in Finanzsystem

Die EZB (Europäische Zentralbank) wird bald schon eine „zusätzliche Lockerung“ ihrer Geldpolitik veranlassen, heißt es in einer Stellungnahme der Präsidentin Christine Lagarde. Die hat sich vor einem entsprechenden Ausschuss des EU-Parlaments dazu geäußert. Sie wies auf die kommende Zinssitzung am 10. Dezember hin und meinte, die EZB werde die „Instrumente auf Basis aktueller Informationen anpassen“. DAs ist recht klar.

Lagarde: EZB war erfolgreich

Die Präsidentin der Zentralbank ging davon aus, die EZB sei mit ihren Maßnahmen zum Beginn der ersten Corona-Welle „sehr erfolgreich“ reagiert. „Wir werden die aktuelle Phase der Krise mit demselben Ansatz und derselben Entschlossenheit angehen“, meinte die EZB-Präsidentin.

Das heißt übersetzt gesagt: Die EZB wird mit hoher Sicherheit weitere Anleihen-Aufkäufe tätigen, also die Anleihen von Staaten der EU sowie wahrscheinlich auch von Unternehmen, die auf diesem Wege Geld aufnehmen wollen. Zudem hatte die EZB den Geschäftsbanken langfristige Kredite überlassen. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die EZB weitere Kredite an die Banken vergibt.

Die Risiken für den Euro sind enorm: Wenn die Geldpolitik „locker“ wird, heißt das übersetzt formuliert, die Geldmenge wird sich erhöhen. Damit aber wird bei fallender Produktionsmenge letztlich eine geringere Menge an Waren und Dienstleistungen auf eine höhere Menge an Geld treffen. Dies begünstigt in aller Regel und in den meisten historischen Situationen einfach die Inflation.

Steigende Inflationsraten erwarten Ökonomen zwar schon seit längerer Zeit – dies allerdings hat sich bis dato zumeist nur an einzelnen Märkten niedergeschlagen. Immobilien sind teurer geworden. Ebenso sind die Aktienmärkte deutlich in die Höhe geschnellt. Die Folgen zahlen vor allem private Haushalte: Wenn die Inflationsrate steigt – Löhne und Einkommen aber nicht: das zahlen die „Normalen“. Dank EZB. Hier finden Sie weitere Hinweise. 

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Kommentar

  1. Um den Punkt 1 zu realisieren, muss der EZB ein großer Teil der Unternehmen gehören. Dann können diese verstaatlicht werden und zu VEB umfunktioniert werden = Kommunismus

    https://www.weforum.org/agenda/2016/11/8-predictions-for-the-world-in-2030/

    1. Alle Produkte werden zu Dienstleistungen (d.h. kein Eigentum mehr!)
    2. Es gibt einen globalen Preis für Kohlenstoff
    3. Die US-Dominanz ist vorbei.
    4. Selbstfahrende Autos und personalisierte Medizin
    5. Wir essen viel weniger Fleisch.
    6. Die syrischen Flüchtlinge von heute, die CEOs der 2030er Jahre.
    7. Die Werte, die den Westen aufgebaut haben, werden bis zum Zerreißen getestet.
    8. „In den 2030er Jahren werden wir bereit sein, die Menschen auf den Roten Planeten zu bringen.“