in Europa

Was auch immer in der Weltpolitik geschieht, es geschieht nichts zufällig. Stets stehen Gedanken hinter einem Geschehen. In der Regel aber ein ganzes Gedankensystem.

Einige Tage vor der Entscheidung der Briten über einen Austritt aus der Europäischen Union ging die folgende Meldung durch Wirtschaftsteile unserer Medien:

„Das englische Pfund ist auf ein Jahreshoch gegenüber dem Dollar gestiegen. In Tokio entsprach ein Pfund wenige Stunden vor Öffnung der britischen Wahllokale kurzzeitig 1,4844 Dollar.

So stark war die Währung das ganze Jahr über noch nicht. Auch gegenüber dem Euro legte das Pfund im Vergleich zum Mittwoch zu. Nach Ansicht von Analysten setzten die Händler mehrheitlich darauf, dass die Briten für einen Verbleib ihres Landes in der EU stimmen.

Ein solches Ergebnis sei bereits ‚fast komplett eingepreist‘, erklärte Angus Nicholson vom Finanzunternehmen IG. Dennoch seien die Märkte ‚unglaublich nervös‘ und sprunghafte Kursentwicklungen seien in den nächsten 24 Stunden ‚wahrscheinlich‘.“[1]

Der Kern der Manipulation

Weitere Berichte schildern, wie die Wettquoten im traditionell wettfreudigen Großbritannien auf einen Verbleib in der EU massiv gestiegen seien.[2]:

„Der Brexit war ein Schwarzer Schwan mit Ansage und kurzer Selbsttäuschung: In den letzten Tagen vor dem Referendum haben sich viele noch ein letztes Mal der Illusion hingegeben, dass man nur zu warten brauche, bis die Lage besser wird. Die enge Verquickung von Politik und Finanzindustrie zeigte der EU-Gegner Nigel Farage. Er war der erste, der bekanntgab, dass die EU-Befürworter gewonnen hätten. Das Pfund schoss in die Höhe. Wenige Stunden später stellte sich heraus, dass das Gegenteil der Fall war. In der Zwischenzeit könnten Spekulanten ein Vermögen verdient haben. Welche Rolle Farage spielte, wird nie bekannt werden.“

Ebenso wird wohl nie restlos geklärt werden, wer alles von diesem plötzlichen Hochschießen des englischen Pfundes profitiert und wer durch den ebenso plötzlichen Fall verloren hat. Dass im Sektor der Finanz- und Währungsspekulationen als dem sekundären Wirtschaftskreislauf durch die ungeheuren Summen von aufgeblasenem Scheingeld sämtliche Werkzeuge zu jeder Manipulation der Kurse vorhanden sind, ist offensichtlich. Dies ist folgerichtig gleichbedeutend mit Manipulationsmöglichkeiten in der Politik und in der ahnungslosen Öffentlichkeit.

Noch immer ist es nicht zum Allgemeinwissen geworden, dass dieser verbrecherische, sekundäre Wirtschaftskreislauf, in dem Geld und Wertscheine als Ware gehandelt werden, dem primären und legalen Wirtschaftskreislauf von Produktion und Handel Billionen entzieht. Diese Billionen fehlen zur Konsolidierung der Wirtschaft und damit dem Erhalten oder Neuschaffen von Arbeitsplätzen. Seltsamerweise fragen sich nur wenige Menschen, wohin die Billionen EURO fließen, welche die EZB jährlich zur Ankurbelung der Wirtschaft flüssig macht.

Könnte es eventuell sein, dass diese gar nicht der Primär-Wirtschaft zugutekommen, sondern in den zu ihr parallel verlaufenden Finanzkreislauf fließen und dort eine Eigendynamik entwickeln, durch welche viele Länder verarmen und wenige Finanzoligarchen unglaublich profitieren? Das ist gar keine Frage, sondern das ist die Antwort. Es ist so.

