in Medien

Nun gibt es neue Vorwürfe. Nachdem die „FAZ“ monatelang einen regierungsfreundlichen „Willkommensjournalismus“ in ARD und ZDF zu bemängeln wusste, gibt es nun neue Hinweise auf politische Einflussnahme in der Flüchtlingskrise – eine WDR-Journalistin selbst behauptet dies, und rudert zurück.

„Wer weiß, wo Angela Merkel wäre, gäbe es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht“ fragte sich die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ im November in ihrem Feuilleton. „Willkommens-Journalismus“ nennt die konservative Tageszeitung das vorherrschende Mantra in der Flüchtlingsberichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien. Michael Hanfeld konstatierte: „So sehen wir im Augenblick von morgens bis abends zwar Berichte von der bayerischen Grenze, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen und die Überforderung derer bezeugen, die den Flüchtlingszuzug bewältigen sollen und das kaum noch können. Doch folgt spätestens im Studiogespräch danach die positive Konnotation des Geschehens: Wir schaffen, schaffen, schaffen das.“

Zwei Monate später scheint sich der Vorwurf der staatsnähe zu erhärten. „Wir sind natürlich angewiesen, pro Regierung zu berichten“, behauptete die WDR-Journalistin Claudia Zimmermann in einer Debatte des Radioprogramms der Niederlande „De Stemming“ (Die Stimmung) auf L1.

Zur Diskussion standen die Vorfälle in Köln sowie die Stimmungslage der Deutschen in dieser Flüchtingskrise. Claudia Zimmermann vom WDR-Studio in Aachen sagte auf die Frage des Moderators, ob sie im WDR positiv über Flüchtlinge berichten musste: „Wir sind öffentlich-rechtlicher Rundfunk und darum angehalten, das Problem in einer mehr positiven Art anzugehen. Das beginnt mit der Willkommenskultur von Merkel bis zu dem Augenblick, als die Stimmung kippte und es mehr kritische Stimmen im Rundfunk und auch von der Politik gab.“

Der WDR dementierte sofort. „Das entspricht in keinster Weise der Haltung des Unternehmens“, sagte die stellvertretende Pressesprecherin Ingrid Schmitz. Und auch Zimmermann selbst rudert nun öffentlich zurück. Im Gespräch mit dem WDR Köln soll sie gesagt haben: „Ich habe an dieser Stelle Unsinn geredet. Unter dem Druck der Live-Situation in der Talkrunde habe ich totalen Quatsch verzapft. Mir ist das ungeheuer peinlich. Denn ich bin niemals als freie Journalistin aufgefordert worden, tendenziös zu berichten oder einen Bericht in eine bestimmte Richtung zuzuspitzen.“

Das „Contra Magazin“ hält es dagegen für wahrscheinlich, dass der Druck der Arbeitgeber wohl zu diesem Statement geführt habe:. „Angesichts dessen, dass insbesondere bei den Journalisten ein enormer Konkurrenzdruck herrscht und immer mehr Stellen gestrichen werden, dürfte bei der Rücknahme der Äußerung wohl auch die Existenzangst eine Rolle gespielt haben.“ Immerhin sitzen im 51 köpfigen Rundfunkrat des WDR 15 Landtagsabgeordnete, weitere Parteienvertreter, Lobbyisten und Mitglieder parteinaher Gewerkschaften.

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Kommentar

39 Kommentare

  1. Nein, Niemals die sind immer unparteiisch, korrekt, immer objektiv und niemals, wirklich niemals geschönt! Die haben Rückgrat und Eier und stehen hinter Ihren Artikeln auch wenns der Politik nicht gefällt!! (Ironie off)

  2. Alle Journalisten die jetzt bei den Kartellmedien sind sollten jetzt endlich sofort ihr Schweigen und Lügen brechen. Es geht um unser Land und um schwere Verbrechen die gegen Deutschland und die EU geführt werden. Ihr macht euch schwer schuldig !!!!!!!

