Crash aus Italien? Die Warnung

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Italien ist aktuell vor allem als „Geisterland“ bei uns zu sehen. Menschenleere Straßen, Plätze, auf denen keine Touristen mehr zu sehen sind und Politiker, die zentralistisch dem Land eine absolute Quarantäne verordnen. Wenn es ernst wird, kann Italien auch für die Euro-Zone nun zum gewaltigen Problem werden. So dürfte in Italien selbst die Wirtschaft implodieren. Der Chefvolkswirt der Commerzbank Jörg Krämer, rechnet mit erheblichen Schwierigkeiten. Und die werden sich auf die Euro-Zone auswirken.

Übernachtungen und Restaurantbesuche bleiben aus

Italien ist beispielsweise stark davon abhängig, dass Touristen Übernachtungen vornehmen und Restaurants besuchen. Diese Umsätze machen 4 % des BIP (Bruttoinlandsproduktes) des Landes aus, so der Volkswirt. Wenn also ein Drittel fehle, schrumpfe das BIP um 1,2 Prozentpunkte. Wenn die Umsätze nur für ein Quartal wegfallen, sind dies umgerechnet etwa 0,3 Prozentpunkte des BIP. Dies allerdings trifft auf ein Land, das ohnehin ein schwaches Wirtschaftswachstum hat und dabei hoch verschuldet ist.

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137,3 % des sonst üblichen Bruttoinlandsproduktes schuldet das Land seinen Gläubigern. Dies ist im Ranking der meistverschuldeten Länder der Euro-Zone immerhin Platz 2 hinter Griechenland. Das bedeutet, es dürfte schwierig werden, die in näherer Zukunft auslaufenden Anleihen alle zu bedienen, ohne neue Schulden aufzunehmen.

Dennoch hat das Land nun mehr als 9 Milliarden Euro als Hilfen zur Verfügung gestellt – vor allem für kurzfristig greifende Maßnahmen wie etwa Kurzarbeitergeld. Nur trifft das ganze Dilemma auch Deutschland. Denn:

5 % der Exporte aus Deutschland gehen typischerweise nach Italien, so Jörg Krämer. Dies wiederum würde bei einer längeren Absperrung des Landes und bei der schon einsetzenden Schwäche des BIP einen erheblichen weiteren Rückgang für die Umsätze der Exportwirtschaft in Deutschland führen.

Zudem wird die Europäische Zentralbank (EZB) mutmaßlich die Zinsen weiterhin niedrigst halten bzw. für Negativzinsen sorgen. Dies wiederum zersetzt die gesamte Struktur einer Volkswirtschaft längerfristig – es werden falsche und zu teure Investitionsmaßnahmen folgen sowie falsche vorgezogene Konsumentscheidungen. Das Corona-Virus wird die Wirtschaft in Deutschland – angefangen von Italien aus – erheblich treffen.

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