in Gesellschaft

Immer wenn es darum ging, den Rassismus in Israel in Worte zu fassen, oder besser gesagt offiziell zu bezeichnen, schoben unsere Politiker und Medien die „Randgruppen“ hervor. Fairerweise muss man sagen, dass das genau das ist, was die israelischen Politiker gerne angeben, deshalb dürfen wir nicht all zu hart mit den unsrigen ins Gericht gehen.

Demzufolge waren es immer nur die jüdischen „Randgruppen“ in Israel, die als extremistisch, rechtsextrem, ultranationalistisch, rassistisch oder sonstwie bezeichnet wurden, wenn es zu Vorfällen kam die diese Bezeichnungen verdient haben. Schon allein die Anzahl an solchen verschiedenen Bezeichnungen aber hätte auffallen müssen; hätte dazu führen sollen diese „Randgruppen“ in Frage zu stellen, da die Summe der diversen Randgruppen zu einem beträchtlichen Teil der israelischen Bevölkerung herangewachsen ist.
Niemand geringeres als der israelische Präsident Reuven Rivlin höchstpersönlich war es, der 2014 die Welt und Israel schockierte als er sagte, dass „die israelische Gesellschaft krank ist„.

Natürlich konnte dadurch niemand auf die Idee kommen, diese Bezeichnung eines der grössten Probleme der israelischen Gesellschaft als „antisemitisch“ abzutun, was vielen Schreiberlingen sowohl in als auch ausserhalb Israels zugute kam die darüber schon lange Zeit berichten. So beschrieb vor knapp einem Jahr Zeev Avrahami seine Erfahrungen, als er von Berlin kommend am Flughafen Tel Aviv mit „Willkommen in Israel, Du Untermensch“ empfangen wurde.

Trotz alledem haben sich unsere Politiker und Medien entschlossen, dieses große Problem des Rassismus und der Apartheid in Israel unter den Teppich zu kehren. Und wenn es doch angesprochen werden sollte, dann nur im Zusammenhang mit den bereits erwähnten „Randgruppen“. Das selbe galt bisher auch – mit Ausnahme von Reuven Rivlin – für die israelischen Politiker, insbesondere Regierungsmitglieder.

Doch mit dem Entschluss der zuständigen Beamtin im israelischen Bildungsministerium Dalia Fenig, eine jüdisch-palästinensische Buchromanze aus rassischer Überlegung heraus in Israel zu verbieten, katapultierte sie ungewollt das Rassismusproblem von der „Randgruppe“ in den absoluten politischen Mainstream, dem sie selbst angehört.

Roy Isacowitz, ein israelischer Südafrikaner, schrieb zu diesem Thema einen Artikel in der israelischen Tageszeitung Haaretz (vom 03.01.2016) der es verdient hat übersetzt zu werden. „Nostalgische, ewiggestrige weisse Südafrikaner werden hocherfreut über die beherzte Verteidigung der rassischen Trennung sein, die von der TOP-Beamtin Dalia Fenig des Bildungsministeriums letzte Woche durchgeführt wurde.

Seit dem Ende der südafrikanischen Apartheid 1994 wurde nirgendwo die Apartheidpolitik so klar und explizit erläutert, wie in Fenig`s Erklärung zur Disqualifizierung eines Romans zur Aufnahme in den generellen Lehrplan der Oberstufe in den Schulen Israels.

 

Der Roman „Borderlife“, von Dorit Rabinyan, handelt von einer Liebesbeziehung in New York zwischen einer jüdisch-israelischen Frau und einem Palästinenser. Letzte Woche wurde es für die Oberstufenschüler Israels als unangemessen betrachtet. Dalia Fenig verteidigte ihre Entscheidung:

„Junge Menschen im Teenager-Alter tendieren zur Romantisierung, und verfügen in vielen Fällen nicht über die systemische Vision, die Berücksichtigungen wie die Erhaltung der national-ethnischen Identität des Volkes und Signifikanz der Rassenmischung einbezieht.“

Bis vor Kurzem konnte der israelische Rassismus mit einem Achselzucken als Konsequenz des israelisch-palästinensischen Konflikts abgetan werden. Anfeindungen und Misstrauen tauchen auf, wenn sich zwei Nationalgruppen begegnen und über ihre jeweiligen Rechte und Narrative streiten. Es war möglich diesen Rassismus als eine Art von operativen Rassismus zu betrachten, der mit der Zeit verschwinden würde sobald der Konflikt gelöst ist.

