privaten, beides ist Falschgeld.

          • ich habe es hier schon mehrmals bei anderen Artikeln begründet a habe es nicht vor, es für alle Unterbelichteten zu wiederholen. Es ist mir schon klar, dass die Versprechen etwas gratis zu kriegen für den ungebildeten Plebs sehr verlockend sind.

      • Hallo Mona Lisa – es ist nicht Kaufkraftverlust gemeint, sondern einfach ein Schwund des Geldes an sich. Es ist damit nicht mehr für Hortung und Anhäufung geeignet sondern dient der breiten Bevölkerung zur Grunddeckung ihrer Bedürfnisse ähnlich dem Bedingungslosen Grundeinkommen. Und es wird jeden Monat vom Staat neu geschöpft, für die Bürger, den Staat und für (Umwelt-)Sanierungsmaßnahmen. Unendliches Geldmengenwachstum – und damit auch Geldentwertung (Kaufkraftverlust) – wird durch den Schwund verhindert. Stell es dir wie in der Natur vor: Ein Apfelbaum in deinem Garten „schenkt“ dir jeden Monat 10 Äpfel, die die du isst, versorgen dich, die die übrig bleiben verderben. Wer mehr wissen will kann ja nachlesen auf http://www.gradido.net

        • ach soooo, also kein Kaukraftverlust sondern Kaufkraftschwund, und im Hintergrund wird der gütige Väterchen Staat die Seifenblasen aufpumpen und ein Paradies breitet sich aus. Damit könntest du am Fastnacht auftreten, Erfolg garantiert.

        • …. wie, – ein Schwund an sich ? Wo schwindet es denn hin ?
          Ich versteh nur Bahnhof !
          Pffft – 10 Äpfel essen, der Rest verdirbt !
          Wollen Sie mich veräppeln !?

  2. Die Kernaussage, dass der Staat oder die Region wieder Herr über das Geld seiner Bürger sein sollte, dass Privatbanken letzlich den Bürger verarmen und die oben stehenden reicher machen, ist für mich erst mal entscheidend. Ob BGE oder sonst was bleibt erst mal im jetzigen Leben Vision einer gerechten Gesellschaft – doch in jetzigen Realität kann es nicht mehr so weiter gehen, dass man den Bürger in Wahrheit beraubt und seine Wertschöpfung Stück für Stück quartalsgemäß abwertet und gegen andere Menschen auspielt. Zukunft kann aber keine regionale Kamingemütlichkeit sein – die Lebensverhältnisse (bezüglich Partizipation des Bürgers) auf der ganzen Welt driften gefählich auseinander – weil es von Finanzkriminellen so gewollt ist.

    • Unsinn, Deine Kernaussage ist total falsch, schon der Titel oben ist gelogen, wir haben keine private Geldschöpfung, das Geld=Schulden, es gibt kein einzige Dollar(Euro) der nicht durch Schulden enstanden ist, und die Berge der Schulden sind unter direkter Beihilfe und Komplizenschaft der Politik entstanden, ohne die politische Korruption wäre es gar nicht möglich, was der Clown also verlangt ist, das die bisherige Bankenmafia und Staatsmafia fusioniert und vor allem, das grösste Problem des aktuellen Systems ist der Kaufkraftverlust und der ist in seinem „neuen“ System fix eingebaut, das heisst der Bürger wird noch mehr vom Staat abhängig und leichter kontrollierbar, denn seine Ersparnisse verschwinden laufend.

      • „schon der Titel oben ist gelogen, wir haben keine private Geldschöpfung,…“
        Und was ist dann Giralgeld? Weist du überhaupt, was da passiert?
        Natürlich, wenn du jetzt wieder mit albernen Wortklaubereien ankommst, ich weis, das echte Werte dadurch nicht entstehen.
        Aber die Bank schreibt sich es nun mal gut ohne es je besessen zu haben und obendrein verzinst und verzinseszinst sie ihr Luftgeld auch noch.

