in D/A/CH

Die Bundesbürger wollen sich von den USA distanzieren. Dies geht aus einer Studie des US-Instituts German Marshall Fund (GMF) hervor, welches am Mittwoch in Washington ihre Ergebnisse preisgab.  Damit gehen die Deutschen mit den USA und vor allem mit Präsident Obama so kritisch um, wie schon lange nicht mehr.

Nur noch 58 Prozent der Bundesbürger haben eine positive Meinung von den Vereinigten Staaten

Nur noch 58 Prozent der deutschen Bürger hätten eine positive Meinung von den Vereinigten Staaten, so die Studie. Damit büßen die USA im Vergleich zum Vorjahr ganze 10 Prozent ein. Vor allem Barack Obama stand hart in der Kritik: nur 56 Prozent der Deutschen sind mit seiner Außenpolitik zufrieden. Im Vorjahr waren es noch ganze 87 Prozent. Durchschnittlich kommt Präsdident Obama auf 67 Prozent posiver Resonanzen in Europa. Hierfür wurde der Durchschnitt aller befragten europäischen Länder genommen (Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Spanien, Schweden, Portugal und Großbritannien). Als Gründe für das schlechte Ergebnis in Deutschland wurden die Spähangriffe des US-Geheimdienstes NSA und die damit verbundene Abhörung des Handys der Bundeskanzlerin Angela Merkel genannt.

70 Prozent der deutschen Befragten haben keine gute Meinung von Russland

70 Prozent der deutschen Befragten haben keine gute Meinung von Russland und 59 Prozent wünschen sich keine Führungsrolle Russlands. Dieser Wert war allerdings im Vorjahr noch um zehn Prozent höher. Eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine befürwortet eine Mehrheit der Amerikaner (68 Prozent). In Europa sind 46 Prozent dafür, 47 Prozent dagegen und für eine EU Mitgliedschaft sind in Europa 52 Prozent. 43 Prozent wollen den Beitritt nicht. Auch noch interessant ist, dass 83 Prozent der Russen das außenpolitsche Vorgehen der eigenen Regierung für positiv befinden. 72 Prozent sehen die USA, 52 Prozent die EU negativ und 64 Prozent haben eine schlechte Meinung von der Ukraine. Seit Beginn der jährlich durchgeführten Studie im Jahre 2002,wurden das erste mal Daten aus Russland gesammelt.

Aus der Studie lässt sich entnehmen, dass Europäer und Amerikaner sich am meisten Sorgen um das Thema Wirtschaft (Amerikaner: 27 Prozent, Europäer: 26 Prozent) machen. Für die Deutschen war Bildung mit 20 Prozent das meistgenannte Thema.

Laut dem German Marshall Fund of the United States (GMFUS) wurden im Zeitraum vom 3. bis 25. Juni in telefonischen oder persönlichen Interviews 1000 bis 1500  Personen befragt. Die Befragung fand also vor jüngsten außenpolitschen Entwicklungen statt.

Quellen:

Studie: http://trends.gmfus.org/survey-obama-foreign-policy-approval-rating-drops-on-both-sides-of-the-atlantic-europeans-want-more-independence-in-transatlantic-relationship/
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Merkel_an_Obama_Presidential_Medal_of_Freedom.jpg
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/5379350/deutsche-gefrustet-ueber-barack-obama.html
http://www.contra-magazin.com/2014/09/transatlantische-umfrage-deutsche-werden-immer-us-kritischer/

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14 Kommentare

  1. Bei der politischen und wirtschaftlichen Bilanz der letzten Jahre sind 58% Zustimmung doch enorm viel. Dieses Ergebis basiert vermutlich auch auf der schonenden und wohlwollenden Berichterstattung des Mainstreams zurück.

  2. Wer die Umfragen eines „German Marshall Fund of the United States“ ernst nimmt der glaubt auch an die unbefleckte Empfängnis.

    Ein Blick in die Liste der geförderten Personen sagt alles. Eigentlich könnte man auch die Bundesärztekammer fragen ob mehr Geld benötigt wird.

  3. Schaut man sich diese Zahlen an, schüttelt man erstmal den Kopf und stellt fest, europaweit funktioniert der angelsächsischen Mainstream ja wunderbar! Liest man den täglichen Mainstream, sowie die vielen Kommentare sind diese Zahlen je nach Headline Meldungen sehr suspekt! Je höher der Bildungsstand, desto kritischer und zurückhaltender, je niedriger desto deftiger und leider auch dümmer! Repräsentativ ist für mich nicht 1-2 Tausend! Es gibt heute unzählige Möglichkeiten bessere und repräsentativere Umfrage zu erstellen! Die sind aber beileibe nicht gewünscht! Der Souverän muss lenkbar bleiben! Schön alle weiter wählen gehen!

  4. Die Methode der Konzentration einer Übermacht zur einzelnen
    Zerstörung der feindlichen Kräfte ist in einem militärischen Kampf
    der konzentrierte Ausdruck des Konzeptes den Gegner taktisch ernst
    zu nehmen, es ist ein konkreter Ausdruck des Konzepts taktisch „Zehn
    gegen Einen zu stellen“ und „die Vielen zu nutzen um die Wenigen zu
    besiegen“..

    Oder anders herum

  5. „Partner“ …wenns wenigstens so wäre!
    Raube ich meinen Partner aus, höre ihn ab, überwache ihn, gebe ihm zwanghaft genmanipulierten Fraß, schreibe seine Geschichte um, über Jahrzehnte Umerziehung aus, ziehe bei ihm uns seiner Familie ein und lasse ihn dafür noch zahlen,
    hänge ihm ein Sprengstoffgürtel um & halte ihm die Pistole an die Schläfe und nenne „das Partnerschaft“???
    Na dankeschön!!!

  6. die deutsche zeit war in der Katharina Zeiten die Blüte zeit des deutschen Germanium bis zur zeit wo Deutschland sich den Engländer angeschlossen hat ab da alles gut krieg krieg und heute wider krieg wir müssen wider mit den Russen das ist das friedliche Gleichgewicht wen man durch die history durch sieht England Amerika das ist eine Hydra sie brachten Deutschland damals zum blutigen Krieg heute schubsen sie uns wider und wider es reicht

    • Super Kommentar! Ohne Schnörkel, also auch ohne Satzzeichen. Leider auch ohne Sinn. „Katharina Zeiten“? “ Blüte zeit des deutschen Germanium“?? Deutschland hat „sich den Engländer angeschlossen“??? Da hat wohl jemand im Geschichtsunterricht gefehlt.

  7. 58% der Deutschen haben eine gute Meinung gegenüber der USA…also gibt es immer noch 58% Dummköpfe und Kriegsliebhaber in Deutschland…