in D/A/CH

Die führenden Politiker Deutschlands behaupten, dass sie Edward Snowden kein Asyl gewähren können, da er in Deutschland nicht sicher wäre.

Das ist eine fadenscheinige Ausrede. Anscheinend wird versucht, die eigene Duckmäusikeit juristisch zu tarnen- man fürchtet den Zorn der USA.

Die Bundesrepublik ist ein US-fürchtiger Staat.

Aufgrund des deutsch-amerikanischen Auslieferungsabkommens könnte er an die USA ausgeliefert werden müssen.

Ausrede oder Wahrheit?

Die Bundesregierung versucht scheinbar, sich juristisch zu tarnen. Im Grunde hat sie nur Angst vor der zornigen Reaktion der USA.

Denn in diesem Auslieferungsvertrag steht wortwörtlich, dass nicht automatisch jede Person ausgeliefert werden muss.

In Artikel 4 dieses Auslieferungsvertrages in Verbindung mit Artikel 2 des ersten Zusatzvertrages ist die Ablehnung einer Auslieferung geregelt:

Sie ist dann möglich, wenn es um politische Straftaten und Straftaten mit politischem Charakter geht. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestags hat sich mit diesen Artikeln befasst und kam zu folgendem Ergebnis:

Entsprechend besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass Deutschland ein Auslieferungsersuchen der USA ablehnt, weil es wegen einer aus deutscher Sicht politischen Straftat gestellt wurde. Es bedürfte einer Prüfung im Einzelfall, ob die auszuliefernde Person wegen einer politischen Straftat verfolgt wird.

Es kommt dabei nicht darauf an, ob die USA als ersuchender Staat davon ausgehen, dass es sich um eine politische Straftat handelt.

Entscheidend ist vielmehr, ob nach deutschem Recht eine politische Straftat oder eine Straftat mit politischem Charakter gegeben ist”, so der Dienst des Bundestags.

Quelle: sueddeutsche.de

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. traurig, was aus dem einst so starken und selbstbewussten Deutschland geworden ist! die flaggen sollten den politischen verhältnissen angepasst werden: die flagge der VSA um einen stern ergänzen und in die BRD-Flagge eine gösch mit dem sternenbanner der VSA einfügen.

  2. Naja, wen wunderts? Wurde in der vom US-Imperium besetzten Zone doch schon in den 50ern damit begonnen, Parteien, welche nicht us-konform und potentiell erfolgreich werden konnten verboten. Das fing mit der KPD an, ging über eine rechte Partei in den 60ern und die Pro-Partei wird auch bereits als „rechtsradikal“ verleumdet und vom Geheimdienst überwacht.

    Oder man denke an Aldo Moro in Italien. Man denke an Nicaragua usw.. Das Imperium entläßt kein erobertes Land in die Freiheit. Und einen Technologieführer wie D schon gar nicht.

    Es gibt in der Regel nur einen Weg, den Besatzer los zu werden. Wie das geht, zeigen uns die Afghanen grad im TV.