        • es ist keine Wortklauberei, es ist eine Tatsache, an der Geldschöpfung ist nur die Bereicherung privat, genau wie bei jeder politischen Korruption, der Staat hat den Zahlungsmittelzwang (legal tender) eingeführt und ohne ihn wäre es nicht möglich. Dass du es nicht verstehst überrascht mich allerdings nicht.

          • Trotzdem wird das Geld in die Wirtschaft investiert und verzinst, wie jeder echte Wert und da ist das Problem – es ist kein Wert, aber wird wirtschaftlich genau so behandelt.

            Mit diesen Aussagen zeigst du – genau wie beim BGE- das du einer der vielen Pseudo-Ökonomen bist, die heute rumlaufen (wahrscheinlich arbeitest du bei einer Bank-da ist sowieso Hopfen und Malz verloren).

            Das Problem heute ist, das nicht reale Werte mit realen Werten finanziert werden sollen. Und bei Spekulation z.B. entsteht genauso jede Menge Luftgeld, wie beim ganz normalen Giralgeld – bei dem bescheißt die Bank ganz direkt – bei der Spekulation etwas indirekter, indem sie die Verbraucher über den Preis bezahlen läßt.

          • @Mathias
            du plappertst einen Unsinn nach dem anderen, das meiste aus der Luft geschöpfte Geld wird nicht investiert, sondern in den Konsum gesteckt, ein Kredit der in die Produktion investiert wird wird durch den Verkauf der Produkte likvidiert, ein Konsumkredit aber nach Verbrauch bleibt, du tust die wirtschaflichen Prozesse gar nicht verstehen. Zins ist nur im fiat money System problematisch, um so mehr als er manipuliert wird, unter goldgedeckter Währung ist der durch den Markt bestimmter Zins aber ein unverzichtbarer Regulator. Ich muss dich entäuschen, für eine Bank habe ich nie gearbeitet. Die Spekulation ist nur ein Symptom, nicht die Ursache der Probleme.

      • @Stan: Der Clown hier sind Sie. Augenscheinlich intellektuell unfähig, den Text zu verstehen oder beim Gradido-Link nachzulesen, wie es funktioniert, stattdessen pöbeln und beleidigen.
        Vielleicht machen Sie sich mal schlau, wie Geldschöpfung aktuell funktioniert und denken dann nochmal nach.
        MfG.

        • Geldschöpfung, na ja, als ich begonnen habe mich mit dem Thema zu beschäftigen, hast du noch an deinem Nachtopf gesessen und zum Inhalt mjam mjam gesagt. Ich habe mir die Seite angeschaut und nach weniger Sätzen aufgehört zu lesen, an Dummheit kaum zu übertreffen, Marxismus neu verpackt, Kinder in Osteuropa würden sich totlachen, die wissen wie es funktioniert, wenn der Staat alles regelt, du solltest Venezuela besuchen, der letzte Schrei der Weltverbesserer. All dieser Schwachsinn wie BGE, Vollgeld, oder Gradido ist nur das aktuelle System, aus der Umkleidekabine herausgekrochen

  3. Der Mensch muss arbeiten, die Banken schaffen dann die Arbeitsentlohnung aus dem nichts indem sie einfach ein paar zahlen im Computer erzeugen so genanntes Buchgeld. Zusätzlich kommt hinzu das mit dem Buchgeld der Arbeitnehmer zum Beispiel Grundstücke Häuser aber auch Papiere wie Derivate gekauft werden. Sie schaffen Geld aus dem Nichts und Handeln damit mit dem Versprechen das die Menschen das schon wieder real erarbeiten werden. Das ist Sklaverei und ein Konglumerat von Nichtstuern bzw. Betrügern, Die einen sind die, die Menschen für sich arbeiten lassen(Superreiche) und die Banken erzeugen die Belohnung dafür aus dem nichts. Wir arbeiten also alle für Leute die keinerlei Leistung erbringen und daher nicht in der Realität leben.