  3. … und wie die öffentlich rechtlichen von der Bundespolitik beeinflusst sind, die dürften sich mittlerweile ohne Zustimmung der Regierung doch nicht mal mehr am allerersten kratzen. Das war schon immer so in der Geschichte und wird auch immer so bleiben, egal wer regiert. Es sei denn es regieren nur echte Volksvertreter ohne jegliche Lobby, ohne einen Sitz im Aufsichtsrat und sind keine Aktionäre denen nur die Profitsteigerung interessiert, völlig egal mit welchem illegalen naturvernichtenden Mitteln dies geschieht – DAS WAHRE VOLK BRAUCHT SIE NICHT !!!

    • ….wie in unseren Kirchen, in dem Verein darf man auch nur arbeiten, wenn man Mitglied ist !
      Obwohl ALLE Bürger per Steuern die kirchlichen Einrichtungen finanzieren, sagen die Pfaffen wo’s langgeht und wer bei Ihnen Arbeit finden kann und wer nicht !
      Ich glaub wir sollten mal ein paar verwaiste Einrichtungen wieder fit machen, es hat sich so Einiges angesammelt !

  4. Wer wollte die drei Weltkriege?
    Bild von Hans Kolpak
    17. Januar 2016 – 14:40 – Hans Kolpak
    15. Januar 2016 | Wer wollte den zweiten Weltkrieg / Erhellende lichtlose Zitate

    Hinterher sind alle schlau. Doch die Frage ist: Hätte ICH mich 1914 dem 1. Weltkrieg verweigert? Hätte ICH mich 1939 dem 2. Weltkrieg verweigert? Hätte ICH mich 1949 dem 3. Weltkrieg verweigert?

    Von 1985 bis 1997 wohnte mein Feind im 3. Stock, ich im 2. Stock. Ich zog aus als gebrochener Mann, um zu leben. Ich wollte nicht sterben. Alle Welt wusste von seinem Unrecht. Er wurde sogar gezwungen, sich öffentlich vor Zeugen bei mir zu entschuldigen, was er halbherzig und mit doppelter Zunge tat, um anschließend in gewohnter Weise fortzufahren. Meine Ehe war…

    • Sehr geehrter Herr Franz,
      ich habe ihren Link studiert und bin erschüttert !
      Was Ihnen wiederfuhr sind astreine Stasimethoden um Sie fertig zu machen. Manches mal denke ich, es wäre besser im Kommunismus zu leben, da weiß man was man hat und was nicht. In unserer Scheindemokratie gilt es aber, an Recht u. Gesetz zu glauben und das Gegenteil auszuhalten, was um ein vielfaches schwerer ist. Damit befindet man sich in einem ständigen inneren Kampf, der in letzter Konsequenz in Krankheit mündet – zumindest bei den Rechtschaffenen ! Wir bräuchten für solche Fälle wie Ihren, eine geheime Bürgerarmee, die Sie und andere rächt !
      Herzlichen Dank für Ihre Zivilcourage und für Sie alles erdenklich Gute !!!

  5. Ich wundere mich etwas über die Aufregung – diese Tendenz-Meinungs-Manipulation ist doch dort seit vielen Jahren usus. Ich selbst schaue mir bei den ÖR deswegen weder Nachrichten, noch Polit-Magazine etc., geschweige denn diese Schwatzschauen an. Selbst bei Reise- und Natursendungen ist Vorsicht geboten – auch wenn man es kaum glauben mag, wird man auch dort manipuliert. Das merkt man besonders dann, wenn man selbst eines der Länder bereist hat – eigenes Beispiel: Iran und Syrien …
    Zähneknirschend zahle ich halt für etwas was ich weder haben noch nutzen will.

