George Soros-Mann berät Angela Merkel in der Flüchtlingskrise

Foto: George Soros, Vorsitzender, Soros Fund Management / Harald Dettenborn / wikimedia.org / CC BY 3.0 DE

Foto: George Soros, Vorsitzender, Soros Fund Management / Harald Dettenborn / wikimedia.org / CC BY 3.0 DE

Hinter der Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin reihen sich seit Wochen zwielichtige Gestalten ein. Auch ein einflussreicher Merkel-Berater wird mittels Stiftung indirekt von George Soros finanziert.

Angela Merkels Flüchtlingspolitik basiert auf relativ einfachen Punkten. In Kooperation mit der Türkei soll die „Orbanisierung“ der EU – mitsamt Grenzzäunen – verhindert werden und Europa in Kontingenten Flüchtlingen aufnehmen. Diese Strategie ist aber keinesfalls neu. Dahinter steckt ein Plan, der bereits seit Anfang 2015 ausgearbeitet wird.

Maßgeblich dafür verantwortlich ist die „Europäische Stabilitätsinitiative“ (ESI), ein vornehmlich westeuropäischer Think-Tank in Vereinsstatus mit US-amerikanischen Einflüssen. Der „Focus“ berichtet: „Bereits im Oktober 2015 veröffentlichte die ESI ein Strategiepapier namens „Merkel-Plan“ zur Lösung der syrischen Flüchtlingsproblematik. […] Dieser Plan sieht vor, dass Deutschland ein festes Kontingent von Syrern aus der Türkei aufnehmen soll. Mit einem geregelten Asylprozess solle den Flüchtlingen eine Perspektive geboten werden und ein Ende der gefährlichen Mittelmeer-Überfahrten erreicht werden, so ein Grundgedanke.“

Gerald Knaus, Vorsitzender der ESI, ist zugleich Berater der Regierung Merkel. In einem Interview mit der „Welt“ betonte er: „Die Kanzlerin hat weite Teile des Plans übernommen. […] Auf dem Meer kann man keine Zäune bauen.“ nannte er als Begründung des EU-Türkei-Deals.

Doch die Hintermänner dieser Planung sind vor allem im angelsächsischen Raum vorzufinden, keinesfalls Ursprung deutscher oder europäischer Ausarbeitungen. Der Think-Tank wird bzw. wurde maßgeblich vom „German Marshall Fund of the United States“, einem berühmt berüchtigten radikal-transatlantischen Verein, sowie der amerikanischen „Rockefeller Stiftung“, die bekannt für politische Einflussnahme auf der ganzen Welt ist, finanziert.

Doch auch ein weiterer Financier steckt hinter der Stiftung, die den „Merkel-Plan“ entworfen haben soll. Das „Open Society Institute“ vom berüchtigten US-amerikanischen Milliardär George Soros zählt bzw. zählte ebenfalls zu den Unterstützern. Kritiker der Open Society Foundations – unter anderem der ehemalige Fox News-Moderator und Journalist Glenn Beck – werfen Soros vor, seine Open Society Stiftungen dazu einzusetzen, um gezielt Gesellschaften von Staaten zu untergraben mit dem Ziel damit letztlich eine einheitliche globale Regierung (Neue Weltordnung) herbeizuführen. Beck zufolge haben die Open-Society-Foundations zu viel Einfluss über die Medien und den akademischen Bereich, und habe in einigen Staaten bereits so viel politische Macht angeeignet, dass sie als „Schattenregierungen“ betrachtet werden können.

Soros selbst zählte bereits von Anfang an zu den öffentlichkeitswirksamen Unterstützern der Kanzlerin in der Flüchtlingskrise. In einem Gastartikel für die „Welt“ schrieb er: „Europa muss jährlich mindestens 1 Millionen Flüchtlinge aufnehmen.“

Der ungarische Ministerpräsident Victor Orban behauptete „Aktivisten wie Soros“ seien hauptverantwortlich für die Migrationsströme nach Europa. Diese Invasion (von Migranten) wird einerseits vom Schlepper-Business gelenkt, andererseits von jenen (Menschenrechts-)Aktivisten, die alles unterstützen, was die Nationalstaaten schwächt“, sagte der rechtskonservative Politiker im staatlichen Rundfunk. „Diese westliche Denkweise und dieses Aktivisten-Netz wird vielleicht am stärksten durch George Soros repräsentiert“, fügte Orbán hinzu. Der „Spiegel“ berichtet: „Der aus Ungarn stammende Finanzinvestor fördert mit seinen Stiftungen weltweit Initiativen und Gruppen, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Seine Open Society Foundation (OSF) unterstützt von Budapest aus auch Aktivisten, die den Flüchtlingen helfen.“