Die meisten von uns kannten den engstirnigen und schädlichen Judaismus der von extremistischen Rabbis in den besetzten Gebieten gelehrt wurde, doch sie und ihre Lehren schienen immer zu obskur und zu inkonsequent zu sein, als das man sie hätte ernst nehmen können. Ihre Hetztiraden über die jüdische Exklusivität und Blutreinheit sollten nie in Tel Aviv ankommen.

Nun sind sie aber angekommen. Fenig repräsentiert den Mainstream in Israel und ihre Denkweise hat einen direkten Einfluss auf die Erziehung die unsere Kinder erhalten, und später auf das Volk das sie einmal werden. Noch ist es nur Fenig. Sie stolperte lediglich in das Rampenlicht, doch hinter ihr ist Naftali Bennett und die wachsenden Kräfte der Dunkelheit denen er bevorsteht.
Es ist wichtig festzuhalten, dass die Essenz der Apartheid in Südafrika nie die Trennung der Sitzbänke oder puritanische Zensur war. Diese, und viele weitere Absurditäten, waren lediglich die Auswüchse der Apartheid: die Tumore und nicht der Krebs selbst. Und wie wir wissen, kann sich der Krebs auf unterschiedliche Art und Weise manifestieren.

Apartheid ist das Wort auf Afrikaans was auf Englisch am besten als apart-ness (Getrenntsein, Anm.) übersetzt werden könnte: eine Politik zur Auseinanderhaltung von Rassen oder ethnischen Gruppen, aus Angst vor einer rassischen Verunreinigung. Oder wie es Fenig bezeichnet hat, sie daran zu hindern „ihre jeweils separate Identität zu bedrohen“.

Identität ist natürlich ein beladenes Konzept: Fenig spricht von rassischer Fremdenfeindlichkeit und von der Macht und Privilegien der überlegenen soziopolitischen Position der dominanten Rasse, zu welcher Fenig zufällig angehört.
Wie Fenig auch, hatten die Afrikaner die so enthusiastisch für die Retribalisierung der Zulus, Xhosa und Tswana in Bantustans einstanden, überhaupt kein Interesse für die Kultur und Tradition dieser Stämme, aber enormes Interesse sicherzustellen, dass sie weder die Selbstbereicherung der Weissen herausfordern noch in irgendeiner Art und Weise daran teilhaben können. Die scheinheilige Sorge für die Anderen – „es wird auch für sie das Beste sein“ – ist klassischer Rassismus.

Die Verfechter der Apartheid mochten es ihre Politik als „separat aber gleich“ zu bezeichnen, eine absurde These damals in Südafrika wie „demokratisch und jüdisch“ es heute in Israel ist. In einer Machtstruktur wo nur eine Rasse (oder Religion oder Kaste) das Monopol inne hat, ist Gleichberechtigung und Demokratie eine Schande. Im Apartheid Südafrika bedeutete das, als die Rassen ersteinmal vollständig getrennt waren, dass die Weissen gleichberechtigt mit den Weissen waren, und die Schwarzen gleichberechtigt mit den Schwarzen waren. In Israel bedeutet es, dass es einer kleinen Anzahl von arabischen Parlamentariern mit keinerlei Chancen jemals an die Macht zu kommen, erlaubt wurde, PR-Augenwischerei zu betreiben.