    • Der Staat also wir muss Herr über das Geld werden. Es bestimmt immer derjenige die Belange des Staates der auch das Geld drucken kann. Momentan ist es so das der Staat bei Privatleuten verschuldet ist die niemand kennt. Und die Verschuldung der Staaten Programm ist weil immer eine Geldverknappung vorliegt die durch weitere Schuldenaufnahme des Staates ausgeglichen werden muss also eine Zwangsläufige verschuldung von Staaten, der Staat sind alle Arbeitnehmer, der eigentlich garnicht versachuldet sein kann weil wir etwas tun. Wenn man bei der Bundesregierung anfragen würde an wem die 30 MIlliarden gezahlt werden gibt es keiner Antwort sie wissen es nicht.

      • du bist ein hoffnungsloser Fall, der Staat sind nicht alle Arbeitnehmer, das tut man nur den Menschen so sugerieren, der Staat ist nur eine kleine Gruppe korrupter Parasiten die Hand in Hand mit der Bankenmafia die Bürger enteignen, du plapperst ständig über Sachen die du nicht verstehst. Jeder der sich durch die Politik vertretten fühlt sollte den Arzt aufsuchen.

      • Erschwerend kommt hinzu das die Meschen keine eigene Identität haben. Der Mensch ist komplett programmiert daher braucht man nur um die Menschen zu kontrollieren gegensätzliche Programmierungen erfinden wie Staaten, Religionen bzw Geschichte. Weiterhin müssen die Menschen nur noch ein wenig gequält werden. Das passiert durch Schulen, Beruf, Justiz, Christiannisierung, Moslemisierung, Krieg, Folter, Hartz4, DIktatur usw so das die Menschen immer ohne es zu wissen für ihre Peiniger arbeiten weil sie ausschließlich nur deren Meinung vertreten, Hinweis Stockholm Syndrom. Das liegt am limbischen System. Wir lernen ausschließlich durch Bilder auch Gefühlsbilder und Erfahrungen nach dem Zufallsprinzip.

        • Das limbische System besitzt ein Machtzentrum das als Erfahrungsausführinstrument dient um zu überleben. Nehmen wir einen Menschen an der noch unprogrammiert ist also nicht mal weiß was er essen soll. Es existiert nur HUnger und die Umwelt dann wird der Mesch nur überleben können wenn es viele von ihm gibt. Hinweis die Urmutter ist kein Mensch!!!! Also ein Unprogrammierter Mensch kriecht los steckt sich etwas im Mund und stirbt. Das passiert solange bis einer nicht stirbt und dann diese Zufallserfahrung Nahrungsaufnahme abspeichert als Erfahrung. Das Bewußtsein ist die Summe der ERfahrung die grundsätzlich von Bildern abhängt die nicht bewertet werden können vom Menschen. Wir alle bekommen fertige Programme also Maaßstäbe programmiert.

          • Das Machtzentrum wird immer die Erfahrung des Menschen verteidigen weil es für den Menschen Lebensnotwendig ist. Beipiel wir müssen Arbeiten und brauchen Geld um zu Leben. Die Menschen können das nicht hinterfragen weil das limbische System alles bestimmt es ist übergeordnet und es verarbeitet nur BIlder ohne diese bewerten zu können. Einfaches Beispiel eine Maus hat vier Geschwister die von einem Adler(Schatten von oben) gefressen werden dann weiß die überlebende Maus das ein Schatten von Oben Leben bedeutet und muss immer danach unbewußt handeln weil sobald das BIld oder auch Gefühl alle SInneswahrnemungen kommt zum Leben notwendig ist. Wenn diese Programmierung nicht mehr durch ERfahrung entsteht sondern durch Schule….

  4. …ist es keine ERfahrung mehr die einen Realitätsbezug hat zur UMgebung sondern es kann auch alles ERfunden sein wie das Geld, Staaten, politische KOnstrukte, religion, geschichte und was eine sehr große Rolle in der Gesellschaft spielt nämlich Feindbilder. Da wir verhungern wenn wir kein geld haben wird der Betrug vom limbischen System als lebensnotwendig angesehen also Machtzentrum und verteidigt ohne das die Bilder real sein müssen. Die programmierung erfolgt durch Eltern die schon programmiert wurden, Schule, Beruf, gesellschaftsform, medien, Unterhaltung alles was Bilder, Gefühle zwänge auf die Menschen abfeuert. Die Menschen sind so gut wie nicht bewußt das Bewußsein ist ein Programm daher mögen wir auch die IT so.

