in Wirtschaft

Die FDP hat in einer Anfrage im Bundestag an das Gesundheitsministerium einen kleineren Skandal ausgegraben: Die Beschaffungskosten für die Masken, die in Deutschland einlagern, sollen bei gut 5,9 Milliarden Euro liegen. Aktuell lägen demnach 1,248 Milliarden Schutzmasken bei uns in Deutschland in Aufbewahrunsstellen. Dafür und „inklusive geplanter weiterer maßgeblicher Maskenlieferungen bis Ende 2021“ würden immerhin gut 5,9 Milliarden Euro fällig.

Beraterkosten on top

Die Masken selbst gelten zumindest bei Kritikern nur bedingt als Hilfe im Kampf gegen das Corona-Virus. Die Wirkung ist deshalb umstritten, weil noch nicht einmal klar zu sein scheint, ob die Aerosole wie vermutet hinreichend für die Übertragung sind. Dennoch wird das Geschäft teuer. Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Christine Aschenberg-Dugnus, spricht davon, es kämen „Beraterkosten in Höhe von bisher knapp 10 Millionen Euro“ dazu. Dabei seien Folgekosten noch nicht einmal ausgeschlossen.

Die Regierung hat sich dabei möglicherweise einen weiteren kleinen Ausreißer geleistet. Denn es seien nur etwa 85 % der Masken in einem „verkehrsfähigen“, vulgo benutzbaren Zustand. Die FDP meint, dass „wenn im Gesundheitssektor ca. 15 % den Qualitätsansprüchen nicht genügten“, dies eine „außerordentlich schlechte Quote“ wäre.

Schließlich dauere auch die Prüfung der Masken dieser Einschätzung nach deutlich zu lang. Denn die Haltbarkeit sei offenbar auf lediglich zwei Jahre beschränkt. Damit stelle sich die Frage, „wie viele nach Ende der Prüfung überhaupt noch nutzbar“ seien.

Die Regierung muss sich nun gut 60 Klagen stellen, bei denen die Lieferanten Zahlungen für die Beschaffung der Masken verlangen. Offenbar sieht sich die Regierung (auch) hier nicht in der Pflicht. Ein dunkles Kapitel? Lesen Sie hier mehr.

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Kommentar

  1. passt zum fake zitat

    „…. indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

    ungefähr so sinnlos wie entwicklungshilfe für china, oder staatsschulden-abbau durch bargeldverbot und inflation. aber naja! träge massen sind unaufhaltbar

  2. 10 millionen für Beraterkosten !!! Na dann sollten diese Berater auch mit in die Verantwortung genommen werden, wenn unsere Politklouns alleine schon zu Unfäig sind.

    • Konsequenzen? Schön wär’s. Für die Bumsregierung insgesamt dürften sich diese sog. „Beraterkosten“ wohl in einen höherstelligen 100-Millionen- Bereich, aufgerundet ne Milliarde, bewegen. Leute aufwachen: das sind reinste „PropagandaKosten“, um die Lügen am Laufen zu halten und die „Herde“ zu sedieren- alle wollen „nachhaltig“ nur unser „Bestes“- nicht mehr lustig, oder?

  3. Alles kein Problem, denn das Geld sprudelt nur so ungeniert, und wird mit hunderten Millionen und Milliarden großzügig verteilt, obwohl die Insolvenzmeldungen auf den Dezember verschoben wurden. Mit den Billionen und Billiarden die benötigt werden machen die Politiker unzählige Fonds neu auf, und zackbum ist alles wieder gut, gell? Warum bin ich kein Politiker der Millionen macht? geschissen drauf!