Fenig`s Rassismus, ihre „systemische Vision“ von national-ethnischen Identitäten, ist der wahre Krebs der schnell Metastasen streut. In Südafrika benötigte eine ähnliche systemische Vision ein Anti-Rassenvermischungsgesetz, getrennte Wohnbereiche für die verschiedenen Rassen (bekannt als Gruppenareale), separate und höchst ungleiche Bildung, und natürlich separate politische Institutionen um die eine Rasse vor der Verunreinigung durch die andere Rasse zu hindern.
Das ist der Weg den Bennett, Fenig und die Siedlerelite für uns gezeichnet haben. Das eigentliche (in den Grenzen von 1967, Anm.) Israel ist noch nicht dort, obwohl das südafrikanische Modell explizit und sorgfältig in den besetzten Gebieten implementiert wurde. Wir in Tel Aviv stehen dem neuen Im Tirtzu Mainstream noch hinterher, doch sie tun ihr bestes um sicherzustellen dass wir schnell aufholen.

Und wir bewegen uns auch auf anderen Gebieten schnell darauf zu. Richtige Apartheid benötigt eine Grundlage der Geheimhaltung und Zensur, politische Unterdrückung, uneingeschränkte Sicherheitsaktivitäten (einschliesslich der Nutzung von Folter), Gedanken und Kulturüberwachung, Sündenbockverhalten, wahllose Brutalität und Intoleranz. Die gegenwärtige Regierung hat signifikante Fortschritte in alledem gemacht und im Jahr 2016 gibt es noch mehr davon zu erwarten.“

Israelischer Rassismus erreicht Europa

Am Montag, dem 04.01.16, kam es zu einem ernsthaften Zwischenfall in Griechenland.

Ein Flugzeug der griechischen Fluggesellschaft Aegean Airlines sollte israelische Touristen nach ihrem Urlaub in Griechenland wieder zurück nach Hause fliegen. Nichts deutete an diesem Tag auf irgendwelche Probleme hin. Ein ganz normaler Kurzstreckenflug sowohl für die Crew als auch die Gäste an Bord.

Plötzlich eskaliert die Lage im Flugzeug als die jüdischen Israelis zwei palästinensische Israelis bemerkten, die nebeneinander sassen. Sie forderten lautstark von der Flugbegleiterin, irgendetwas gegen die in ihren Augen ungebetenen Gäste zu unternehmen. Doch die Crew liess sich vorerst nicht beirren und machte mit den Startvorkehrungen weiter. Als der Flugkapitän die Türe zum Cockpit schloss um ebenfalls seinen Aufgaben nachzukommen, gab es für die jüdischen Israelis keinen Halt mehr. Sie verliessen ihre Sitzplätze, schrien die Crew und die zwei Palästinenser an, und verweigerten sich jeglicher Einflussnahme solange die Palästinenser mit an Bord sind.

Der mit dieser an Meuterei grenzenden Situation völlig überforderten Crew, blieb nach mehr als einer Stunde des hin und hers nichts anderes übrig, als den zwei Palästinensern eine Übernachtung im Hotel und einen Flug für den nächsten Tag anzubieten. Sie sind dann am 05. Januar ohne Zwischenfälle in Israel angekommen.

Für die restlichen Fluggäste war dieser erniedrigende Vorfall noch nicht genug: sie forderten vom Piloten einen nochmaligen Sicherheitscheck und Ausladung des Gepäcks zur Überprüfung, was dieser aber mittlerweilen entnervt ablehnte. Er stellte den Gästen ein Ultimatum, dass sie sich entweder beruhigen und wieder Platz nehmen, oder die Möglichkeit haben das Flugzeug ohne Anspruch auf Erstattung der zusätzlichen Kosten zu verlassen. Erst dann konnte der Aegean Airlines Flug nach Tel Aviv starten.

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28 Kommentare

  1. Vor einigen Wochen habe ich gemeldet das die Barackler teilweise mit Puffgutscheinen von unserem Staat beglückt werden. Ich habe diese Geschichte bei mir im Training einen Polizisten erzählt der in einen Auffanglager in Deggendorf eingesetzt ist. Er lachte nur und erzählte mir in Deggendorf werden Busse eingesetzt die Mädchen aus der Tschechei holen und zu den Baracklern hinkarren und nach dem Geschäft wieder nach hause bringen. Er meinte unser Staat hat Angst das die Barackler losziehen und Frauen einfach so auf der Strasse oder in Geschäften vergewaltigen. Er sagte auch die Bevölkerung glaubt das alles einfach nicht wie es in den Lagern zugeht. Jetzt gehts los, jetzt sehen es die Gutmenschen was die Barackler hier im Schilde führen!

