in Naher Osten

US-Verteidigungsoffizielle gaben am Mittwoch an, dass US-amerikanische Spezialeinheiten, darunter die renommierte Delta Force, auf syrischem Territorium kurdische Milizen im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ unterstützen.

General Lloyd Austin, der das Zentralkommando des US-Militärs leitet, bestätigte erstmals, dass Elitesoldaten an der Seite von „Kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG)“ in Syrien kämpfen, ohne jedoch weitere Details zu geben. Dieser Umstand wird von der türkischen Regierung, die aktuell in heftige militärische Auseinandersetzungen mit der PKK, eine Schwesterorganisation der YPG, im Südosten der Türkei verwickelt ist, mit Argwohn betrachtet.

Laut dem US-Fernsehkanal NBC News konkretisierten Verteidigungsoffizielle, dass US-Kommandos lediglich eine „beratende und unterstützende Rolle“ in Syrien einnehmen würden. Die Truppen seien fernab der eigentlichen Frontlinien positioniert. Sie nähmen an keinen Kampfhandlungen teil. Analysten zufolge seien auch Teams der Delta Force in Nordsyrien zugegen. Diese Einheiten sind dafür bekannt, sich im Feindesgebiet so unauffällig zu bewegen wie keine andere US-Einheit. Unter diesem Eindruck ist es nur unwahrscheinlich, wenn sich diese Kämpfer fernab jeglicher Kampfhandlungen verschanzt hätten.

Die YPG gilt zwar als engster und bislang erfolgreichster Anti-IS-Partner der Vereinigten Staaten, doch kam sie auch in Kritik, nicht-kurdische Gebiete auf Kosten anderer Ethnien, darunter Araber und Turkmenen, in Syrien gezielt zu erobern, um erste Schritte in Richtung einer eigenen Staatsgründung zu unternehmen.

Die YPG ist Teil des regionalen PKK-Netzwerks. Die sogenannte „Kurdische Arbeiterpartei“, kurz PKK, wird von den USA als eine terroristische Vereinigung gelistet, die YPG jedoch nicht. Analysten zufolge kämpfen zahlreiche US-Bürger in den Reihen der kurdischen Miliz.

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Dein Kommentar

Kommentar

    • Die meisten Fotos solcher Meldungen stammen doch nur noch aus Archiven. Es muss nur noch thematisch passen. Ob ein Foto mit dem Bericht zu tun hat, spielt doch heute keine Rolle mehr. Hauptsache, die bekannten Klischees werden bedient.

    • Vielleicht haben die Söldner auch nur die Verkleidung verwechselt. Heute Taliban, morgen Salafist, übermorgen syrische „Befreiungsarmee“, dann wieder ISIS zwischendurch zum Fasching und dann wieder „ukrainische Freiwillige“ – da kann man mit der Kostümierung schon mal durcheinander kommen

  1. Die PKK ist om Orsch… haben die Welt beschiessen und wollten mit Obama ficken. Die Amis halten einen auch für ziemlich verblödet (wo sie nicht ganz unrecht haben… ), uns die PYD und PKK Terroristen als zwei unterschiedliche Organisationen zu verkaufen. Wenn die PYD die Grenze zur Türkei überschreitet, dann werden sie zur PKK und wenn die PKK die Grenze zur Syrien überschreitet, dann wird sie zur PYD.

    Was bitte ist ein Anti-IS-Partner und wer steckt denn bitte hinter der IS und… und warum haben sie die IS auf die Jeziden losgelassen und von sogenannte Anti-IS-Partner retten lassen ?

    Warum greift denn die IS, die PYD nicht mehr an… kann mir das auch mal jemand erklären?

  2. das Foto ist eindeutig aus dem Garten von meinem Opa. Im Hintergrund erkenn ich seinen Wahnsinnskompost für dein wir immer extra dicke Tauwürmer aus Südamerika haben einfliegen lassen. Und einer der Knallköpe trägt sogar Opas Jacke – aber nur die eine Hälfte – die andere hat Obama geraucht.