    • Hinweis die EIgene erfahrung wird immer vom limbischen Machtzentrum verteidigt deshalb enstehen Streitigkeiten, Kriege auch wenn zwei Menschen im grunde dasselbe wollen. Jeder Mensch verteidigt instinktiv seine spezielle eigene programmierung gegenüber der programmierung des anderen Menschen ohne wirklich zu verstehen um was es geht daher auch der ganze ärger. DIe Menschheit wird vollständig kontrolliert und zwar solange bis es ihnen klar wird aber es ist fast unmöglich weil die meisten nichtmal ca. 65 Prozent so einfache programmierungen wie die addition von zwei Brüchen beherrschen.

      • Es wird sich also nie etwas ändern, beispiel durch wahlen, wenn die Menschen nicht ihre Eigenen ERfahrungen machen(Mut). Sie müssen ihrer Neugier(anderer bereich des limbischen Systems) nachgehen. Das tun sie aber nicht weil ihre Programmierung es ihnen verbietet bzw der neugier Grenzen setzt durch solche Betrugsmodelle wie der Ökonomie, Gesellschaft, Justiz, Politik, Wissenschaft usw.. Ökonomie bdeutet einige denken sich was aus, Peter A Diamond Us-ökonom Hartz4, oder glauben etwas zu wissen weil man es mit Mühe ihnen beibrachte und diese verteidigen es dann über ihr Machtzentrum wie Bankensystem und abhängige beschäftigung und die mehrheit also weltweit mehr als 90 prozent arbeiten wobei immer nur Minderheiten also Faschismus profitiert

        • Hedonista, da hast du dir viel Mühe gemacht um zu erklären, was viele nicht verstehen werden.
          Ich z.B. dividiere mich deshalb gern zurück auf Grunderfahrungen, dort liegt für mich mein Gerechtigkeitspool, den ich immer dann abfrage, wenn komplexe Fremdinstallationen den Geist überfordern. Eigentlich ganz einfach: überall dort, wo das Resultat ungerecht ist, gilt es das System mittels geistiger Anstrengung zu verstehen und wenn möglich legal zu verändern. Ist dies nicht möglich, nimmt man die „Waffen“ des Feindes und richtet sie gegen ihn. Fehlt auch hier die Möglichkeit, hilft nur noch die Komplettverweigerung, und ich denke, an diesem Punkt sind wir angekommen !

  5. Was Dr. Zorn über das BGE schreibt, unterstütze ich jedenfalls.
    Ich war selbst einmal mehrere Jahre arbeitslos und habe in der Zeit in den ganzen nutzlosen Maßnahmen Dutzende andere Arbeitslose getroffen.
    Niemand von denen – ich eingeschlossen – würde wegen etwas über 1000€ z.B. seinen Beruf aufgeben, weil – oh Wunder! – die meisten genau diesen Beruf wollten und gerne darin arbeiten.

    Ohne soziale Kontakte alleine zuhause rum hocken für das bischen Geld, das macht niemand! Andererseits sind Leute dann eben nicht mehr mit H4 erpressbar.

    • aha, da haben wir es, natürlich können alle mal Arbeitslos sein aber mehrere Jahre? Dann bist du entweder Faul oder Unfähig, es wundert mich nicht dass du BGE unterstützt und am Staat parasitieren möchtest.

      • Man kann auch Arbeitslos werden ohne ein fauler Schmarotzer zu sein (Firmenverkauf z.B. Pleite z.B.). Aber sowas können sich ein Schmalspur-Banker am Schalter einfach nicht vorstellen – ich weis. Tatsächlich werden in DE sogar die Meisten ohne eigenes Verschulden arbeitslos. Ich kann es z.B.auch nicht ändern, wenn so ein Pseudo-Ökonom, wie du, der dann zu allem Unglück auch noch Manager einer Firma wird, beschließt, das die Firma im Ausland weiter produziert. Oder die Hälfte der Belegschaft wird durch Automatisierung ersetzt. Was machste dann?

