in Politik

Bereits vergangenen Mittwoch äußerte der Bundesverband Deutscher Banken Kritik und Sorge über die Zinspolitik der EZB. Wenig später folgte nun die Kritik des Sparkassen- und Giroverbands. Dessen Präsident, Helmut Schleweis, richtete in einem Gastbeitrag für die „Bild“-Zeitung seine Kritik direkt an Mario Draghi, den Chef der EZB.

Schleweis sagte, noch mehr Geld auf den Markt zu werfen und Zinsen abzuschaffen würde Europa, Deutschland und das Leben von Millionen Menschen verändern – nicht zum Guten, sondern langfristig zum Schlechten. Dann man müsse bei der EZB Geld bezahlen, um dort Geld anzulegen. Damit würde Draghi die Regeln der Wirtschaft auf den Kopf stellen, so Schleweis.

Hintergrund der Kritik ist die Befürchtung, dass die EZB den Einlagenzins im September noch weiter, von minus 0,4 auf minus 0,5 Prozent absenken könnte. Der Bundesverband der deutschen Banken kritisierte bereits, dass der aktuelle Strafzins, den die Banken bei der EZB für das Parken von Geldanlagen zahlen müssen, bei den deutschen Geldhäusern mit rund 2,3 Milliarden Euro zu Buche schlage. Viele Banken müssten die zusätzliche Belastung bald an die Privatkunden weitergeben, so der Geschäftsführer des Bankenverbands, Andreas Krautscheid.

Krautscheid forderte daher die künftige EZB-Präsidentin, Christine Lagarde auf, die Folgen Draghis Geldpolitik zu überdenken und zu überprüfen: „Die Kollateralschäden der Niedrigzinspolitik müssten wahrgenommen werden, wie die steigenden Immobilienpreise oder die Probleme für die Altersvorsorge. Sozialversicherungen, Pensionskassen und Stiftungen würden jeden Tag verlieren, beklagt Krautschein in der „Bild“: „Die Altersvorsorge für Millionen Menschen schmilzt wie Schnee in der Sonne.“

Das Gegenprogramm dazu wird Ihnen kein Massenmedium nennen. Wenn Sie erfahren wollen, wie Sie sich vor dieser Entwicklung schützen, sehen Sie sich die Hinweise in unserem Aufklärungsdienst „Capitol Post“ an.

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Kommentar

  1. Die Kernschmelze hat, für jeden ersichtlich, längst begonnen.
    Der Countdown zum Kollaps der Banken und des maroden Wirtschaftssystems läuft. Der Steuerzahler wird wieder, wie bisher, die maroden Banken retten. Was für ein tolles System !