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Nachgetreten: Bannon verunglimpft Angela Merkel

Der frühere Berater von Donald Trump hat nun in drastischen Worten die Kanzlerin beschimpft und die Leser der „Zeit“ wissen lassen, was er von ihr hält. Angela Merkel wird demnach wegen der Einwanderungspolitik, deretwegen sie ja auch hierzulande bereits in der Kritik steht, als „destruktivste politische Figur des 21. Jahrhunderts in die Geschichte eingehen“.

Vorwurf: Merkel inkompetent

Seine Vorwürfe reichen noch wesentlich weiter. So bezeichnete er die Kanzler aus inkompetent und dazu auch noch als arrogant. Dies präzisiert er, indem er ihr vorwirft, sie habe „einseitig zwei Millionen Migranten ohne jedwede verlässliche Dokumente“ in Deutschland reingelassen.

Immerhin bescheinigte er ihr und dem US-Präsidenten selbst offenbar ein vernünftiges Verhältnis. Das Verhältnis sei „sehr professionell“, was nicht nach herzlich klingt, aber immerhin offenbar auch nicht als böswillig abzutun ist.

Sein früherer Chef möge die Kanzlerin wohl sogar, unterstellte er, auch wenn die beiden Länder in ihren Vorstellungen „weit auseinander liegen“, so die Meinung.

Gleichzeitig zeigte sich Bannon, dem ohnehin rechte Neigungen unterstellt werden, angetan von der deutschen AfD. Insbesondere Alice Weidel hat er als fantastische Persönlichkeit hervorgehoben. Die AfD und speziell Weidel und von Storch seien in der Lage, Deutschland zu verändern, und zwar in deren Sinne. Es könne ihnen gelingen, die Mittelklasse anzusprechen sowie ein junges Publikum für Populismus und Nationalismus zu gewinnen.

Dem Eindruck dieser Redaktion nach wurden in den Leitmedien insbesondere die letztgenannten Passagen zur AfD hervorgehoben. Die Bewertung des Intellekts der Kanzlerin hingegen ist nicht auf breiten Widerhall gestoßen. Dies scheint in Deutschland derzeit nicht nur deshalb verpönt, weil es sich immerhin um die Kanzlerin handelt, sondern vor allem deshalb, weil die Einwanderungspolitik noch immer nicht kritisiert werden darf.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Unabhängig davon, dass Bannon für eine extrem rechte populistische Position steht, hat er in Bezug auf die Beurteilung der Person Angela Merkel aber doch recht! Sie hat niemals im Leben eine besondere eigenständige Arbeitsleistung abgeliefert oder sich sonderlich intelligent oder gar kreativ gezeigt. Das mag daher kommen, dass sie niemals, ob selbständig oder für ein Unternehmen in Ost oder West jemals in ihrem erlernten Beruf gearbeitet hat. Ihre Doktorarbeit ist auch kein solcher Nachweis. Sie ist nämlich nur die Wiedergabe einer über längere Zeit gelaufenen Gruppenarbeit, bei der nicht zu erkennen ist, was von den Ergebgnissen auf sie persönlich zurückgeht. Warum muss so etwas ausgerechnet Kanzler werden?

    • Weil man für ein politisches Amt keinerlei qualitative Voraussetzungen benötigt. Jeder kann als Politiker ‚tätig‘ werden, auch wenn dieser jemand einen sehr begrenzten geistigen Horizont aufweist.

      • Naja, nen bisschen Birne (nicht Helmut) muss schon da sein. So ganz ohne was im Kopf geht das auch nicht mit der Karriereleiter.
        Mit nach oben vögeln klappt es auch nicht immer.
        Da sind/waren ganz andere am Werk. Von Guttenberg (Ex-Verteidungsminister) z.B. war kurz nach dem Studium nicht mal in der Lage auf Zitate in seiner „Doktorarbeit“ zu verweisen.

  2. Buergerblick ,
    die Überschrift könnte ,, das Unwesen Merkel “ muss Deutschland und Europa vernichten heißen.
    Denn alle Anderen hätten ein Gewissen und Vaterlandsliebe für Ihr eigenes Volk und sind nicht so kriegstreiberisch Machtbesessen.
    Der Bundestag ist voller Deutschfeindlicher Menschenhasser und die Diäten erhöhen sich über einen wunderbaren Mechanismus.
    Dieser ,,Staat“ ? sollte offiziel als ,,Unrechtsstaat für Deutsche“ !!ausgerufen werden.