    • Sag mir bitte sofort, dass das eine Lüge ist !
      WIR BEZAHLEN DENEN DAS F………. ?????????
      Können die nicht w……… wie andere Männer auch ???
      Und unsere Maden besorgen denen die Frauen ???
      Leute, es schlägt 13 !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      und mir verschlägt es echt die Sprache !!!!!!!!!!!!!!!

      • ….bin fassungslos !
        Also – zum Soli gesellt sich auch noch ficki – den dürfen wir jetzt 20 J. zahlen, damit die Schweine Frauenfleisch zum f… haben, noch erbärmlicher kann man nicht kapitulieren ! Gesellschaftliches Endstadium ! Warum stellt man den Schweinen denn nicht Waggons hin, die mit frisch geschlachtetem Sonstwas ausgestattet sind ? …und gibt ihnen Macheten zum danach Kopf abtrennen für den besonderen Kick, anschließend noch ein leckerer Kebab daraus und das Schweineglück ist vollkommen !
        PUFFMUTTER MERKEL, DU ABGEHALFTERTE STUTE, DU DRECKSAU, DU MISTSTÜCK, DU VERFICKTE TEUFELSKUH !!!!!!!!!!!!!!!

        Sven, bemüh dich nicht, ich kenn einen guten Psychologen !

        • SCHÖN – Keiner will Stellung beziehen !
          An Alle Länder dieser Welt :
          Um Deutschland zu erobern brauchen Sie kein wertvolles Kriegsmaterial zu vergeuden, Sie müssen sich lediglich auf die Reise begeben, falls Ihnen ein Flug- oder Bahnticket zu teuer ist um unser Land einzunehmen, bedarf es lediglich eines Anrufes oder einer Mail, wir holen Sie am Reiseantrittsort ab. Sollten es Millionen sein, die es sich bei uns auf unsere Kosten gemütlich machen wollen inkl. Ficken, sehen wir keinerlei Problem um dies zu bewerkstelligen. Seien Sie uns bitte, bitte, bitte herzlichst Willkommen und warten Sie nicht zu lange, der Andrang ist groß – aber falls es zu eng werden sollte, werden wir natürlich mit einer kollektiven Selbsttötung für genügend Raum…

        • Ach Mona :)

          Also, m.E. ist das vielleicht sogar sinnvoller als Geld für Simkarten und WLan.
          Nur traurig, dass die tschechischen Mädels dafür geholt werden.
          Ich hoffe, man hat die Männer vorher richtig untersucht und verteilt Kondome.

          Das diese Maßnahmen notwendig werden, sollte man erwartet haben, wenn 70% der Ankommenden Männer im besten Alter sind und aus einer völlig fremden Kultur kommen.
          Die legen sie ja nicht an der Grenze ab.
          Die bringen sie mit und die leben sie weiter.
          Wer anderes glaubt, ist ein rettungsloser Träumer.

          Viele, die hierher kommen, wissen nichts über Deutschland und seine Kultur (?).
          Für die ist das wahrscheinlich auch alles ein Schock.

          • … eigentlich sollte hier seit gestern mein Antwortkommentar stehen, der wartet aber immer noch auf Freischaltung.
            Nun, nachdem ich den Verlag gerade per mail darum bat, hat man statt dessen einen weiteren in die Warteschleife verlegt !!!
            NeoPress ist schon Klasse – fühl mich schon ganz wie bei Muttern : Was ? Hausarrest schwänzen wollen !? Zack, gleich noch was drauf !

