Verfolgung überall: Warn-Armband statt Smartphone

Nach Monaten hat die Merkel-Regierung offenbar erkannt, dass nicht alle Menschen über ein Smartphone verfügen oder dies hinreichend intensiv nutzen. Die Corona-Warn-App in Deutschland ist unter anderem auch daran zumindest der Meinung von Kritikern nach „gescheitert“. Es sollen offenbar 22 Millionen Downloads existieren. Ob diese jeweils aktiv sind und funktionieren, ist zumindest hier nicht bekannt. Nun reagiert die Exekutive mit dem Test eines Corona-Armbandes.

Armband soll Wege aufzeichnen

In Kiel, so ein Bericht der „WamS“, wird nun ein Testlauf mit 1.000 Probanden gestartet, der die Funktionsweise von Armbändern prüfen soll. Damit sollen Infektionsketten digital nachgezeichnet werden und dementsprechend die Kontakte offenbar warnen.

Das Armband und die App, die bereits existiert, werden dabei daraufhin getestet, ob sie zusammen arbeiten. Der Arbeiter-Samariter-Bund ASB soll die Armbänder verteilen und hier vor allem Pflegeheime und Senioreneinrichtungen berücksichtigen. Die Armbänder sollen bluetooth-basiert die Daten weitergeben. Unklar blieb in der Darstellung des Themas, wie die Daten zwischengespeichert werden. Denn ein solches Armband wird nicht permanent im Internet verankert sein, womit die Daten andernfalls verloren wären.

Wenn die Daten also gespeichert werden, bliebe wiederum die Frage, wie anonym die Weitergabe und die dann messbare Speicherung noch sein können. Hier setzte u.a. die Kritik an der Warn-App auf den Smartphones an: Kritiker sind und waren der Auffassung, die versprochene Anonymität sei langfristig nicht gegeben., Die Warn-App sorgt letztlich dafür, dass Daten über eine Clearing-Stelle dann den Betreffenden anzeigt werden, wenn ein Infizierter oder positiv Getesteter dies in seiner App später eingibt.

Das Armband soll nun offenbar über drei Monate hinsichtlich seiner Praxistauglichkeit und Akzeptanz getestet werden. Ob die Zweifel von Datenschützern überhaupt gehört werden?