  6. ,,Denn ich bin niemals als freie Journalistin aufgefordert worden, tendenziös zu berichten oder einen Bericht in eine bestimmte Richtung zuzuspitzen.“

    Bull-Shit

  7. Vor den Ereignissen von Köln wussten wir doch alle das wir durch ZDF und ARD falsch über die Fluchtwelle von Flüchtlingen informiert wurden. Nun überschlägt man sich in noch mehr Forderungen die Flüchtlingszahl zu begrenzen mit mehr als abenteuerlichen Bemerkungen. Ja Landtagswahlen stehen an und man merkt die Tür des Wählers schlägt zu. Die Äußerungen der AfD scheinen in diesem Licht banal gegenüber den Ausführungen von Herrn Gabriel SPD- Vizekanzler. Umfragen sehen die SPD bei 15% und die CDU bei 30%.Für die SPD werden die Landtagswahlen ein Debakel bleibt es bei der heutigen Stimmung der Wähler. Also versucht man in der Sprache der AfD Stimmen zu gewinnen. Was die AfD und Pegida vor Monaten also gesagt haben ist so falsch nicht .

  8. Beide Parteien nehmen besonderen Einfluss auf die Berichterstattung der öffentlichen Sender. Man kann Claudia Zimmermann gut verstehen das Sie jetzt zurück rudert. Aus der Geschichte der ARD und dem ZDF wissen wir doch wie schnell eine Karriere beendet ist bevor sie begonnen hat. Das Lügen und verschleiern hat Tradition in beiden Sendern. Die einseitige Berichterstattung zur Ukraine sagt doch alles, freie Journalisten berichteten ganz andere Verhältnisse in der Krisenregion. ARD und ZDF gingen sogar soweit die Faschisten in der Region als Freiheitskämpfer darzustellen. Was ist das für eine Berichterstattung? So wird gelogen und betrogen, Beispiele gibt es zur genüge.

  9. Und nun zur Bundeskanzlerin Frau Merkel. Ist euch aufgefallen das Frau Merkel bildhaft in der ARD und dem ZDF in einer Untergangsstimmung gezeigt wird. Oft im Mantel mit hochgeschlagenen Kragen und verdunkelten Bildern. Man zeigt die Kanzlerin im Kampf gegen ihre eigene CDU im Kampf für ihre Ideen ein geeintes Europa zu schaffen im Sinne der deutschen Nation. Sie schreibt anderen Ländern vor wie der Umgang mit Flüchtlingen gestaltet werden kann. Aber niemand sollte glauben Frau Kanzlerin hat Macht verloren. Die Kanzlerin hat einen Plan und wird ihren Weg gehen oder besser durchziehen. Die Kritiker in ihren eigenen Reihen werden noch die Folgen ihres Briefes an die Kanzlerin zu spüren bekommen.

  10. Was wir schon immer wussten, aber nie zu sagen wagten, Cl. Zimmermann nun auch nicht mehr: Manipulation, Verblödung… Verdummung der Abgabe-zahlenden Bevölkerung. Doch nicht nur in der Flüchtlingskrise wird manipuliert, auch in der Ukrainekrise, in Berichten über Österreich, Deutschland… Wichtige Themen: Verarmung großer Bevölkerungsteile, Billiglohnjobs, Schere zwischen Arm und Reich, mangelnde Demokratie- und Rechtskultur werden stets ausgeblendet.
    Das passt nicht zum „wir sind gut“, „wir schaffen das“ derer in den Programmkommissionen. In der freien Wirtschaft droht bei zu viel Offenheit ebenso die Kündigung. Die Kirche trägt die Mächtigen immer, erfuhren wir, als wir über folterähnliche Praktiken, Übergriffe berichteten.

  11. Ja aber hallo, das ist Staatsfernsehen, die Politiker sitzen in den Landesmedienanstalten und entscheiden sowohl über das Programm, wie über das Personal! Als damals z.B. der Programmdirektor des ZDF zu kritisch war und nicht auf Parteikurs, wurde er auf Anweisung der Politik abgesetzt. Aber Hauptsache unsere Diktatoren heucheln über Polen rum! Und der „Beitragsservice“ der Öffentl.Rechtl. ist in Wirklichkeit nur ein privater Inkassoverein! Ein Blick nach der D-U-N-S Nummern würde der Bevölkerung mal die Augen öffnen!

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