  2. Hilfsbereite wurden bedroht, selbst die Polizei hielt sich zurück

    Der Kölner Stadtanzeiger zitierte eine ältere Dame (60): „Die haben versucht uns anzumachen, wir fühlten uns bedroht.“ Es wurde auch berichtet, dass Leute bedroht wurden, die sich einmischen wollten. Die Täter waren sehr aggressiv. Es sei zu Schlägereien gekommen. Selbst die Polizei schien Angst zu haben: „Ich hatte das Gefühl, die Polizei und die Sicherheitsleute der Bahn waren nicht nur überfordert, sondern hatten auch Angst, die Lage könnte eskalieren“, so eine Augenzeugin im Kölner Stadtanzeiger. (sm)

  3. “In Taiwan weiß man mehr”:

    In den taiwanesischen Nachrichten wird über die Vorkommnisse in Köln sehr offen berichtet.
    Unter Anderem wird von einer Polizistin in Zivil berichtet, die auch zu den Opfern zählt.
    Ihre Aussage:
    „Sie konnte sich nicht richtig wehren, da einige der Angreifer mit Pistolen bewaffnet waren.”

  4. Abschliessend muss man wissen (weiss aber fast keiner), dass zahllose führende US-Politiker in Regierungsverantwortung, bei der FED etc. nicht nur US-Staatsbürger sind, sondern gleichzeitig noch Staatsbürger Israels, des Rothschild-eigenen Staats.

  5. Es gibt 34 rassistische Gesetze in Israelhttp://www.neues-deutschland.de/artikel/822540.es-gibt-rassistische-gesetze-in-israel.html

    Die 34 Gesetze zielen darauf ab, die Unterdrückung zu legalisieren. Die Verteilung der Ressourcen Wasser und Land zugunsten der Juden – das ist ein System von Apartheid. Nicht zuletzt die Gesetze zur Staatsbürgerschaft. Ich könnte zum Beispiel keinen Palästinenser heiraten und in Nazareth wohnen bleiben. Aber wenn ich einen Juden aus Deutschland heiraten würde, dürfte ich in Nazareth bleiben. Das Ziel dieser Gesetze lautet: möglichst viel Land mit einem Minimum an Palästinensern.

    • Jede engstirnige,dominante Konkurrenz endet im
      Paradoxon der Zerstoerung dessen um was man kaempft.

      Nur die vernuenftige Kooperation kann dieses
      Dilemma ueberwinden.
      (Dynamisches Gesetz von Hotelings)

      Israel hingegen hingt engstirnig dieser voelkergemeinschaftlichen Entwicklung soweit hinterher,das es denkt es sei erster,wenn es sich als „Groundfeader“seiner Nachbarn absondert.

      Den Kinder sollte man beibringen das zwischen schwarz und weiss nicht wolfsgrau ,sondern ein menschenfreundliches bunt liegt.
      Dies stimmt natuerlich nur wenn man die Farben
      additiv mischt und nicht von weiss subtraktiv ausgrenzt.
      Dann entsteht naemlich nur die braune Pest.
      Gell Frau Fenig?

  6. Der Rassismus ist, von der Presse weitgehend verschwiegen, in Deutschland längst angekommen. Ein Beispiel: Wenn ein Palästinenser aus den besetzten Gebieten nach jahrelangen Aufenthalt in Deutschland des ewigen unklaren Staatsbürgerstatus überdrüssig das Einbürgerungsverfahren durchläuft, dann kann er hier noch so gut integriert sein – er wird bestenfalls Deutscher zweiter Klasse. Die Deutsche Regierung nimmt seine Rechte gegenüber Israel nicht wahr. Folglich unterliegt er sich in Israel weiter der Sondergesetzgebung für Palästinenser, kann seine Verwandten im Jordanland nicht über Tel-Aviv besuchen und darf dort die Straßen nur für Juden nicht benutzen. Wird er vom Militär verhaftet, was immer wieder ohne Angaben von Gründen geschieht,…

  7. Die Israeliten haben das Land von Gott geschenkt gekriegt. Und betrachten das A.T. als ein Geschichtsbuch.
    Der israelische Archäologe Israel Finkelstein aber schrieb etwas ganz: Keine Posaunen vor Jericho. Das Buch bekam das Prädikat Sachbuch des Monats.

