in Finanzsystem

Die Corona-Krise könnte eine Bankenkrise nach sich ziehen. Die Banken haben nun nach Auskunft der Europäischen Zentralbank einen Bestand von 1,4 Billionen Euro bezüglich fauler Kredite zu befürchten. Das ist erheblich. Als „faul“ gelten Kredite, bei denen die Rückzahlung deutlich gefährdet erscheint. Dies dürfte vor allem deshalb ein immer höherer Betrag werden, weil die Wirtschaftskrise anhält.

Deutschland beispielsweise hat es dennoch den Unternehmen erlaubt, Insolvenzanträge jetzt zu verschleppen. Teils wurden auch Bankdarlehen gestundet. In der Folge schiebt die Bankenlandschaft einen Berg absehbarer Probleme vor sich her.

Bilanzen sollen „durchkämmt“ werden

Die EZB weiß dies – und fordert in Person des Chefs der Bankenaufsicht, Andrea Enria, die Banken dazu auf, ihre Bilanzen auf „faule Kredite“ zu durchkämmen.

„Die Banken sollten einen ehrlichen Blick in ihre Kreditbücher werfen und prüfen, welche ihrer Kunden die Krise wirklich überstehen werden“, so ließ Enria die Banken über das „Handelsblatt“ wissen. Die Institute müssten damit jetzt anfangen, „damit die Welle an faulen Krediten gar nicht erst zu groß wird.“

Das dürfte fast zu spät sein. Immerhin hätten einige Banken inzwischen Risikovorsorge betrieben, indem sie Rückstellungen bilden oder die Kredite neu bewerten. Dennoch würde in einem „Extremszenario“ das Volumen der faulen Kredite auf 1,4 Billionen Euro steigen können und die letzte Finanzkrise noch übertreffen (also 2008 und die fortfolgenden Jahre).

Dieses Extremszenario ließe sich aktuell noch nicht ausschließen, so der Aufseher. Damit könnte die „Konsolidierung“ der Bankenlandschaft durch die Corona-Pandemie folgen. „Konsolidierung“ heißt, dass die Banken ggf. zusammen gehen werden oder einige Banken Insolvenz anmelden werden.

Dafür zahlen dann allerdings nicht – nur – die Eigentümer, sondern unter Umständen auch die Bankkunden. Die Einlagensicherung bei den Banken für Ihr Konto dürften dann evtl. nicht mehr reichen. Schützen Sie sich.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar

14 Kommentare

  1. Die absolute Herrschaft des Internationalen Kapitals
    wird weitergehen .
    Nach dem letzten vom Internationalen Kapital verursachten Zusammenbruch des Finanzsystems wurden die verantwortlichen Banken nicht etwa abgewickelt,
    sie wurden mit „too big to fail“ gestärkt.

    Mit Corona wurde die Ausschaltung elementarer Freiheitsrechte durchgesetzt und mit der schrittweisen Abschaffung des Bargeldes gehen wie auf die totale Versklavung durch das Internationale Kapital zu .

    • Ich weiß nicht, was Sie unter „Internationalem Kapital“ verstehen. Das Grundproblem liegt in der unbeschränkten Geldvermehrung quasi aus dem Nichts. Davon profitieren jeweils die Erstbezieher des frischen Geldes auf Kosten aller anderen. Es ist in Wahrheit ein Betrug großen Ausmaßes an die Geldbesitzer und der produktiv arbeitenden Bevölkerung. Seit 1971 ist der letzte Schranken einer Teildeckung des Geldes durch Präsident Nixon gefallen. Ein Goldstandard würde das Problem sofort lösen. Bevor jedoch das geschieht, wird man das Bargeld abschaffen.

      • „Internationales Kapital“ ist eine lose Interessengemeinschaft
        von IWF über Weltbank und FED und EZB ,
        Kapitalkonglomerate wie BlackRock mit einer Kapitalverwaltung von Billionen Dollar bis zu einzelnem Milliardären wie Soros oder Gates ,
        die gemeinsam haben, mit ihrem Geld Macht auszuüben und in maximalem Machtwahn gleich das Geschick aller Menschen bestimmen wollen
        und damit die Selbstbestimmung der Menschen untergraben und Demokratie untergraben .