        Es ist einfach so, das es in DE und vielen anderen Ländern aus diesen Gründen einfach nicht mehr Arbeit für alle gibt – als Pseudo-Ökonom kann man sich sowas einfach nicht vorstellen ich weis.

        • Arbeitslos werden und bleiben ist ein Unterschied, du verstehst nicht einmal mein Text. Wer weiss was sich Smalspurbanker vorstellen, ich habe nie für eine Bank gearbeitet, ich sehe nur was sich Sandhaufen „Banker“ wie du vorstellen und das ist wahrlich ein Jammer, du solltest es behandeln lassen, es könnte chronisch werden.

          • Von „arbeitslos bleiben“ hab ich auch nie etwas geschrieben. Du liest einfach Texte nicht richtig – kann da sein? Arbeiten tu ich längst wieder. „War“ hatte ich geschrieben. Kauf dir mal eine Brille.

            Als älterer AN hast du in der Raubwirtschaft in DE heute generell ab 45 Probleme einen Job zu kriegen, völlig egal, wie deine Qualifikationen sind, da müssen für dich wohl fast alle in DE „faule Schmarotzer“ sein.

            Aber ich sehe, du bist wohl Schweitzer, da hat man generell leichte Probleme mit der Wahrnehmung in anderen Ländern.

          • @Mathias
            Arbeitslos bleiben für mehrere Jahre, hast du geschrieben, ist ja egal, ich will dir deine Träume nicht nehmen du würdest es sowieso nicht kapieren, du hast offensichtlich nicht begriffen warum der Realsozialismus kollabierte, deswegen verstehst du auch nicht warum auch BGE usw. kollabieren muss. In jedem Umverteilungssytem hat jemand die Entscheidungsgewalt und an dem Jemand wird es immer scheitern, es ist der Faktor Mensch, Jeder ist korrumpierbar,darum kann kein Zentralismus je funktionieren. Deswegen kann nur Freebanking funktionieren, die Menschen werden schon wissen was Geld ist und was nicht, sie brauchen keine möchtegern Oekonomen, die ihnen Gedanken vorkauen,sie reagieren dezentral und das ist es.

  6. „Kunden werden zum Zinsverzicht eingeladen und für Kredite sollen in Zukunft keine Zinsen, sondern kostendeckende Gebühren verlangt werden. Der Kunde erhält als Gegenwert nicht Rendite sondern die Gewissheit, dass sein Geld sinnstiftend, ethisch und ökologisch verantwortlich sowie dem Gemeinwohl dienend verwendet wird “

    langsam habe ich Angst, ob die potentiellen Kunden vor lauter Andrang die „ethische“ Bank nicht zertreten, sie dürfen der Bank ihr Geld gratis zur Verfügung stellen und dafür für Kredite keine Zinsen zahlen, die werden in Gebühren umbenannt, ich lach mich tot, auf welcher Wolke 7 leben diese Fantasten?

    • Sie leben in der Realität – im Gegensatz zu dir – als Pseudo-Ökonom einer Bank kannst du dir einfach keine Wirtschaftskreisläufe vorstellen, dazu reicht deine Ausbildung nicht aus.

      Nochmal ein Versuch : Eine Wirtschaft ist ein Waren – und Geldkreislauf (anders als bei einer Feudalwirtschaft – deswegen geht das derzeitige System auch unter).

      ALLES was der Staat beim BGE ausgibt kommt auch wieder rein: A)über indirekte und direkte Steuern B) Darüber, das der Binnenkonsum erhalten bleibt – was zur Folge hat das Unternehmen mehr Geld verdienen und dadurch mehr Steuern zahlen. Außerdem zahlen die Angestellten ebenfalls Lohnsteuern und je mehr eine Firma verkauft, umso mehr kann sie „Steuerzahler“ (Belegschaft) einstellen.

      • Es kommt alles wieder rein – auf Heller und Pfennig.