    Ratzinger sagte, der Vatikan wollte nun mehr Gewicht auf das A.T. legen.
    Klingt wie das Austarieren europäischer Religionspolitik?

    Zur Zeit der „babylonischen Gefangenschaft“ gab’s schon einen Jesus. Das habe ich rausgekriegt, als ich seinen Stammbaum nachgezählt habe. Daß der bei Lukas nicht stimmt, ist bekannt, daß der bei Matthäus aus nicht stimmt, nicht. Von der babylonischen Gefangenschaft sind das nämlich keine 14 Glieder, sondern nur 13.

    Wir sollten „unser“ Land…

  8. Wie vom goebelschen Ministerium für Propaganda verfasst. So ein Erzeugnis wird aber auch heutzutage gefragt.

  9. Probleme gibt es meist nur mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen, nicht mit den Rassen.
    Die Menschen wurden durch ihre Kultur und/oder Religion geprägt, nicht durch eine Rasse.
    Zumal ich mich frage, ob man Menschen wirklich in Rassen einteilen kann.
    Sobald sie in eine andere Kultur geboren werden und dort geprägt sind, sind sie doch alle gleich, oder nicht.
    Das worauf man geprägt wurde, macht einen anders.

    In Israel prallen schon jahrzehnte zwei völlig verschiedene Kulturen und Religionen aufeinander.
    Mit all seinen Auswirkungen.

    Werden wir hier auch israelische Zustände bekommen?
    Und wovon wird das abhängen?
    Von unseren Politikern?

  10. „Vergelt’s Gott – Der verborgene Reichtum der katholischen Kirche – Immobilien, Unternehmen – SWR HD“

    Statt einzelne Mißstände anzuzeigen, die wir auch alle zur Genüge kennen, sollten die Betreiber der Webseiten den Horizont ihrer Leser erweitern und mit Fakten die verborgenen Strippenzieher ans Licht zerren. Wenn man verstanden hat, welchem Superreichtum der Vatikan sein eigen nennt, ist man dem Ränkespiel um Israel schon einen erheblichen Schritt näher gekommen.

    Beim Vatikan geht’s um hunderte Milliarden. Tebartz van Elst ist keine Ausnahme, der ist die Regel! Der Vatikan besitzt unglaubliche Paläste, Firmen und riesige Goldschätze. Z.Z. der Finanzkrise konnte der mal eben 1000 Tonnen Gold kaufen!

    Die Doku ist eine…

      • Ja, eine Schockdoku und dabei immer noch, nur die Spitze des Eisbergers. Für diejenigen die es „etwas“ kleiner und Alltagsbezogener bevorzugen : Eine ARD-Doku „Gott hat hohe Nebenkosten – wer wirklich für die Kirchen zahlt“.
        Ich denke, bei dem katholischen Kirchenvermögen handelt es sich weltweit eher um zweistellige Billionenbeträge, ohne die Dome u. Prachtkirchen, deren realer Wert unser Denkvermögen uberschreitet und der ideelle unschätzbar ist.
        Mir wäre jetzt kein größerer finanzieller Betrug in der westl. Hemisphäre der Menschheitsgeschichte bekannt, vom Raub des Geistes mal ganz abgesehen. Danach kommt dann so ziemlich gleich das Britische Empire und arabische Königshäuser. Wobei die Vermögens-Infos im Netz selbstverständlich

        • immer unter der psychologisch ermittelten u. definierten Neidgrenze angesiedelt sind. Niemals könnte u. würde ein Otto-Normalo die wahren Vermögenswerte ermitteln oder erfahren.
          Und obwohl die kath. Kirche in der Öffentlichkeit schon mal einen Goldzahn hat blitzen lassen, gibt es immer noch u. gerade bei uns, genügend Leute, die nicht unerheblich regelmäßig spenden, ehrenamtliche Dienste leisten und sogar ihr Erbe der Kirche vermachen wollen. Wer diesen Sumpf eines Tages auszutrocknen im Stande ist, wird mit einiger Sicherheit als „zweiter Messias“ verehrt u. gefeiert werden, – vorausgesetzt die Reichtümer fallen zurück an die unsäglich Ausgebeuteten u. geistig Betrogenen.
          Insgesamt ein teuflisches Menschheitskapitel !!!