Folgerungen

Somit kann wiederum mit den Deutschen Wirtschaftsnachrichten in Bezug auf den Brexit gefolgert werden:

„Der Brexit als Katalysator eines morschen globalen Finanzsystems ist nicht, wie einige Kommentatoren meinen, ein Konflikt ‚Alt gegen Jung‘ oder ‚Stadt gegen Land‘ oder ‚Gebildet gegen Ungebildet‘. Der Brexit macht die Bruchlinie sichtbar zwischen dem einen Prozent und den 99 Prozent auf aller Welt. Der Brexit beendet den Alptraum vom Crash, indem der Crash zur Realität wird. Grundlegende Verwerfungen werden in den kommenden Monaten mit dem Label ‚Brexit‘ versehen, weil man auch damit ganz praktisch Sündenböcke gefunden hat. Es werden die ‚dummen Briten‘ sein, denen man die Schuld an der Misere in die Schuhe schieben kann. Doch hinter dem Brexit lauert der echte Crash: Er geht nicht auf das Konto von Wutbürgern. Er ist das eiskalte Kalkül von zynischen Geschäftemachern in Politik und Finanzwirtschaft, die bisher noch bei jedem Crash unerkannt und unbestraft geblieben sind.“[3]

In der englischen Zeitung ‚The Guardian‘ hat der us-amerikanisch-ungarische Doppelbürger, George Soros, geb. 12. Aug. 1930, exakt das Zenario des ‚unerwarteten‘ Ausgangs der Brexit-Abstimmung in einem Gastbeitrag vorausgesagt. Er geht dabei von einem Einbruch des Pfunds von 20 Prozent aus.[4] Zuvor hatte das Soros Fund-Management mehrere Aktienpakete abgestoßen und anstelle dessen Gold und Anteile von Gold-Minen erworben. Weiter ist da zu lesen, dass gemäß Wall Street Journal das Soros Fund-Management insgesamt 30 Milliarden Dollar verwalte. Bereits im Jahr 1992 habe der US-Investor gegen das Britische Pfund gewettet und einen großen Gewinn eingestrichen. Soros meint, dass das Britische Pfund bis auf 1,15 Dollar fallen könne, was in Großbritannien zu höherer Inflation und sinkender Kaufkraft führen könne.

Bedeutungsverlust des Finanzzentrums London

Gemäß der Nachrichtenagentur ‚reuters‘ droht nun dem Finanzzentrum London ein Bedeutungsverlust:

„Internationale Großbanken gaben sich gelassen. ‚Goldman Sachs hat sich in seiner Geschichte immer wieder an den Wandel angepasst‘, sagte der Chef der US-Investmentbank, Lloyd Blankfein. Sein Kollege Jes Staley von der britischen Bank Barclays verwies darauf, dass sein Haus sich schon vor dem Referendum als ‚transatlantische Bank‘ mit Verankerung in Großbritannien und den USA aufgestellt habe ‚ – unabhängig davon, ob das Vereinigte Königreich in der EU bleiben würde‘. Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat einem Insider zufolge Pläne, 1000 ihrer 6000 Beschäftigten in London nach Dublin oder Frankfurt zu versetzen.“[5]

Also, dann können wir ja beruhigt sein, wenn die Herrscher der Welt einen Weg gefunden haben … Im Bewusstsein aber, dass Konzerne (allen voran Finanz- und Rüstungskonzerne, dann aber auch Öl-, Chemie- und Lebensmittelkonzerne) in Zusammenarbeit mit den von ihnen durch Volkswahlen ‚demokratisch‘ gewählten Regierungen ein raffiniertes System der Bürgermanipulation aufgebaut haben, schreit der Freiheits- und Gerechtigkeitssinn nach einem anderen System.