        Allerdings – und da muß ich dir recht geben – ist es in der derzeitigen Feudalwirtschaft nicht möglich, wenn z.B. sogg. „Unternehmer“ großer Konzerne ihre Steuern nicht mehr bezahlen und großangelegte „Steuervermeidungsprogramme“ fahren, in dem sie mit Briefkasten-Firmen auf selbst gekauften Südseeinseln ihrer sozialen Pflicht nicht nachkommen – da hast du deine Schmarotzer!

        Weil dieselben Unternehmer gleichzeitig gerne die kostenpflichtige(!) Sozial-und Infrastruktur eines Landes in Anspruch nehmen und dadurch Kosten verursachen, die sie von anderen bezahlen lassen.

        In einer Raub- oder Feudalwirtschaft wie z.Zt. ist BGE tatsächlich nur eine romantische Utopie.

  7. Mit einem Schlag könnte man dieses kranke korrupte System aus Banken, Politik und Wirtschaft zerbrechen lassen. Schuld sind wir selbst, weil wir es mit unserem Kredit- u. Konsumrausch unterstützen – denn wir lassen uns täglich von einer materiellen Flut verführen, damit Unbeteiligte sich die Taschen voll hauen können. Wenn es uns gelingt zur Bescheidenheit des Nötigen zurückzukehren, das eigene Leben kreativ zu entdecken, unsere eigenen Fähigkeiten wieder nutzen – dann trocknet dieses korrupte System auf Dauer aus. Was uns aber zerbricht ist Neid und mangeldes Selbstwertgefühl – diese Maden sind nämlich auf UNS angewiesen – denn sie verführen und drohen zugleich – einfach mal Nein sagen und fragen, was dieser Quatsch soll.

    • Die Diskussion das System über weniger Konsum zu crashen, hatten wir schon min. 20 x.
      Das wird nicht funktionieren, denn wenn wir weniger konsumieren, holen sie fremde Völker ins Land, die dann statt unsrer konsumieren. Sie bekommen Kredite aufgeschwatzt und sind damit in der Spirale gefangen – Arbeitssklaven die einen Kredit abzahlen müssen, – konsumieren werden sie, solange die Kohle reicht, freiwillig.
      Das System kann man nur lahmlegen, indem alle von heut auf morgen, ihre Arbeitskraft entziehen ! Und dies muss passieren, BEVOR der Ersatz in der Lage ist die Arbeit zu übernehmen. Nur dann steht Politik und Wirtschaft auf dem Schlauch, und nur dann kann man Forderungen stellen !
      Es tangiert also gleich Null, wenn wir weniger…

      • …konsumieren !
        Außerdem sparte man dabei Geld, das man über Bargeldverbot, Negativzins und Enteignung einfach abgenommen bekommt ohne einen Gegenwert zu erhalten.
        DAS ist der ausgefeilte Maden-Plan !
        Die Stellschraube Konsumverzicht zieht nicht mehr, der Schraubendreher befindet sich in feindlicher Hand !
        Es gibt nur noch die Stellschraube Arbeitskraftentzug, und wer weiß wie lange noch. In den Fabriken kann der Austausch relativ schnell stattfinden. Für die Polizei, das Militär und in der Security-Branche wird auch schon fleißig fremdrekrutiert.
        Uns läuft die Zeit weg, sieht das eigentlich keiner !?
        Wir können unmöglich auf langwierige Experimente setzen !!!

      • „Das System kann man nur lahmlegen, indem alle von heut auf morgen, ihre Arbeitskraft entziehen !…“

        Seh ich auch so. Aber dann wirst du von unseren Qualitätsmedien als Schmarotzer (obwohl die viel weiter oben sitzen) beschimpft. Wir leben in einer Diktatur und gegen eine Diktatur gibt es nur Zivilen Ungehorsam. Das ist den Herrschenden sehr bewußt.