          • Es gibt noch andere brisante Dokus über den unverschämten Reichtum der Kirche, aber diese ist nicht nur relativ frisch und dabei so politisch unkorrekt, wie es unkorrekter überhaupt nicht mehr geht, das ist dann ausgerechnet eine vom SWR.

            Die Autoren sind wirklich einsame Spitze. Die haben verstanden, wie man in Sicherheit bleibt, indem man die am übelsten riechende Güllegrube einfach aufdeckt.

  11. China die Entwicklung zu verwehren und sein Fortschreiten in Richtung Modernisierung zu verhindern, war schon immer die unveränderte Nationalpolitik der Großmächte, vor allem Japans, gewesen. Wir haben diesbezüglich die schmerzhaftesten geschichtlichen Erfahrungen gemacht. Zwar gibt es zwischen zwei Ländern eine Art Zusammenarbeit, aber die Grundlegende Basis der Beziehung zweier Länder bleibt Wettkampf, Konfrontation, und zeitweise extreme Konfrontation – Kriege. Zusammenarbeit ist nur vorübergehend, und bedingt, während Wettkampf und Konflikte endgültig bleiben. Sie sind das wahre Thema der Geschichte. Das ist der Grund, warum die sogenannte Parole von Frieden und Entwicklung von der heutzutage gesprochen wird völlig inkorrekt ist…

    • .. (bestenfalls ist sie einfach eine zweckmäßige und vorläufige Maßnahme). Für die Theorie der friedlichen Entwicklung gibt es weder handfeste Beweise, die sie stützen könnten, noch stimmt sie mit irgendwelchen sachlichen geschichtlichen Erfahrungen überein. (Chi Haotian, Verteidigungsminister Chinas bis 2004; Der Krieg kommt auf uns zu)

  12. schöner Artikel… er spiegelt gewissermaßen das wider, was die weiße, europäische „Rasse“ sich seit Jahrhunderten heraus nimmt.
    Es werden in Europa immer mehr stimmen laut: „die Europäer sterben aus“! „Europa den Europäern“! usw. — während die Nachfahren weißer Kolonialisten nach den Genoziden an den Einheimischen noch immer ganze Kontinente in ihrem eisernen Griff halten….
    Pegida etabliert sich in Zweit- oder Drittländern, das „Ruckeln“ nach „rechts“ ist bereits zu einer Stampede geworden…

  13. Dabei sind sich die Regimegegner alle einig: die Regierung/Presse lügt unentwegt, um eine eigen Agenda durch zu boxen.. Gleichzeitig wird der Vorfall von Köln aber gerne ohne zu hinterfragen hingenommen…
    http://www.heise.de/tp/artikel/47/47040/1.html

    das kürzlich wieder ein CHRISTLICH-katholischer Missbrauchsskandal aufgedeckt wurde, geht dabei in der Presse unter…
    Aber was solls auch: es ging ja nur über Jahrzehnte und die Kinder wurden nicht nur vergewaltigt, sondern zusätzlich auch blutig geschlagen…
    http://www.heise.de/tp/artikel/47/47067/1.html

    Allerdings wird wohl keiner auf die Idee kommen in Deutschland gegen die „Verchristlichung“ des Abendlandes auf die Straße zu gehen:“ethnische Moral“ ist einfach schöner als…

    • Ich bin mittlerweile überzeugt, dass die Angriffe in der Sylvesternacht beauftragt und gesteuert wurden. Irgendwer in Europa u/o Übersee will unerkannt die Merkel-Politik ausbremsen um seine Interessen zu wahren. Grund dazu hätten viele !
      Das hieße, Täter und Opfer wurden instrumentalisiert, eine zu Paris vergleichsweise milde Variante einer false flag. Man darf gespannt sein, wann und wie nachgelegt wird !