Zur richtigen Zeit, das Richtige denken, es aussprechen und tun

Die Frage ist, wie das weltweite Manipulationsnetz der Finanzoligarchen unterlaufen werden kann. Klar ist, dass eine Wende nur über die Bewusstseinsarbeit der milliardenfach missbrauchten Bürger dieser Erde stattfinden kann. Hier liegt die Krux: Wer ist bereit, sich von liebgewordenen Bequemlichkeiten, welche uns dies Strippenzieher hinter der Manipulation bieten, nicht beherrschen zu lassen? – Nutzen kann er diese ja trotzdem. Aber vielleicht wäre es besser zu einem anderen Zweck, als zur alltäglichen Selbstverblödung?

Das System der Weltfinanzoligarchen kann dann unterlaufen werden, wenn wir durchschauen, dass die Macht der Herren dieser Welt einzig und allein darauf beruht, dass sie Geld als Ware behandeln und mit Geldwerten so spekulieren wie mit Waren. Da liegt das Grundübel der Gesellschaftsentwicklung seit ca. 600 Jahren. Aber die missbrauchten Bürger wollen es nicht sehen, wohl weil sie in der Verblendung leben, selbst auch irgendwann von diesem die Weltordnung bestimmenden Gedanken profitieren und sich der Elite annähern zu können.

Aber Geld ist keine Ware. Geld ist ein Gutschein, der ein Anrecht auf Ware verspricht. Und dort, wo der Handel mit diesen Gutscheinen beginnt, liegt das Krebsübel der Menschheit, gegen welches jegliche Krankheit, welche von der WHO in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft als schlimmste Geisel definiert wurde und werden wird, bloß das zarte Säuseln eines feinen Sommerwindes bedeutet.

So wird der Brexit vielleicht einige Konfusionen bewirken, vordergründig werden dem Bürger durch vermeintlich mehr Mitbestimmung möglicherweise einige Zuckerchen verteilt, welche er dankbar und seine Blindheit weiterpflegend entgegennimmt – aber ändern wird sich nichts. Wir werden weiter von einer potentiell faschistischen Elite (Zusammenwirken von Staat und Konzernen) beherrscht werden, und solange wir unser Auto haben, den Fernseher jeden Abend einschalten dürfen und genügend zu essen kriegen, werden wir uns nicht weiter aufregen.

Wie aber wäre es, wenn endlich bei den ach so ‚menschenliebenden‘, ‚gutmenschentümelnden‘ NGOs, Friedensbewegungen, Gewerkschaften, grünen, sozialdemokratischen und noch linkeren Parteien und meinetwegen auch bei den diskreditierten Rechten der Ruf nach einer Aufhebung dieses Manipulations-Systems der Weltfinanzoligarchie wach würde. Wenn sich die Heuchler aller dieser Bewegungen irgendwann einmal aufraffen würden, diesen einzig vernünftigen Gedanken in unserer Zeit zu denken, dass Geld keine Ware ist, und dass daher mit Geld und Wertscheinen nicht spekuliert werden darf! Dieser Gedanke gehört in die Verfassung eines jeden Rechtsstaats.

Dies impliziert, dass Staaten deren Verfassungen, Spekulationen mit Geld und Wertscheinen zulassen, Unrechtsstaaten sind. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn dieser Gedanke sich durchzusetzen vermöchte, dann könnten staatliche Gebilde jeglicher Art gesunden. Aber dieser Gedanke wird nicht gedacht, weil er den Finanzoligarchen nicht behagt und deren manipulative Machenschaften bis tief in unsere Lebensgewohnheiten eingreifen –, und wir uns die Freiheit nicht herausnehmen, diesen Gedanken in uns leben zu lassen, uns dafür zu begeistern und uns für dessen Verwirklichung einzusetzen. Hier beginnt es – mit der Freiheit des Gedankenlebens.