        Deswegen werden auch die großen Medienkampagnen gegen Arme und Arbeitslose gefahren. Du sollst stolz auf „deinen“ Minijob mit dem dazu gehörenden Hungerlohn sein! Leider fallen viele auf diese Masche rein > siehe Stan Hope uva

        • Eigentlich dachte ich mir den Arbeitskraftentzug in einem größeren Stil, – dabei wäre es ziemlich egal, was die Systemmedien zu melden haben.
          Nebenbei, wär mir das auch relativ schnuppe, es ist ja für eine gute Sache und außerdem, wenn die Maden, die Wirtschaft, die Banken, die Kirchen, die Wirtschaftsflüchtlinge, das Ausland, die EU, kurzum alle außer den Arbeitnehmern die alles finanzieren, an und in Deutschland schmarotzt, wird es höchste Zeit, dass wir mal von uns selbst profitieren !!!
          Es lebe das Proletariat ! – und das gefälligst mit Stolz !

  8. >“BGE 1200Euro?“ 500 Euro reichen auch (Pro Nase, also auch Kinder)“
    >“..durch den geplanten Schwund des Geldwertes..(Gradio)“
    Durch den Schwund wird der Bürger enteignet, also das Gleiche wie bisher.
    >“Banken Gewinne?“ Ein Bank muss keine Gewinne machen, es reicht, die Kosten zu decken!
    >“Bank Für Gemeinwohl?“ Besser für Menschenrechte oder Einzelwohl!
    Der Ruf nach Gemeinwohl kommt immer aus Diktaturbewegungen!
    >“Komplementär- und/oder Regionalwährungen können helfen..“ Nein, nicht solange die
    Wechselkurs zum Euro fixiert sind!

    Herr Zorn will uns wohl in eine neue Falle führen?

    • Überhaupt nicht durchgerechnet. BGE 500 € „reichen auch“. Wie soll das gehen, wenn alleine die Krankenkasse im Schnitt 250 € kostet? Von Miete, Heizung, Strom und Kleinigkeiten wie Lebenhaltung haben wir da noch gar nicht gesprochen.
      In der heutigen Ökonomie tummeln sich nur noch Mathematik-Hasser, keiner kann heute wirklich noch rechnen.

      • Bei uns (A) kostet die Krankenkasse 50€ für Privat oder Selbstständige. Wer Arbeit hat zahlt unter einer Grenze gar nichts. Privatversicherung gehört eigentlich nicht in die SV. Wer mehr als eine Einzimmerwohnung und Kleinigkeiten will soll arbeiten gehen. BGE ist nicht da, um zu …

        • von solchen Beträgen träumen wir hier in DE nur. Selbst die Billigste AOK locker das 5 – fache. Und dann muß man Zahnersatz auch noch selber zahlen (kostet ja nur ein paar Tausender mehr, was solls?).

          Die Gesundheitspolitik scheint bei euch wesentlich fähiger (vlt. weniger auf Bereicherung von Funktionären?) ausgerichtet.

          Auch ich würde für ein BGE nie und nimmer meinen Beruf aufgeben, selbst wenn ich von dem Geld nicht abhängig wäre. Schon deshalb, weil es einfach ein gutes Gefühl ist, gebraucht zu werden.

          • Oweh, da ist es aber Essig mit dem Arbeitskraftentzug.
            Mein Mann ist auch so einer, den werd ich bei einem Generalstreik fesseln müssen, damit er nicht zur Arbeit gehen kann.
            Ich hab da Null Problem, ich ging schon immer zum Gelderwerb arbeiten. Natürlich hab ich mich persönlich auch eingebracht, aber über die Arbeit definiert, hab ich mich noch nie.
            Als Frau wird man ja auch ständig im Privatleben gefordert und gebraucht, da gibt’s das „gute Gefühl“ jeden Tag gratis – im doppelten Sinn !

  9. Ich bin da geblieben, weil ich mich mit allen sehr gut verstehe und es ein gutes Arbeitsklima war.

    So als Admin in einem großen Laden machts schon viel Spass. Allerdings ist der Laden jetzt gekauft worden, d.h. ein Jahr hab ich noch, danach, das Übliche (Rauswurf) halt. Vorher lügen die neuen Besitzer einem noch schnell die Hucke voll. „Habt keine Sorge, alles wird so bleiben, wie es war“.