  2. Alles kein Problem! Wir sehen doch, wie es laufen wird. Eine Bank hat einen faulen Kredit. OK. Um diesen abzusichern, gibt sie Anleihen heraus. Diese werden ihr ja von der EZB regelrecht aus der Hand gerissen, mit AAA Bonität versehen und verschwinden dann im großen „EZB Topf“. Niemand wurde geschädigt. Dem Kreditnehmer, werden die Schulden erlassen. Der Bank wird der faule Kredit durch neu gedrucktes Geld der EZB ersetzt. Letztere schreibt einfach an, bis zum Sankt Nimmerleinstag. Ist doch alles OK, oder? Wat räääächt Ihr Euch nur immer so auf. Das sind doch Peanuts gegenüber dem „Great Reset“. Dann ist eh alles wieder sauber.

  3. Geldphantasie

    Ein Praktikant in der EZB bekommt die Aufgabe zugeteilt, den Geldbetrag in das EDV-System einzutippen, den die „ehrenwerten“ Hüter des Geldes allmonatlich bekanntlich aus der Luft zaubern. Als passionierter Handy-Daddler hat er aber Probleme mit der Tastatur und tippt bei der Eingabe der vielen Nullen, eine Null zuviel ein. Einmal auf ’Enter’ gehauen und – dumm gelaufen! – gleich zehnmal soviel Geld „gedruckt“ und das ganze natürlich auch gleich so kackeblöd ins System gestellt, daß man’s nicht mehr korrigieren kann.

    Der Praktikant geht schweißgebadet nach Hause, denkt an den Skandal, den seine Patzerei verursachen wird; schläft die ganze Nacht nicht und kommt morgens zum erwarteten Zusammenfalten ins Büro.

    Und was passiert?

    Nix, denn keine Sau hat’s gemerkt!

    • Der war gut. Gibt es überhaupt noch eine seriöse Bank, das ganze System ist Betrug am Menschen und das geht schon 100. Jahre so.
      Seitdem alles digital ist hat es nur Ausmaße angenommen, die es jedem der noch denken kann offensichtlich machen, das alles Betrug ist!

    • Der Praktikant hat wenigstens noch ein Gewissen und macht sich Sorgen. Für die professionellen Gelderschaffer ist dieser Betrug an der produktiv arbeitenden Bevölkerung jedoch etwas Selbstverständliches und niemand wird sie dafür zur Verantwortung ziehen. Es ist nur noch verrückt. Dieses System ist für die Herrscherklasse so genial, dass man es freiwillig niemals aufgeben würde. Aber alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei… Enden.

    • Früher mußte jeder arbeiten, wenn er Geld haben wollte! Aber, wenn es mit Geld drucken einfacher geht, warum nicht? Nur von wo kann man die Lizenz zum Geld drucken bekommnen? Ansonsten könnte es kaum Probleme mit einen guten Coputer und Drucker geben.

      • Ich habe einen guten Drucker. Wäscheleine im Keller. Dort trocknen die Scheine nach der Nachbehandlung. Alles so echt, dass die Scheine auch von jeder Bank problemlos akzeptiert werden. Was DIE können, warum sollten wir das nicht auch?

    • Der Praktikant sollte die Bank wechseln. Wenn er eine Stelle hat und am besten zeitnah auch umziehen. Aber nicht sofort dann das wäre Schwachsinn. Es muss nicht Düsseldorf sein, aber Bonn ist auch eine angenehme Stadt ;-)

    • Die systemrelevanten Banken wird man retten, aber der totale Wirtschaftszusammenbruch ist vorprogrammiert. Es ist nur eine Frage der Zeit. Diese Wahrheit wird dem Volk bis zuletzt verschwiegen.

  4. Das Experiment Euro

    ist schon seit Jahren gescheitert. Würden die Deutschen nicht zahlen, dann wären der Euro und die EU längst Geschichte. Durch die Zementierung einer Transfer- und Schuldenunion werden jetzt noch mehr deutsche Steuergelder an die seit Jahren hoch verschuldeten EU-Südländer übergeben. Das kann nicht gut gehen, denn Deutschland ist am Ende. Durch die Masseneinwanderung der letzten sechs Jahre, sind die Immobilienpreise und die Mieten unbezahlbar geworden. Der Bürgerkrieg wird demnächst in Deutschland und in Europa ausbrechen.

  5. Na, dann lasst doch die Banken zusammenbrechen wie Eintagsfliegen! Wo liegt das Problem? Deutsche Banken waren und sich eh nur Profitgeier geworden! Jetzt gibt es eine Riesenklatsche dafür! Großen Konzernen wurden schon immer ohne große Überprüfungen die Kredite einfach so hinter geworfen! Jetzt nicht jammern hier! Deuschland hat schon über zogen lange nur faule Kredite verteilt! Hoffentlich die Bankenkrise überirdisch hart für alle werden! Stasideutschland hat endgültig fertig die Wirtschaft kaputt gewirtschaftet! Top Ergebnis, alle Neune!