EUdSSR: Die Brüsseler Gesinnungsterroristen schlagen zu

(mm) Gesinnungsterrorismus ist eigentlich ein Merkmal totalitärer Regime. Wenn man sich das Brüsseler Statut ansieht, welches vom Europäischen Parlament abgesegnet werden soll, rückt sich das Eurokraten-Regime dramatisch in die Nähe jener politischer Ideologien, welche von der EU-Administration ansonsten so gerne bekämpft werden. Willkommen im Reich der Meinungsjakobiner.

Als Merkmal freiheitlich-demokratischer Systeme gilt eigentlich die Meinungs- und Redefreiheit. Mit dem gesinnungsfaschistischen Statut, dessen Ziel es ist

„konkrete Maßnahmen zu ergreifen zum Kampf gegen Intoleranz, vor allem im Hinblick auf Rassismus, Farb-Voreingenommenheit, ethnische Diskriminierung, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antifeminismus und Homophobie“,

werden diese Grundrechte jedoch massivst eingeschränkt.

Für die modernen Jakobiner in Brüssel soll demnach schon das „lächerlich machen“ bestimmter (Rand-)Gruppen juristisch derart stark bestraft werden, wie es heutzutage bei Fällen von schwerer Körperverletzung der Fall ist. Gesinnungspolizisten dürfen dann jeden Menschen verhaften, der etwa einen anstößigen Witz erzählt, oder (zum Beispiel aus religiösen Gründen) gegen die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der traditionellen Ehe ist. Politisch unliebsame Debatten sollen dadurch in der EUdSSR verhindert und gegebenenfalls rigoros bestraft werden. Dies bedeutet eine drastische Verschärfung der ohnehin schon bestehenden Paragraphen gegen Hetze und Verleumdung.

Nachdem das gesamte politische System in den letzten Jahrzehnten stark nach links abdriftete, gelten heute selbst moderate Konservative als „rechts“ und somit als böse. Wobei man nicht vergessen darf, dass der Terminus „rechts“ inzwischen mit „rechtsextrem“ gleichgesetzt wird, während es angeblich nur im linken Politspektrum noch Nuancen geben soll. All dies im Rahmen der sogenannten „politischen Korrektheit„, die sich mit diesem neuen Statut als machtpolitisches Instrument zur politischen Indoktrinierung offenbart.

Jeder Mensch der nicht die „Toleranz“ der politischen Sittenwächter teilt, soll deren Intoleranz mit voller Härte zu spüren bekommen. Sie geben sich liberal und weltoffen – doch in Wirklichkeit offenbaren sie ein Weltbild, welches zur Not auch mit Hilfe der Medien zu modernen Hexenjagden gegen Andersdenkende aufruft. Wozu auch lästige Debatten über umstrittene Themen führen, wenn man mit Einschüchterung und Haftstrafen unliebsame Ansichten einfach aus der Öffentlichkeit verbannen kann? Vielleicht gibt es ja auch schon Pläne für Umerziehungslager, damit all jene Menschen die nicht die verordnete Ideologie teilen geläutert werden können. Wir dürfen gespannt sein.

Dieser Artikel erschien zuerst beim Contra Magazin.