China: Von der Werkbank der Welt zum großen Rivalen

Seit Joe Biden im Januar die Amtsgeschäfte von Donald Trump übernommen hat, haben sich viele Dinge geändert. Geblieben ist jedoch die Rivalität zwischen China und den USA. Diese Rivalität ist nicht neu und sie ist kein vorübergehendes Problem, sondern sie wird bleiben und sie könnte sich gerade für die Kapitalmärkte langfristig zu einem Belastungsfaktor entwickeln.

In den letzten zwanzig Jahren bestimmte eine Art Arbeitsteilung das Bild. China war die Werkbank der Welt. Es lieferte dank geringer Löhne günstige Produkte und trug so mit dazu bei, dass die Inflation im Westen lange Zeit kein Thema war. Gleichzeitig war der gigantische chinesische Markt eine Quelle weiteren Wachstums für die westlichen Unternehmen.

Krisen gab es auf diesem Weg immer wieder zu überstehen, doch insbesondere im Anschluss an die Finanzkrise, war es China, das mit seinen Staatsausgaben und seiner hohen Wirtschaftsdynamik die Weltwirtschaft aus der Rezession in einen neuen Aufschwung führte.

Vom Partner zum Rivalen

Lange Zeit wurde China deshalb eher als Partner denn als ein Konkurrent gesehen. Es blieb daher Donald Trump vorbehalten, jene Aspekte auf die Tagesordnung zu setzen, die bislang ausgeblendet worden waren. Einer der Wichtigsten war, dass es trotz der wirtschaftlichen Öffnung keine politische Veränderung in China gegeben hat und nach Lage der Dinge kurzfristig auch nicht geben wird.

In den letzten vier Jahren sind die möglichen Konfliktpunkte deutlicher geworden. Sie reichen von Handelspolitik und Zöllen über die Taiwan- und Hongkongfrage bis zu den Gebietsansprüchen der chinesischen Regierung im Südchinesischen Meer. Corona stellt zudem auch die bisherigen Lieferketten massiv in Frage.

Auf diese Veränderungen haben die Kapitalmärkte bislang noch nicht reagiert. Sie haben China in den vergangenen Jahren allein als Chance gesehen. Halten die Spannungen jedoch auch unter der neuen US-Administration an oder nehmen sogar noch zu, werden auch die Kapitalmärkte reagieren müssen.

Die Investoren dürften daher die Handels- und Wirtschaftspolitik gegenüber China in Zukunft mit einer gehörigen Portion Unwohlsein verfolgen, steht doch, wenn es schlecht läuft, die Globalisierung nicht unbedingt vor ihrem Ende, wohl aber an einem wichtigen Entwicklungspunkt.

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