in D/A/CH

Die deutsche Pflegewirtschaft ist wirtschaftlich am Boden. Die Altenpflege etwa sucht dringend Kräfte, Jens Spahn bedient sich bereits im Ausland. Auf diesem Boden – und diesen Meldungen – gedeiht und wächst ein eminentes Altersarmutsproblem heran. Wer heute ehrenamtlich hilft, wird morgen aller Wahrscheinlichkeit nach selbst unter Altersarmut leiden. Auf diese Formel lassen sich die vorliegenden Daten ohne Übertreibung herunterbrechen. So nahm der „Focus“ das Thema jetzt auf. Dabei wird ein „Dekan für Sozialwesen“ der Dualen Hochschule in Baden-Württemberg zitiert, der sich mit dem Thema beschäftigt hat. Die Probleme liegen ohnedies auf der Hand.

70 % der Ehrenamtlichen Frauen

Ehrenamtliche Tätigkeiten werden oft von Frauen übernommen. Die sind sozialen Problemen gegenüber empfänglicher, weisen Studien nach. Wahrscheinlich haben sie teils auch mehr Zeit, wenn bspw. Kinder das Haus verlassen haben etc. Die Kombination dieser Faktoren führt dazu, dass Frauen oftmals in soziale Ehrenämter gehen, um zu helfen. Bis auf „Aufwandsentschädigungen“ kommt nicht viel dabei heraus.

Die Rentenbezüge im Alter orientieren sich an den eingezahlten Beiträgen, die wiederum einen Anteil an den Erwerbseinkommen darstellen – wer arbeitet, ohne dafür solche Einkommen zu beziehen, wird im Alter bestraft. Das Thema ist an sich altbekannt. Die Regierung kümmert sich hier um – nichts.

Sie sieht zu, wie die Ehrenämter faktisch missbraucht werden, um eine an sich nicht finanzierbare Leistung zu erbringen – bzw. eine nicht finanzierte Leistung. Die Rettung der Pflegewirtschaft wird auf dem Rücken von Frauen ausgetragen, die auf spätere Rentenansprüche verzichten. Kompensationszahlungen nimmt der Staat nicht vor.

Hier könnte der Empfänger dieser Leistungen zur Zahlung von Rentenbeiträgen verpflichtet werden, der Staat selbst einzahlen oder eine Grundrente helfen. Diese ist in den Niederlanden bereits Realität. Dort werden 70 % des Mindestlohnes bezahlt – dies wären bei uns etwa 1.000 Euro brutto monatlich.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Das sind die neuen Trümmerfrauen und gerade diesen Frauen gehört eigentlich die Hochachtung des deutschen Volks. Das macht aber unter diesen Mißständen keinen Schlußstrich. Einen Schlußstrich mit einer volksherrschaftlichen Verfassung.

  2. Die Regierung kümmer sich um nichts.
    Wie sollte sie auch dazu Zeit haben.
    Ist sie ja vollauf damit beschäftigt mit der ‚Jagd gegen Rechts‘
    Danach kommen die ‚Refugees‘
    Also wann sollte man sich um solche Peanuts wie die eigenen Bürger kümmern?
    Das würde ja womöglich Geld kosten, dann könnte man womöglich nicht im Ausland und bei den Refugees mit ‚voller Hose stinken‘

  3. „Die Altenpflege etwa sucht dringend Kräfte, Jens Spahn bedient sich bereits im Ausland.“

    Das Spahnferkle und alle anderen Lobbyisten, genannt Politiker, nutzen jede Gelegenheit, um Ausländer zu holen. Es geht um die Ausrottung des Deutschen Volkes.
    Es gibt keinen einzigen Grund auch nur einen einzigen Ausländer aufzunehmen.

    • Und die ausländischen Arbeitskräfte kommen im Erwachsenenalter. Pflegerinnen mit 30 oder 40 Altersjahren, sind hier keine Seltenheit.
      Sie haben die Kinder verlassen, um finanziell besser da zu stehen. Das Problem ist die niedrige Bezahlung, beim Mangel an deutsch Kenntnissen, oder fehlende Übersetzungen und Anerkennungen der Heimatausbildung. Die meisten von ihnen, sind sofort auf Zuschüsse, wie Wohngeld u.a., angewiesen. Erhalten später welche Rente? Wenn überhaupt.

  4. Die Mißwirtschaft in der ehrenamtlichen Arbeit wird bei Rentnern weiter ausgebaut. Der Entlastungsbeitrag nach §45 Abs. 1 SGBXI über alltagsunterstützenes Angebot… ist m.E. eine Abzocke an Rentnerinen. Die Pflegekasse leistet gegenüber dem Märkischen Sozialverein 8,00 € /Std.. Der Ehrenamtler wird mit 5,00€ /Std abgespeist. Bei einer Entfernung des Einsatzortes von 10km, verbleiben nach Abzug der Fahrkosten 1,50€/std. Es rechnet sich überhaupt nicht, wenn 1,5 Std die Betreuung durchgeführt werden soll. Aufwand und Nutzen kein Verhältnis .Ausbeutung von Rentnern,deren Rente zum Leben nicht reicht.

  5. Menschenunwürdige Tricksereien. So wurden die Renten, bei den Rentnern mit den Rentenhöchstsätzen von 2.500 – 3.000, EUR., 2017 im Westen, um ca. 2% erhöht. Das macht bei 2.500.- EURO, einen monatl., Zugewinn von 50.- EURO aus. Bei den Mini-Rentnern mit 500.- EURO Rente, sind das 10.- EURO /monatl., also 100.- EURO im Jahr. Die Rentenerhöhung dieses Jahres betrug, 3,2% im Westen und bringt den Mini-Rentnern überhaupt nichts. Denn ein solcher Mini-Rentner, kann nicht ohne die viel zu niedrige Grundsicherung existieren. Diese Grundsicherung aber, steht ihm immer nur als „Regelsatz“ zu. D. h., Die Rentenerhöhung wird auf diesen Regelsatz/Bedarf angerechnet. D.h., die Rentner mit Grundsicherung bleiben immer auf dieser Rentenkürzung sitzen.