Basel, 25. Juni 2016                    Fritz Frey

[1] Neue Luzerner Zeitung, Donnerstag, 23. Juni 2016, (sda/afp)
[2] http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-wetten-buchmacher-setzen-auf-grossbritannien-in-der-eu-a-1097806.html
[3] Deutsche Wirtschaftsnachrichten, 25.06.2016, Stunde der Wahrheit als Auslöser der nächsten Finanz-Krise.
[4] https://www.theguardian.com/commentisfree/2016/jun/20/brexit-crash-pound-living-standards-george-soros
[5] http://de.reuters.com/article/banken-deutschland-idDEKCN0ZA2IE

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Kommentar

38 Kommentare

      • Lies : „Abgrenzung Volksentscheid und Referendum“ !
        Was klappt dann nicht mehr ???
        Wer schießt wen platt und warum ???

      • Ja, ich konnte ihn auch lesen !
        Frau Wagenknecht findet also, es sei ein legitimes demokratisches Recht der Bürger, sie per Volksabstimmungen z.B. über TTIP und CETA abstimmen zu lassen, aber ein Referendum für einen Dexit geht dann doch zu weit !?
        Wieso komm ich mir grad vor, als sei ich im Kindergarten und die Kindergärtnerin hat mir erlaubt mit dem Löffel zu essen, aber über die Gabel gibt es keine Diskussion !?
        Wenn ich sie wär, würd ich eher nix sagen, als sowas ! Oder soll das eine Taktik sein, nach dem Motto : erstmal mit der Tür im Scheunentor ins Haus fallen ?

  1. Glaubt ihr eueren Scheiß eigentlich noch selbst. Anfangs hab ich ja noch gedacht, tolle Seite inzwischen aber austauschbar, könnten auch Infobolg oder Compact sein.

      • Was klaust du mir meine Sprüche du blöde Ziege – das ist meine Spruch… „dir den Sch… reinzuziehen“

        Bau die deine eigenen Sprüche und Finger weg von Fremden Sprüchen ! ! !

        ;-)

          • Äh…..Ich bin sprachlos ! Ich habe das Bedürfnis dich darauf aufmerksam zu machen, dass du meinen Benutzernamen „Bengelchen“, bitte nicht mit dem „Bengel“ verwechselst ! Ich distanziere mich von solchen Aussagen und möchte nicht verwechselt werden !!!

    • Europäische Union – Britannien, Rosenkrieg? Es scheint, dass die meisten Parlamentarier der EU einen Rosenkrieg gegen die Briten anfangen wollen, alleine aus Rache für den Brexit! Bei jeder schmutzigen Scheidung leiden die Kinder, die in diesem Fall die EU-Bürger und die Briten sind. Wenn die EU aber friedlich einer Scheidung zustimmt und den wirtschaftlichen Handel von Geld und Gütern weiterhin zulässt, wird es keine nennenswerten Auswirkungen zu erwarten sein. Nur wenn die EU wegen Rachegelüsten den Briten Steine in den Weg legt, schadet sie der EU und den Briten. Dann wird es eine selbstverwirklichte Prophezeiung für den Absturz beider Scheidungsgegner geben. Wenn der Text gefällt, darf er geteilt werden!

    • Die Befürworter der europäischen Union haben nach dem Brexit von Britannien ein Problem. Wenn die EU weiterhin mit den Briten einen guten Handel von Gütern und Geld zulassen und die Auswirkungen der Wirtschaft werden kaum merklich, wird der Brexit in anderen Ländern Nachahmer finden. Wenn die EU aber extra die Wirtschaft und den Handel der Briten boykottiert, um Nachahmer abzuschrecken, schadet das auch der EU und der deutschen Wirtschaft. Was nun, Frau Merkel? Wenn der Text gefällt, darf er geteilt werden!