    Hab ich schon 3 Mal erlebt, danach ist für mich Zapfenstreich – krieg eh nix mehr in meinem Alter.

    • Deswegen erzeugen Leute wie Stan (wer länger Arbeitslos ist, ist grundsätzlich faul) bei mir oft herzliches Gelächter, weil sie keine Ahnung von der Arbeitswirklichkeit haben.

      Wir kriegen hier speziell in der BRD amerikanische Arbeitsverhältnisse, da geht es auf die Dauer nur noch mit Totalboykott – sonst gehen alle vor die Hunde- aber den müssen dann alle annähernd gleichzeitig machen – sonst wirkts nicht.

      • Nee, da müssen nicht alle gleichzeitig mitmachen. Wenn ein gekündigter Ingenieur mit zig Jahren Erfahrung gefeuert wird, weil er „zu teuer“ war und sich danach weigert als Selbstständiger für einen Hungerlohn für die gleiche Fa. weiterzuarbeiten, dann müssen die mit dem billigen Jungspund weiterwursteln oder teure Ingenieurleistung zukaufen

      • Seh ich auch so !
        In der Schweiz (Stan) und auch in Österreich (Sentinel) gibt es mit Sicherheit andere Vorraussetzungen, die die Gesamtlage um einiges verändern.
        Sentinel schreibt z.B. vom Ingenieur der sich weigert für weniger Lohn als Selbstständiger zu arbeiten, – da kennt er wahrscheinlich nicht das deutsche Vergehen der Scheinselbstständigkeit ! Wenn man in D als Selbstständiger regelmäßig für nur einen oder auch zwei Auftraggeber arbeitet, dann ist man scheinselbstständig und damit strafbar. Als solcher ist man nämlich nicht Rentenversicherungspflichtig und betrügt also die Rentenkasse. Man muss nachweisen dem Markt als Selbstständiger auch zur Verfügung zu stehen.
        Und solche „kleinen“ Diff. zwischen den Systemen wird es einige…

        • …geben, weshalb es müßig ist Parallelen zu suchen. Wenn man immer davon ausgeht, dass hier alles ist wie dort, führt dies nur zu laufenden Mißverständnissen. Vielleicht wäre es angebracht, darauf zu vertrauen, dass wenn es um Deutschland geht, die Deutschen sich wohl auskennen und ihre Schlußfolgerungen auf Basis der eigenen Realitäten ihre Richtigkeit haben !

          PS : Für Matthias ! Hab mich verklickt !

          • Doch den Paragraphen gibt es hier auch. Ab zwei Firmen als Kunden ist das aber kein Problem mehr. Aber, wer sich ausnutzen lässt, ist sowieso selber schuld. Passiver Widerstand, wo immer es geht. Hat schon der Alois Irlmaier gesagt, „Nur noch die Dummen werden Steuern zahlen.“.

  10. Regionales Gels -Ja, unterliegtdem freien Markt, das bessere setzt sich durch.
    BGE -nein, irgendwer muss es verdienen, selbst wenn es weltweit umgesetzt wird, dann nur mit zwang. und dies ist grundsätzlich abzulehnen

  11. Herr Zorn sollte seine Buchhaltungskenntnisse REPETIEREN! – Damit er nicht in genau dieselbe FALLE geht wie alle anderen!

    Es gibt keine PRIVATE Geldschöpfung! – Wenn ich eine Einlage wiederausleihe, dann nur wenn diese ein GEGENWERT FÜR BARGELD darstellt! – Ich kann aber keine Darlehens-Beträge nochmal ausleihen!

    Aber mit jedem Umlauf – Einlage – Ausleihen – nimmt logisch die Bilanzsumme ZU! – ==!! GELD das sind Schulden!!! – Versuch mal Deine !!Schulden!! (das was da nachher in der Bilanz steht!) auszugeben, wenn Du das Darlehen bereits ausgegeben hast! – DAS ist die Argumentation aller VOLLGELD-Pfosten!
    Es gibt leider nur wenige, die das mit dem Geld verstanden haben!
    http://www.sffo