    • Zur Sache. England bzw Groß Britanien, hat sich seit Jahre immer wieder gegen die EU gestellt. Immer wieder mit Austritt gedroht um bestimmte Sonderrechte zubekommen, viele Dinge in England sind bereits anders als in der Union, nun hat Cameran wieder einmal der Union gedroht und den Brexit gestartet. Doch diesmal hatte die andern EU Mitglider die Schnauze voll. Und haben sich nicht mehr den Britten untergeordnet um sie auf Teufel komm raus in der EU zu halten. Und nun haben die Engländer sich für den Ausstieg entschieden. Dumm, den nicht die EU bestimmt mit wem man handelt sonder duie Weltwirtschaft und für die ist ein großer Markt für Investitionen intressanter als ein kleines Land. Wir leben op es uns passt oder nicht nun mal in einer globalisierten Welt. Des weitern hat man sich aus der Freihandelszone verabschiedet, das heißt es wird wieder Zölle geben was die Import Preise anhebt, was Waren und Produkte treure macht. So das es weniger Inlandskonsum geben wird und bestimmte Dinge sehr teuer werden. Ebendso der Export erschwert wird da nun auch der mehr Geld kostet da mehr Aufwand betrieben wird und das meiste kriegt man auch wo anders und dann wahrscheinlich günstiger, was sich auf das Brottosotialprodukt aus wirkt, da mit gr0ßer wahrscheinlichkeit dadurch weniger Produziert wird und amn weniger Arbeitnehmer braucht. Zu dem verleirt das Pfund stark an Wert. Denn der Wert des Gedes liegt ja im Brottosozialprodukt ab. Geld hat ja immer einen Wert im Hintergrund. Das alles wird dazu führen das Groß Britanien bald riesen Probleme bekommt.

      • Wenn die wesentliche Aussage des Artikels betrachtet wird, ist es diese: Geld ist keine Ware, sondern es ist ein Gutschein, bzw. ein Anrecht auf Ware. Daher soll mit Geld und mit Anrechtsscheinen und Derivaten nicht spekuliert werden, weil sonst dem primären Wirtschaftskreislauf die Mittel zur Entfaltung entzogen werden. Es entsteht Verarmung, Arbeitslosigkeit usw. Ist es so schwer dies zu verstehen. Dass die Politik und die Finanzwirtschaft so verquickt sind miteinander rührt aus diesem Fehler her. Daher gilt es die Naturgesetzmässigkeit zu erkennen, dass GELD KEINE WARE IST – und dass daher nicht damit spekuliert werden darf. Aber offensichtlich ist es wirklich schon so weit, dass dieser einfache Gedanke nicht verstanden wird.

        • Sibylla, YES !
          Man stelle sich mal diesen Wahnsinn vor: Ganze Völker arbeiten produktiv um DAS Geld zu erarbeiten, was Wenige nur für sich, aus dem Nichts generieren !
          Das dabei jede Volkswirtschaft bis zum Sankt Nimmerleinstag verschuldet ist und früher oder später zusammen brechen muss, ist logisch !
          Da hilft auch keine Gelddruckmaschine der Welt mehr weiter.
          Es ist bitter Zeit und unumgänglich, diese Luftnummer-Vermögen in den Kreislauf zurückzuführen der dafür malocht hat !
          Vielleicht werden die Völker dann wenigstens Schuldenfrei. Aber für die Zinsen auf den Schuldenuhren, müssten endlich mal die arbeiten, die bisher in Saus und Braus lebten und die größten Sozialschmarotzer der Menschheit sind !

    • da sind die Britten jetzt selber drauf gekommen, und nun sehen sie den Schlamassel in den sie sich geritten haben. Und nun versucht man krampfhaft die Zeit raus zu zögern, damit man das Ruder vielleicht noch rumreissen kann. Nur das wiederrum ist schlecht für die EU, denn esrtens sind nun Anleger und Investoren verunsichert und fragen sich zu recht kann ich noch in die EU investieren und zweitens könnten nun auch andere Länder diesen Weg gehen um ihre Intressen im in der EU gegen den Willen der anderen Mitglieder aufdrängen. Das will man natürlich nicht. Da sonst die EU unregierbar würde und es aufjedenfall zum Zerfall führen würde.

    • Deshalb drängt man England nun zu schnellen Ausstieg. Was auch nur bedeutet das die Briten jetzt den Antrag einreichen, danach haben die übrigens 2 Jahre Zeit sich aus der EU zu verabschieden. Was genügend Zeit sein sollte sich von der Union zu trennen. Und das Leben eines kleinen Nationalstaat zu führen der mit Armut, Arbeitslosikeit und Unruhen zukämpfen hat.

      • Immerhin, es ist ein Standpunkt !
        Nun ist es aber so, dass dein faktisches Wissen alle andern hier auch wissen, – wie du es jedoch in seiner Komplexität deutest, ist deine Auslegung/Meinung. Also kannst du nicht sagen, andere hätten ein Halbwissen und das dies der Grund für daraus resultierenden Unsinn und Verblendung sei, nur weil es nicht deiner Auslegung/Meinung entspricht !
        Ich würd jetzt gern noch deine Ausführungen lesen, zu : „super, dann klappt bald gar nichts mehr in der Welt und wir schießen uns dann alle gegenseitig Platt !“ – wie begründest du das ?

      • So was Dummes hab ich lang nicht gehört! Das war ein Referendum, keine Volksabstimmung, das Parlament hat das letzte Wort und da sind komischerweise zwei Drittel für den Verbleib, auch Schottland und Irland wollen mehrheitlich bleiben. GB war das einstige Land, das immer wieder Brüssel, eine nicht von den Menschen in der EU gewählte Institution von in ihren eigenen Ländern geschasste und abgewählten Politikern eine Plattform gebend, massiv kritisiert hat. Warum müssen hochbezahlte Nichtskönner über die Krümmung einer Gurke oder Banane debattieren, anstatt sich um z. B.: 7 Millionen Kinder in D zu widmen, die unter der Armutsgrenze leben, in anderen EU Staaten wahrscheinlich noch schlimmer?

  2. Herr Frey, Applaus !
    So ein tolles Statement gibts nicht alle Tage !
    Sie haben ja so recht. Ein Haushalt kann die schönsten Regeln auf die Pinnwand geschrieben haben, aber wenn jede Nacht einer vom Keller hochschleicht und sich an der Haushaltskasse bedient, werden auf Dauer familiäre Kriege ausbrechen.
    Ich bin dafür den Keller auszuräuchern !

  3. Ach, und Großbritannien hat auch überhaupt nioe Weltmachtstreben gehabt? Sage nur Malvinen, Gibraltar, Zypern, von der Kolonialpolitik mal ganz abgesehen, und dann – wie war das noch mit dem Commonwealth?

    • Du sagst es selbst : „gehabt“
      Unterschwellig mag da noch so manches lodern, aber Weltmacht (?) – vielleicht im Schlepptau der Amis – wenn man nicht aufpasst !

    • Europäische Union – Britannien, Rosenkrieg? Es scheint, dass die meisten Parlamentarier der EU einen Rosenkrieg gegen die Briten anfangen wollen, alleine aus Rache für den Brexit! Bei jeder schmutzigen Scheidung leiden die Kinder, die in diesem Fall die EU-Bürger und die Briten sind. Wenn die EU aber friedlich einer Scheidung zustimmt und den wirtschaftlichen Handel von Geld und Gütern weiterhin zulässt, wird es keine nennenswerten Auswirkungen zu erwarten sein. Nur wenn die EU wegen Rachegelüsten den Briten Steine in den Weg legt, schadet sie der EU und den Briten. Dann wird es eine selbstverwirklichte Prophezeiung für den Absturz beider Scheidungsgegner geben. Wenn der Text gefällt, darf er geteilt werden!

    • Die Befürworter der europäischen Union haben nach dem Brexit von Britannien ein Problem. Wenn die EU weiterhin mit den Briten einen guten Handel von Gütern und Geld zulassen und die Auswirkungen der Wirtschaft werden kaum merklich, wird der Brexit in anderen Ländern Nachahmer finden. Wenn die EU aber extra die Wirtschaft und den Handel der Briten boykottiert, um Nachahmer abzuschrecken, schadet das auch der EU und der deutschen Wirtschaft. Was nun, Frau Merkel? Wenn der Text gefällt, darf er geteilt werden!

      • Sehr klug Bärbel !
        Stimmt, es ist eine Brüssler Zwickmühle !
        Jetzt kann die selbsternannte EU-Kommision mal zeigen was sie drauf hat. Aber ich schätze, sie werden vordergründig das Wahlvieh sanktionieren und sich hintenrum gütlich einigen.
        Die Wirtschaft wird keinen Schaden nehmen. Es wird ein bisschen mehr Bürokratie und ein bisschen weniger Gewinn, wobei der Gewinnverlust nach unten ausgelagert wird, also Lohnkürzungen. Und wenn man schon dabei ist, gleich noch ein bisschen mehr als nötig wäre um den Verlust auszugleichen, womit auch die Sanktion werbewirksam abgedeckt wäre. So oder anders, die Eliten verlieren nie. Es führt kein Weg daran vorbei : seinen gerechten Lohn muss man sich „abholen“ !!!

  4. Lies dir den Artikel hier durch. Und denken musst dabei. Im unteren Teil steht sowas aehnliches . Und der Kommentar war @. Und Mona Lisa ist auch ziemlich daemlich. Donald Duck kannst auch nehmen. Oder denk dir mal selbst was aus. Da verstehst dann auch mal was.

    • Von dir hört man immerzu : „Dummheit, Dummheit, Dummheit überall“ könntest du mal sachlich werden und auf den Punkt kommen ? Möglichst so, dass es irgendwer außer dir selbst auch noch verstehen kann !

      • Liebe Mona Lisa,
        Deine Gedanken sind eine Grundlage zur weiteren Diskussion.
        Eventuell könnte es sein, dass es hier immer wieder Leute gibt, die einen vernünftigen Austausch verhindern wollen. Es ist natürlich nicht im Interesse des Systems, wenn wirklich essenzielle Fragen diskutiert werden.
        Henry Ford sagte ja schon: Wenn heute das Volk das Finanzsystem durchschauen würde, dann hätten wir morgen die Revolution – o.ä. Das bedeutet, dass Gedanken die zum Durchschauen notwendig sind, sofort unterdrückt werden sollen. Entweder durch Dogmen, durch Fakes oder durch Trolle.

  5. Ceta soll grad durchgewunden werden, NATO macht Großmanöver an russischen Grenzen, SPON macht Propaganda gegen Trump und für Clinton, Merkel macht Geschäfte mit türkischem Despoten, Fraking soll vom BT durchgewunken, SPD ist für möglichst schnellen Austritt der Briten! Ich könnt so weiter machen. Die Menschen in der EU sollten möglichst schnell und friedlich diesem Gesocks von “ gewählten, selbstherrlichen Regierenden“ ein Ende bereiten! Wir sind das Volk, ich bin kein Bürger, sondern ein Mensch, der friedlich und in Harmonie mit alle anderen Menschen zusammen leben WILL! Ich habe fertig.

  6. Mona Lisa von Frau zu Frau, Dummheit ist nicht strafbar, also darf es Dumme geben. Idioten gibt es aber auch genuch! Nur sollte man grad Diese meiden. Nichtbeachtung tut mehr weh, als eine schallende Ohrfeige, in diesem Sinne MfG

  7. Trolle Dogmen und Fakes…. Und Zitate. Selber denken. Nicht gleich gelerntes nachsabbeln. Lies den Artikel und denk.nach ueber das du nicht verstehst anstelle einzelne Phrasen zu interpretieren wie in der Dummschule. Und Trolle gibt es im Maerchen. Die erzaehlen die den Dummen. Die glauben daran. Wie Religion. Alle das Gleiche. Nicht mal eigenes Glauben. Der Brexit ist ein Maerchen. Und Dumme interpretieren das noch.